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Quelle: TeleZüri

Aktuell

Der Bär auf dem Uetliberg: Das war unser 1. April-Scherz

Gestern haben wir und auch Tele Züri über die Sichtung eines Bären auf dem Uetliberg berichtet. Diese Meldung war ein 1. April-Scherz. 😉 Doch er greift ein aktuelles Thema auf.

Gestern berichteten wir von der Sichtung eines Bären auf dem Uetliberg. Diesen Scherz haben wir uns zusammen mit der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, dem Arosa Bärenland und dem Gastronomie- und Hotelbetrieb UTO KULM erlaubt. Hört euch hier nochmal alles an:

Augenzeugen berichten: «Ich glaube, ich habe einen Bären gesehen»

Augenzeugen berichten: «Ich glaube, ich habe einen Bären gesehen»

«Ich werde diese Nachricht erstmal verdauen»

«Ich werde diese Nachricht erstmal verdauen»
Radio 24

Dieser 1. April-Scherz war aber nicht bloss ein reiner Witz. Mit der Aktion möchten wir auf ein hoch aktuelles Thema aufmerksam machen. Ein Thema, dem in der Öffentlichkeit bisher kaum Beachtung geschenkt wurde. Denn: Der Bär ist im Anmarsch.

Hat der Uetliberg seinen eigenen Bären?

Hat der Uetliberg seinen eigenen Bären?
Radio 24

Eine Frage der Zeit

Experten sind sich einig, dass der Tierschutz Wirkung zeigt und die Ausdehnung der Bärenpopulation in Norditalien und Zentraleuropa öfters Bären die Schweiz erkunden lassen wird. «Die Frage ist nicht, ob ein Bär über die Pässe zu uns ins Unterland ziehen wird, sondern wann dies der Fall sein wird», bringt Bärenexperte Dr. Hans Schmid, wissenschaftlicher Leiter vom Arosa Bärenland, die Situation auf den Punkt. Der Fakt, dass im vergangenen Oktober erneut ein Wolf auf der Albiskette herumstreifte, untermauert seine Einschätzung.

Ein Bär am Uetliberg ist nicht völlig unrealistisch

Ein Bär am Uetliberg ist nicht völlig unrealistisch

Bärenstarke Sonderausstellung «Die Heimkehr des Bären»
Die Bären bleiben auf dem Uetliberg präsent. Eine thematische Sonderausstellung mit dem Titel «Die Heimkehr des Bären» informiert vom 27. April bis 19. Mai 2019 über den Braunbären, seine Verhaltens- und Lebensgewohnheiten, seine Rückkehr und die Situation von Bären in Gefangenschaft. Noch immer werden in Europa viele Bären in tierunwürdigen Haltungen zur Schau gestellt. Diese in eine respektvolle und artgemässe Haltung zu überführen, ist die Mission der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN. «Wir sind die unabhängige Stimme für Tiere. Ich freue mich durch diese Ausstellung mit der Zürcher Bevölkerung über die Situation von Bären in schlechter Haltung und ihren Schutz sprechen zu können», sagt Alexandra Mandoki, Länderchefin VIER PFOTEN Schweiz. Die Sonderausstellung wird durch das Arosa Bärenland und die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN organisiert. Der Eintritt ist kostenfrei.