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Foto: Unsplash/Tim Roßkamp
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Das Ende der Robbenjagd hat die kanadischen Eisbären gerettet

Eisbären sind vom Aussterben bedroht. Durch den Klimawandel schmelzen die Pole – den Raubtieren in der Arktis bleibt weniger Lebensraum und weniger Jagdgründe. Doch trotz verschwindenden Meereises und kürzerer Winter soll es wenigstens den Eisbären in der kanadischen Provinz Labrador nun wieder besser gehen. Ihre Zahl ist gestiegen, schriebt die Zeitung «The Guardian».

Mehr als 2500 Eisbären sollen wieder in der Küstenregion leben. Ein deutlicher Anstieg: «Als ich aufwuchs, war ein Eisbär wie eine mystische Kreatur, weil man ihn nicht oft gesehen hat. Jetzt sieht man sie überall», sagte Jim Goudie, Angestellter eines Nationalparks, zur britischen Zeitung.

Biologen vermuten, dass der Grund die Sattelrobbenpopulation sein könnte. Dadurch, dass sich die Robbenfischerei-Industrie dem internationalen Druck gebeugt hat und die Robbenjagd beenden musste, konnten sich die Tiere in Ruhe vermehren – und die Eisbären kommen nun wieder einfacher an ihre Nahrung.