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Foto: Radio 24
Pizzo Groppera

Tag 6: Sportliche Unterstützung und feine Überraschungen

Die sechste Etappe führte Céline und Dominik von Flims dem Rhein entlang bis nach Thusis.

Draussen war es noch angenehm kühl, als Céline und Dominik heute Morgen auf dem Zeltplatz in der Nähe von Flims erwachten. Der Hitzewelle einen Schritt voraus, haben sich die beiden extra früh auf den Weg der 6. Etappe gemacht. Doch schon um 9 Uhr brannte die Sonne vom Himmel herunter, was das Zeug hielt - die beiden marschierten aber tapfer weiter.
Die heutige Etappe führte sie entlang des Vorderrheins, am Fuss der Rheinschlucht vorbei, über grosse Felder und durch idyllische Dörfer. Kurz vor Bonaduz wurden sie von unserem Sportchef Jonathan Schoeffel eingeholt, der sie auf der heutigen Etappe unterstützte.
In Bonaduz selbst ist auch der begeisterte Wanderer und Radio 24 Hörer Jonah zur Truppe dazu gestossen. Auch er ist schon seit genau einer Woche zu Fuss in der Schweiz unterwegs. Sein Ziel? Einen ganzen Monat lang die Ort- und Landschaften der Schweiz laufend entdecken. Und wieso? Weil’s so schön ist hier, und Wandern ist doch einfach geil. 😉
Zusammen zogen unsere Wandervögel weiter nach Rhäzüns, wo sie dem Drang einfach nicht widerstehen konnten sich ein Rhäzünser Wasser zu kaufen. Das Mineralwasser wurde wegen seiner Heilwirkung von Ärzten schon früh besonders bei Nieren- und Blasenleiden, Gicht und Rheumatismus, sowie bei Appetitlosigkeit empfohlen. Céline und Dominik haben heute herausgefunden, für was das Rhäzünser Wasser sonst noch gut ist: Gegen den Durst.
Ebenfalls in Rhäzüns haben unsere beiden Moderatoren sich an die heutige Challenge gewagt: Einen Satz auf Rätoromanisch lernen. Dies stellte sich aber tatsächlich – obwohl wir uns mittlerweile mitten in Graubünden befinden – als eine der schwierigeren Aufgaben heraus. Sowohl in Rhäzüns als auch in den benachbarten Ortschaften beherrscht kaum einer mehr die rätoromanische Sprache, sie ist veraltet. Uns wurde gesagt, dass nur noch die älteren Generationen in dieser Gegend wirklich noch Rätoromanisch gebrauchen.
Trotzdem hatten Céline und Dominik Glück: Von Frau Loepfe haben sie schlussendlich den Satz «Bun divertiment nel Grischun!» gelernt, was soviel bedeutet wie: «Viel Vergnügen in Graubünden!»
Weiter ging den Weg über Stock und Stein bis hin nach Rothenbrunnen, wo die Wandergruppe eine kurze Mittagspause gemacht hat. Neben den vielen Blasen an den Füssen (von denen beide genug haben) und Ausschlägen von der Hitze gab’s heute noch mehr zu verarzten: Dominiks Knie. Gut, dass Sportchef Jonathan sich mit Tape auskennt und unserem Ufsteller-Moderator da weiterhelfen konnte.
Am Nachmittag hatte die Truppe am meisten zu kämpfen: Die harte Strecke führte sie eine gefühlte Ewigkeit am Hinterrhein entlang über gigantische Felder – und das Ganze in der prallen Sonne. Als wäre das nicht schon anstrengend genug, ging ihnen auch langsam das Wasser aus, und Brunnen waren weit und breit keine in Sicht. Trotzdem blieben sie stark und marschierten weiter.
Und dafür wurden sie auch schon bald belohnt! In einem Wäldchen am Ufer des Rheins entdeckten sie ein lauschiges Plätzchen, an dem sie ihre Füsse ins eiskalte Bergwasser tauchen konnten. Der Sandstrand lag ungefähr auf Höhe Fürstenau – dort, wo sich auch das Schloss des Schweizer Spitzenkochs Andreas Caminada befindet.
Als sie im Schatten sitzend das eisige Wasser genossen, tauchte auf einmal auch noch das charmante Online-Team (das übrigens auch für diesen Artikel zuständig ist) mit einer kleinen Überraschung auf: Kalte Wasserflaschen und noch kältere Raketen-Glacés für alle! Eine gelungene Aktion 😉
Von dort aus begaben sich die Wandervögel mit neuer Energie auf die letzten 4 km nach Thusis, wo sie den Campingplatz am frühen Abend erreichten. Zum Abendessen bekamen sie nochmals Besuch von Roger Willimann von der Metzgerei Keller AG, der sie mit frischen Gemüsespiessli, leckeren Würsten und kühlem Bier verwöhnte.
Was Céline und Dominik alles auf ihrer Wanderung zum Pizzo Groppera erleben, seht ihr auf unserem Instagram-Account. In unseren Story-Highlights könnt ihr sogar all die vergangenen Wandertage mit den schönsten Aussichten und spannenden Begegnungen miterleben.
Hier einige Eindrücke des heutigen Tages: