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Foto: Keystone
Tennis French Open

Roger Federer vor Schweizer Duell: «Bin bereit für die Schlacht»

Roger Federer blickt bei seiner Rückkehr nach Roland Garros auf eine Woche ohne Probleme zurück. Im Viertelfinal trifft er auf Stan Wawrinka.

Nachdem er die letzten beiden Jahre auf die Sandsaison verzichtet und seine Rückkehr nach Paris ohne überzogene Ambitionen angetreten hatte, steht Roger Federer in Roland Garros nach einem 6:2, 6:3, 6:3-Erfolg gegen den Argentinier Leonardo Mayer (ATP 68) ohne Satzverlust in den Viertelfinals. Der 37-jährige Baselbieter blickt auf eine Woche ohne Rückschläge zurück.

Wie haben Sie die erste Woche Ihrer Paris-Rückkehr erlebt?

Es ging alles sehr schnell, und ich bin rundum zufrieden. Für mich ist es wichtig, im Viertelfinal zu stehen und immer noch topfit zu sein. Wenn du zu viel Energie verschwendest und mit einer Verletzung spielst, holt dich das irgendwann ein. Nicht nur hier, sondern auch später in der Saison. Darum bin ich glücklich, konnte ich das bisher umgehen. Ich sehe nichts Negatives. Du spielst immer besser gegen die Besten. Ich hoffe, dass das auch bei mir so ist.

Wie fühlen Sie sich im Vergleich zu 2015, als Sie letztmals eine komplette Sandsaison bestritten haben?

Ich muss ehrlich sein: Ich kann mich an kaum ein Spiel mehr erinnern, ausser an den Viertelfinal hier gegen Stan. Es war unglaublich windig und er hat einfach auf alles draufgezogen, gut serviert und das Spiel von der Grundlinie kontrolliert. Das war hart für mich. Denn ich fühlte mich für Grosstaten bereit, aber Stan war einfach besser, darum war das auch sehr schnell abgehakt. Es war schön, hat Stan dann durchgezogen und das Turnier gewonnen und nicht in der nächsten Runde verloren.

Was erwarten Sie vom Spiel gegen Stan Wawrinka?

Es gibt keine Geheimnisse zwischen uns. Wir kennen uns sehr gut, haben schon oft gegeneinander gespielt. Auf Sand ist es für mich gegen ihn am schwierigsten. Er hat mich ja auch noch zwei Mal in Monte Carlo besiegt. Ich bin einfach extrem glücklich für Stan, dass er nach den schwerwiegenden Knieproblemen, die er hatte, wieder ohne Schmerzen ist und so gut spielt. Und er ist sicher glücklich, hat er eine Art zweites Leben auf der Tour erhalten. Ich hoffe einfach, er spielt nicht mehr so gut wie 2015 (lacht). Denn dort war Stan einfach unglaublich.

Roger Federer und Stan Wawrinka in den letzten Jahren

Quelle: Aargauer Zeitung