«Ja, Sex kann zu dieser Therapieform dazugehören»
Ufem Bänkli mit...

«Ja, Sexualiät erleben, gehört zu dieser Therapieform dazu»

Einmal in der Woche trifft sich Céline Werdelis von der «Abig-Show» auf einem «Bänkli» mit Menschen, die mit Leidenschaft ein Ziel verfolgen, sich für eine Sache, die ihnen am Herzen liegt, einsetzen oder die einen aussergewöhnlichen Beruf ausüben – wer weiss, was für eine Lebensgeschichte uns erwartet!

LuciAnna Braendle ist Sexual- und Paartherapeutin, Beziehungscoach, Berührungstherapeutin und Erwachsenenbildnerin für Einzelpersonen, Paare, Mehrfachliebende und Queermenschen. Sie hat eine Therapieform in die Schweiz gebracht, die es bereits seit den 60er-Jahren in den USA gibt. In der Surrogat-Partner Therapie geht es darum, dass in einem therapeutischen Dreieck mit einem Surrogat-Partner*in, dem Klienten/der Klientin und der Therapeutin sexuelle Probleme gelöst werden.

«Surrogat-Partner*innen sind Ersatzpartner auf Zeit»

Surrogat heisst Ersatz. «In diesem Fall ist es also eine Ersatzpartnerin oder ein Ersatzpartner mit diesem Klient*innen eine achtsame Form der Sexualität und des Beziehungslebens lernt», erklärt LuciAnna.

«Ja, es kann sein, dass man sich in die Surrogat-Partner*in verliebt »

Es werden bewusst im Vorfeld eine Anzahl Stunden mit den Surrogat-Partnern vereinbart, sodass Klient*innen wissen, dass dies eine Beziehung auf Zeit ist, denn: «Es kann sein, dass sich die Klient*innen in den/die Surrogat-Partner*in verliebt», meint LuciAnna und weiter, dass dies aber völlig in Ordnung ist und genau sie, als begleitende Sexual- und Beziehungstherapeutin für das da ist.

Inwiefern auch der Geschlechtsakt zu dieser Therapieform dazugehört, was sie mit Prostitution zu tun hat und für wen sie geeignet ist, über das sprach LuciAnna mit mit Céline.

Quelle: Radio 24