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Quelle: sda-Video

Zürich

Der Chefkurator des Züri-Zoos geht in Pension – wusstest du eigentlich, was er sich als Haustier hält?

Nach einer beeindruckenden Laufbahn als Chefkurator des Zoo Zürich, geht Dr. Robert Zingg in Pension. Zum Abschied erzählt er nochmals von einigen wichtigen Stationen, die er während seiner Zeit im Zoo erlebt hat.

Am 1. Mai 1994 startete Dr. Robert Zingg seine Tätigkeit am Zoo Zürich als Kurator für Säugetiere und Vögel. Seine Liebe zur einheimischen Natur, auch zu kleinen und unscheinbaren Vertretern, den Maulwürfen, den Wühlmäusen im Garten, den Amphibien und den vielen Pflanzen in Haus und Garten, aber auch zu den Zwergmäusen im Zoo, machten ihn zum Spezialisten für diese Tiere, über die er in unzähligen Radiosendungen berichtete.

Zoo Zürich: Kurator Robert Zingg geht in Pension

Die Arbeit im Zoo führte ihn dann zu den grösseren, auch exotischeren Tieren. Seine Neugier für all die Besonderheiten dieser Tiere halfen ihm, ein riesiges Wissen über die Tiere im Zoo aufzubauen. Keiner, der im Zoo anrief und eine zoologische Frage hatte, wurde abgewiesen. Fotos von gefundenen Schlangen, Spinnen und Käfern wurden ihm zugeschickt und bestimmt, Tausenden konnte er eine Antwort geben.

Es gehört zu den Hauptaufgaben des Zoos, die Bevölkerung für die Tiere zu begeistern. Seine Tiergeschichten sind erfüllt von spannenden Erlebnissen mit seinen Schützlingen.

Viele Zuchterfolge im Zoo hat er injiziert, die entsprechenden Tiere aus anderen Zoos nach Zürich und zur Zucht gebracht. Die Zooanlagen des letzten Vierteljahrhunderts hat er entscheidend mitgeprägt. In der Geschäftsleitung des Zoos war er das zoologische Gewissen, für ihn stand das Tier immer im Fokus, im Mittelpunkt, alles andere hatte sich einer optimalen Tierhaltung unterzuordnen.

Quelle: Radio 24