Spendet jetzt

Wir sammeln für Jemen

Nach bald vier Jahren Krieg im Jemen ist die humanitäre Situation für die Bevölkerung äusserst prekär. Deshalb sammelt die Glückskette am 28. März mit einem nationalen Sammeltag für die Bevölkerung im Jemen.

Im Jemen spielt sich momentan die grösste humanitäre Katastrophe ab. Laut dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) sind fast vier Millionen Menschen wegen des Krieges auf der Flucht. Rund 24 Millionen – beinahe 80 Prozent der Bevölkerung – sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, die Hälfte davon sind Kinder. Besonders die Kinder leiden unter Mangelernährung wegen der Versorgungsengpässe.

Fehlende, lebenswichtige Infrastrukturen

Die Infrastrukturen, wie die Trinkwasserversorgung und die Abwasserentsorgung, sind zu grossen Teilen zerstört und nur noch weniger als die Hälfte aller medizinischen Einrichtungen sind im zweigeteilten Land noch in Betrieb. Das Gesundheitssystem ist am Rande des Zusammenbruchs und damit steigt auch die Gefahr für weitere Epidemien. Die Zahl der zivilen Opfer von Minen und Sprengvorrichtungen auf den Strassen und Feldern ist massiv gestiegen. Aufgrund der ungenügenden Sicherheit durch ständige Luftangriffe und Gefechte und weil ausserdem Zugangsbeschränkungen bestehen, ist der Jemen nach wie vor eines der schwierigsten Einsatzgebiete für humanitäre Akteure.

Nationaler Sammeltag

Mit der Unterstützung Schweizer Privatradios sammelt die Glückskette für die vom Krieg gebeutelte Bevölkerung im Jemen. Die Spenden fliessen in die Bereiche Gesundheit, Zugang zu Wasser und Hygiene.

Und hier könnt ihr für Jemen spenden.

Quelle: Radio 24