"Ich sage ihnen manchmal meine Bienenmädels."
Ufem Bänkli mit...

«Ich nenne sie manchmal meine Bienenmädels.»

Einmal in der Woche trifft sich die «Abig-Show» auf einem Zürcher Bänkli mit Menschen, die einen aussergewöhnlichen Beruf ausüben, einen einschneidenden Schicksalsschlag erlitten oder schlicht etwas Unglaubliches erlebt haben – wer weiss, was für eine Lebensgeschichte uns erwartet!

Die 36-jährige Anna Hochreutener wuchs in England auf. Dort lernte sie damals zusammen mit ihren Eltern das Imkerhandwerk. Als die Familie in die Schweiz zurückkehrte, musste sie schwerenherzens ihre Bienenvölker zurücklassen.

«Geblieben ist meine Begeisterung für Bienen.»

Nachdem Annas Mutter hochallergisch auf Bienenstiche reagierte, hörte Anna ebenfalls mit dem Imkern auf. Doch die Liebe zu den Bienen führte sie zur Imkerei zurück und damit in die Selbständigkeit. Mit ihrem Mann Tom gründete sie die Imkerei auf Zürichs Dächern, «Wabe3». «Dank Wabe3 sind Bienen heute wieder ein fester Bestandteil in meinem Leben.»

Kuchen mit viel Liebe und Honig von Zürcher Dächern

Den Honig ihrer Bienen verkauft Anna in ihrem eignen Shop «Honig Kuchen». Die Entstehungsgeschichte des Shops sei lustig, sagt Anna. Ihre Nachbarin sei im Kuchenbusiness. Im Treppenhaus haben sie sich kennengelernt und über das Backen mit Honig philosophiert. Dabei entstand die Idee, beides zu verbinden und einen Shop zu gründen. «Wir haben uns also auf die Suche nach einem solchen Lokal gemacht und es an der Birmensdorferstrasse im Zürcher Kreis 3 gefunden.»

Anna sprach mit Céline Werdelis auf einem Zürcher Bänkli über Bienenstiche, ihren Honigkonsum und ob sie mit ihren 2.5 Millionen «Bienenkindern» spricht.

Quelle: Radio 24