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Künstliche Intelligenz soll bei Naturkatastrophen helfen

Das «Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz» will maschinelle Lernalgorithmen mit hochauflösenden Satellitenbildern kombinieren.

Wenn die Auswirkungen der weltweiten Expansion von Städten sichtbar wird, ist es oft bereits zu spät, um sinnvolle gesetzliche Regulierungen zu implementieren. So reagieren die Umweltschutzmassnahmen auf die Symptome, nicht aber auf die eigentlichen Ursachen für die Schäden, schreibt das Newsportal reset.org.

Das könnte sich jetzt ändern – mithilfe künstlicher Intelligenz. Das «Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz» will maschinelle Lernalgorithmen mit hochauflösenden Satellitenbildern kombinieren, um schnell und präzise auf Bodenveränderungen auf der ganzen Welt zuzugreifen.

Bisher ist es Umwelt- und Regierungsbehörden nicht möglich, die Auswirkungen von Veränderungen auf Gelände vollständig und umfassend zu beobachten. Oft können die Mitarbeiter nur über lokale Beobachtungen in sehr kleinen Gebieten berichten, während Probleme in anderen Teilen der Welt nicht gemeldet und nicht erkannt werden, bis es zu spät ist.

Forschungsleiter Patrick Helber des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz erwartet, dass seine KI zunächst von bereits existierenden Bildern und dann dann später selbst lernen kann. Letztendlich könnte die KI lernen, ein Gebiet danach zu kategorisieren, welche Aktivitäten auf ihm stattfinden, und diese Informationen dann an die zuständigen Behörden weltweit zurückmelden.

Potenziell könnte die KI dann bestimmte Umweltauswirkungen mit bestimmten wirtschaftlichen Aktivitäten in Verbindung bringen, wie beispielsweise die Auswirkungen von Industrie und Landwirtschaft auf den lokalen Wasserstand, oder sie könnte lernen, Abholzung zu erkennen, während sie gerade stattfindet. (kün)

Quelle: watson.ch