Abig-Show

Ufem Bänkli mit Animationsfilmerin Anja Kofmel

Sieben Jahre harte Arbeit haben sich für Anja Kofmel ausgezahlt. Ihr Film «Chris the Swiss» feierte dieses Jahr am Cannes Film Festival Weltpremiere. Diese Woche startet er bei uns in den Kinos.

«Chris the Swiss», so heisst der Animationsfilm, an welchem Anja Kofmel die letzten Jahre hart gearbeitet hat. Er handelt von einem ganz persönlichen Thema, nämlich wie ihr Cousin, der Schweizer Journalist Christian Würtenberg alias «Chris the Swiss» mit gerade mal 27 Jahren im Balkankrieg ums Leben kam.

"Kroatien, Januar 1992. Mitten in den Jugoslawienkriegen wird Chris, ein junger Schweizer Journalist, unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden. Zum Zeitpunkt des Todes trug er die Uniform einer internationalen Söldnergruppe. Anja Kofmel, seine Cousine bewunderte diesen stattlichen jungen Mann als kleines Mädchen. Als erwachsene Frau beschliesst sie, seiner Geschichte nachzugehen und versucht zu verstehen, was Chris' tatsächliche Beteiligung an diesem Konflikt war ..."

 

Céline sprach mit ihr über die Machart des Films, der aus dokumentarischen sowie animierten Elementen besteht und über die Wut von Chris Bruders, der Chris im Film als ein Arschloch betitelt. 

Kinostart von «Chris the Swiss» ist am 13. September und bis am 29. September ist im Animatorium Zürich eine kleine Ausstellung über die Entstehung und Machart des Films zu sehen.

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