Unverhofft zu einem Weltmeistertitel!
Ufem Bänkli mit...

Eine gewisse «Scheissegal»-Attitude machte sie zur Weltmeisterin

Einmal in der Woche trifft sich die «Abig-Show» auf einem Zürcher Bänkli mit Menschen, die einen aussergewöhnlichen Beruf ausüben, einen einschneidenden Schicksalsschlag erlitten oder schlicht etwas Unglaubliches erlebt haben – wer weiss, was für eine Lebensgeschichte uns erwartet!

Nathalie Schneitter war jahrelang erfolgreiche Mountainbikerin. Sie war Schweizer Meisterin, errang bei den Europameisterschaften den dritten Platz und sie war sogar Weltmeisterin – alle Erfolge feierte sie in der Kategorie «Juniorinnen». Je älter sie wurde, desto mehr blieben die grossen Erfolge aus. 2016 gab sie dann ihren Rücktritt vom Profisport bekannt.

Im September 2018 hat sie sich spontan zur Teilnahme an der ersten E-Moutainbike Weltmeisterschaft entschieden. Auch, wenn sie sich bereits drei Jahre vom Profisport verabschiedete, hat sie während dieser Zeit nie aufgehört zu trainieren und das Mountainbiken blieb ihre Leidenschaft.

«Ich trainierte nicht mehr so nach Plan und so wie früher. Doch trotz meinem Rücktritt sass ich noch immer mindestens zehn Stunden pro Woche im Sattel.»

Knapp sieben Monate nach dem Entscheid an dieser Weltmeisterschaft anzutreten, stand sie als erste E-Moutainbike Weltmeisterin in Kanada auf dem Podest.

«Mein Erfolgsrezept? Mehr Fuck it!»

Was eine gewisse «Scheissegal»-Attitude mit ihrem Erfolg zu tun hat und wieso sie auf dem Siegerpodest lachen anstatt vor Freude weinen musste, erzählte sie Céline Werdelis «Ufem Bänkli...».

Weitere packende Folgen von «Ufem Bänkli...» könnt ihr hier nachhören.