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Tabu-Thema Alter

Roboter, Computer, Kinder und Luxus – älter werden im 21. Jahrhundert

Von Kindern bis zu Robotern: Wer alles hilft, den Alltag von älteren Menschen so angenehm wie nur möglich zu gestalten.

MONTAG: Spitex
«De alte Lüüt s'Füdli putze», ist das meistgehörte Vorurteil, welches Claudia Siebenhaar, Pflegeexpertin bei der Spitex Zürich, hört. «Die Leute sind sich gar nicht bewusst, was wir alles machen und dass wir über eine fundierte Ausbildung verfügen.», erzählt sie Céline Werdelis, «Kein Wunder ist unser Image so verstaubt!», Céline war bei einem Spitex-Besuch mitdabei: 

"Es entwickelt sich langsam eine Freundschaft zwischen mir und den Spitex-Pflegerinnen."

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DIENSTAG: Tertianum – Luxus-Seniorenresidenz Meilen 
In der Luxusresidenz Tertianum Meilen leben Menschen, welche für den Luxus tief in die Taschen greifen. Ein normales 2.5 Zimmer-Appartement kostet knapp 10'000 CHF im Monat. Was einem dafür alles geboten wird, hat Maximilian Baumann vor Ort herausgefunden. Er sprach mit dem Geschäftsführer Herr Müller: 

"Wenn sie Radiomoderator bleiben, können Sie sich das wahrscheinlich nicht leisten."

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MITTWOCH: Wie Roboter älteren Menschen helfen
Pflegerobotik, also der Einsatz von unterstützenden Robotern in der Alterspflege, nimmt eine immer grössere Rolle ein. Pflegeroboter übernehmen Aufgaben aller Art, sie bringen betagten Menschen beispielsweise am Morgen das Frühstück, können mit Pflegenden Sportübungen absolvieren oder dienen der Unterhaltung. So wird das Pflegepersonal entlastet und kann sich anderen Aufgaben intensiver widmen. Die Schweizer Firma F&P Robotics AG gehört zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Pflegerobotik. Ralph Steiner schaute hinter die Kulissen:

Der Einsatz von Pflegerobotern wird in den nächsten fünf bis zehn Jahren stark ansteigen.

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DONNERSTAG: Eine Tagesstätte für Kinder UND Senioren
Tandem heisst die Tagesbetreuung in Bülach, die schweizweit als einzige Kinder UND Senioren betreut. Wie dieses Konzept mit den verschiedenen Generationen funktioniert, fand Jenni Herren heraus:

"Mit unserer Tagesbetreuung sind wir auch eine Entlastung für die Angehörigen."

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FREITAG: Eine Art «Tinder-App» für ältere Menschen
Wie offen ist die ältere Generation, wenn es um Handy & Co. geht? Für die Kontakt-Plattform von Marc und Robin ist das Interesse an der neue Technologie von Vorteil. Nick Läderach hat die Macher dieser Kontakt-Plattform getroffen und er hat mit Susi (74) und Tiziano (78) gesprochen. Sie sehen viele Chancen in neuen Technologien: 

"Mit einem Handy findet man keine neuen Freunde."

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