Heimlieferservice Rotes Kreuz Zürich
Foto: SRK Kanton Zürich
Solidarität

Helfen macht glücklich!

Radio 24 thematisierte zusammen mit dem Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Zürich am 8. Mai den alljährlichen Weltrotkreuztag.

Der Welttag des Roten Kreuzes, kurz auch Weltrotkreuztag genannt, wird seit über 70 Jahren gefeiert. Jedes Jahr am 8. Mai werden die Arbeit und das Engagement von über 13 Millionen Freiwilligen anerkannt. Sie setzen sich auf der ganzen Welt dafür ein, menschliches Leid zu vermeiden und Hilfe zu leisten.

In der Bewältigung der Corona-Krise spielen Freiwillige eine tragende Rolle. Gerade in Krisen, aber auch im normalen Alltag, ist ihr Beitrag an die Gesellschaft unentbehrlich. Das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Zürich widmet den Weltrotkreuztag darum dieses Jahr speziell den Heldinnen und Helden der Krise und des Alltags.

Radio 24 spricht mit Hubert Kausch, dem Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Freiwilligenarbeit / Verantwortlicher Patientenverfügung und mit Katia Tosca, einem langjährigen Mitglied des JRK und gleichzeitig auch Vorstandsmitglied des SRK Kanton Zürich über verschiedene Themen zum Weltrotkreuztag.

«Der JRK unterstützt junge Menschen mit der Online-Hausaufgabenhilfe»

«Wir unterstützen mit unserem neuen Telefondienst während der Corona-Zeit»

Das sind die Interview-Töne aus dem Jahr 2019:

Weltrotkreuztag: Das SRK leistet auch in Zürich viel Unterstützungsarbeit

Weltrotkreuztag: Über 2'600 freiwillige Helfer unterstützen das SRK im Kanton Zürich

Weltrotkreuztag: Die Freiwilligenarbeit beim SRK gibt Xenia Meier extrem viel

Junge Zürcher Freiwillige bringen Personen, die derzeit nicht mehr persönlich bei der SOS-Beratung vorbeikommen können, Essenspakete aus der Aktion «2xWeihnachten».

Foto: SRK

Schweizerisches Rotes Kreuz Kanton Zürich:

Mit der Corona-Pandemie breitete sich in der Schweiz eine enorme Welle der Solidarität aus. Freiwillige des Zürcher Rote Kreuz übernehmen zurzeit Besorgungen für Menschen aus der Risikogruppe, kümmern sich um jene, die einsam sind, unterstützen Schülerinnen und Schüler via Online-Hausaufgabenhilfe und vieles mehr. Kurz: Freiwillige sind zur Stelle, wo sie gebraucht werden.

Helfen in Zeiten von Corona

Direkte soziale Kontakte sind seit Wochen nur sehr eingeschränkt möglich, deshalb ist viel Kreativität gefragt, um einsame oder Rat suchende Menschen zu unterstützen. Das Zürcher Rote Kreuz bietet seit kurzem einen freiwilligen telefonischen Besuchsdienst, um die soziale Isolation von allein lebenden älteren Menschen zu verringern. Zudem hat das Rote Kreuz für Menschen über 65 Jahre in Zusammenarbeit mit Coop einen Heimlieferdienst ins Leben gerufen. Und die SOS-Beratung, die normalerweise Menschen in Notlagen persönlich berät, ist jetzt telefonisch und per Mail erreichbar. Mehr über aktuelle Hilfsangebote in der aktuellen Corona-Zeit erfährst du hier.

Das Jugendrotkreuz musste vorübergehend viele seiner sozialen Aktivitäten einstellen. Für die jungen Freiwilligen war das jedoch kein Anlass, sich auszuruhen. Sie entwickelten neue Hilfsangebote wie eine Online-Hausaufgabenhilfe, Bastelpakete für Kinder in Asylzentren, Vorlesen am Telefon für ältere Menschen oder sie verteilen Essenspakete an die Ärmsten im Kanton.

In der Nähe Gutes tun

Aus der Krise ist das Rote Kreuz vor mehr als 150 Jahren entstanden – und jetzt in der Krise ist es für diejenigen da, die besonders davon betroffen sind. Dies ist aber nur möglich dank engagierten und aktiven Freiwilligen, die mit grossem Einsatz helfen. 76’500 Mitglieder und Spender. 2’600 Freiwillige. So lauten die beeindruckenden letztjährigen Zahlen des Zürcher Roten Kreuzes. Zahlen, die für ein Ziel stehen: zu helfen. Hilf auch du!

Folge dem Roten Kreuz Zürich auf Facebook, Instagram und Twitter.

Quelle: Radio 24