Zürcher Institution

Kronenhalle zum «historischen Restaurant des Jahres 2024» gekürt

Die Kronenhalle im Kreis 1 gehört nicht nur zu den bekanntesten, sondern auch zu den ältesten Restaurants in Zürich. Nun wurde der Betrieb ausgezeichnet. Der Direktor Dominique Godat erklärt das Erfolgsgeheimnis der Kronenhalle.

Seit bald 100 Jahren steht die Kronenhalle auf der Liste der Zürcher Restis. Und hat sich in den Jahrzehnten zu einer wahren Institution gemausert, die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Nun wurde das Restaurant mit seiner beeindruckenden Kunstsammlung mit dem Preis «historisches Restaurant des Jahres 2024» ausgezeichnet.

Die Auszeichnung kommt von Icomos Suisse, dem Schweizer Ableger des internationalen Rates für Denkmäler und historischen Stätten. Mit der Kronenhalle erhält ein Restaurant die Auszeichnung, das nicht nur in Zürich, sondern schweizweit zu den ältesten Gastrobetrieben überhaupt gehört.

Der Schweizer Bankier und Mäzen Hans Vontobel 2009 in der Kronenhalle. (Archiv)

Foto: Keystone/SIGGI BUCHER

Die Fortführung der Tradition seien für die Kronenhalle sehr wichtig, so Dominique Godat, Direktor der Kronenhalle im Gespräch mit dem «Gastro Journal». Die drei Speisesäle des Restaurants «Brasserie», «Chagall-Saal» und «Schweizergalerie», die legendäre Kronenhalle-Bar sowie die Fassade stehen seit 1984 unter Denkmalschutz. Interessant: Die Kronenhalle ist ausserdem eines von wenigen Restaurants, das eine Haus- und Gästeordnung hat. Auffälligster Punkt: der Dresscode.

Punkten kann das Resti nach wie vor mit einer traditionellen Speisekarte: Auf dieser finden sich viele bekannte Schweizer Gerichte wie Zürcher Geschnetzeltes, Stroganoff oder Châteaubriand. Der Klassiker auf der Karte sei das «Kalbsfilet geschnetzelt Kronenhalle». «Das ist eigentlich ein Züri Geschnetzeltes, aber wir machen es aus Kalbsfilet und bereiten es auf eine etwas speziellere Art zu», so Godat weiter.

Doch auch die Inneneinrichtung der Kronenhalle ist beeindruckend. In kaum einem anderen Lokal können die Gäste schliesslich unter einem echten Chagall oder Miró speisen. «Es ist so eine tolle Wertschätzung. Viele der Mitarbeitenden haben hier eine zweite Familie gefunden und identifizieren sich stark mit der Kronenhalle», zitiert das Branchenblatt Dominique Godat abschliessend.

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Quelle: ZüriToday
veröffentlicht: 17. November 2023 11:28
aktualisiert: 17. November 2023 13:16