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So soll Zürich vor einer Hochwasser-Katastrophe geschützt werden

Zürich ist von Naturkatastrophen in den letzten Jahren immer verschont geblieben. Der grösste Schaden würde bei einem Hochwasser entstehen. Nun gibt es ein konkretes 130 Millionen-Projekt, welches dies ändern soll.

Hochwasser ist der grösste Feind der Stadt Zürich. Ein extremes Unwetter, das sich über dem Einzugsgebiet der Sihl erstrecken würde, hätte enorm schwere Folgen. Zürcher Baudirektor Markus Kägi spricht davon, dass Überschwemmungen die Stadt 6,7 Milliarden Schweizer Franken kosten würden. Grund dafür ist die Sihl, welche solch grosse Wassermengen nicht genug schnell befördern kann. Im Jahr 1999 und 2005 ist Zürich haarscharf einer Katastrophe entkommen. Das war der Weckruf.

Nun liegt ein neues 130 Millionen-Projekt auf dem Tisch. Zwischen Langnau am Albis und Thalwil soll ein zwei Kilometer langer Entlastungsstollen gebaut werden. Dieser würde automatisch bei zu hohen Wassermengen in der Sihl einschreiten und in den Zürichsee umleiten.

Die Planauflage ist nun öffentlich einsehbar. Im Herbst 2019 wird man im Zürcher Regierungsrat entscheiden, ob und wie man dieses Projekt angehen möchte. Ohne Verzögerungen im Planungs- und Bauverlauf kann der Entlastungsstollen im Jahr 2024 in Betrieb genommen werden.