Foto: Radio 24 mit Bildmaterial von Keystone

Good News of the Day

Costa Rica will als weltweit erstes Land Einwegplastik verbieten

Präsentiert von:
watson

"Good News of the Day": Eure tägliche Dosis positiver Nachrichten aus aller Welt von watson.ch.

Seite besuchen

Einwegplastik ist überall. Ob der Teller an einem Kindergeburtstag, der Cüplibecher beim Anstossen mit Prosecco oder die Gabel beim Grillieren im Park: All das wird nach dem einmaligen Gebrauch in den Müll geschmissen.

Kaum ein anderes Produkt ist so unnachhaltig wie Einwegplastik. Es wird nur kurz gebraucht, kann dann aber hunderte Jahre in der Umwelt liegen, ohne dass es zersetzt. Es schädigt Natur und Tiere und verschmutzt das Meer. 

Costa Rica will damit nun Schluss machen. Bis 2021 will es Einwegplastik ein für alle mal verbieten. Das heisst: Weg mit Plastiktüten, mit Einwegflaschen oder mit Coffee-to-go-Deckeln. 

Damit folgt das Land der indischen Stadt Neu Dehli, die seit Anfang diesem Jahr ebenfalls Einwegplastik verbietet. Im restlichen Indien ist das Verbrauchsmaterial aber nach wie vor erhältlich. 

In Costa Rica wird jeden Tag 4000 Tonnen Müll produziert, davon landen zwanzig Prozent nicht auf der Müllkippe, sondern in Seen, Flüssen und an Stränden. Dass nun Einwegplastik verboten werden soll, ist eine Initiative der Regierung, die von einem Entwicklungsprogramm der UNOunterstützt wird. 

Costa Ricas Plan ist, innerhalb der nächsten vier Jahre mit einer nationalen Strategie sämtlichen Einwegplastik aus allen Haushalten zu verbannen. Verwendet werden sollen künftig nur noch Materialien, die sich innerhalb von sechs Monaten biologisch abbauen. 

Quelle: watson.ch 25.8.2017

Radio 24
Video Icon
Live
  • Radio 24
    Radio 24