Pony M. und Ralph
Foto: Radio 24
Abig-Show

Spendenaktion von Comedienne Pony M. geht durch die Decke

Anstelle eines Geburtstagsgeschenkes lancierte Comedienne Pony M. eine Spendenaktion für Tiere im derzeit krisengeschüttelten Australien. Das Ziel war, bis zu ihrem Geburtstag am 25. Januar, 5'000 Franken zu sammeln – der ursprünglich anvisierte Betrag wurde längstens und um ein Vielfaches übertroffen.

Am 25. Januar feiert Comedienne Pony M. ihren 38. Geburtstag. Im Rahmen dieses persönlichen Jubiläums lancierte sie zehn Tage zuvor eine Spendenaktion, Ziel war es, für das Projekt Australia Zoo Wildlife Warriors innert 10 Tagen 5'000 Franken zu sammeln. Nach bereits 43 Minuten war diese Summe eingefahren und so entschied sich Pony M., die Schwelle laufend anzuheben, weil auch 20'000, 30'000 und sogar 100'000 Franken ziemlich bald erreicht waren.

Neu liegt die Grenze bei 150'000 Franken, anders als bei Crowdfundings wird dieser Betrag aber fix überwiesen, auch wenn das Ziel am Ende nicht ganz erreicht wird.

Im Radio24-Interview zeigt sich die Comedienne sehr erfreut über die Grosszügigkeit ihrer Community, sie erzählt, weshalb sie für Tiere spendet und was für positive aber auch negative Reaktionen sie erreicht haben.

Comedienne Pony M. im Interview mit Ralph Steiner

Comedienne Pony M. im Interview mit Ralph Steiner

Tiere sind von den Wald- und Buschbränden in Australien besonders betroffen. Die Universität Sydney schätzt, dass über eine Milliarde Tiere den Flammen zum Opfer gefallen sind. Zählt man Insekten, Frösche und andere wirbellose Tiere dazu, dürfte die Zahl noch um einiges höher liegen.

Werbung

Quelle: CH Media Video Unit

Besonders dramatisch ist die Lage auf der bei Touristen beliebten Känguru-Insel, wo nach Angaben von Tierschützern die Hälfte der geschätzt 50’000 Koalas den Flammen zum Opfer fielen. Ein Ende scheint nicht in Sicht, da in Australien derzeit Sommer ist.

Hilfe gibt es viele - unter anderem von zwei jugendlichen Inselbewohnern von Kangaroo Island. Sie konnten, wie viele andere Menschen, das Leid der Tiere nicht mehr ertragen und machten sich auf, so viele Tiere wie möglich einzusammeln – mit ihrem Auto.

Quelle: Radio 24