Fürs Klima in den Hungerstreik?!
Ufem Bänkli mit...

Fürs Klima ist er in den Hungerstreik getreten

Einmal in der Woche trifft sich die «Abig-Show» auf einem Zürcher Bänkli mit Menschen, die einen aussergewöhnlichen Beruf ausüben, einen einschneidenden Schicksalsschlag erlitten oder schlicht etwas Unglaubliches erlebt haben – wer weiss, was für eine Lebensgeschichte uns erwartet!

Mit seinem Verein «Grassrooted» kauft er Überschussware ab, um sie dann wieder zu verkaufen. Von Beginn an, ist Dominik Waser und sein Team vom Erfolg regelrecht überrollt worden. Bei ihrer ersten Aktion haben sie 30 Tonnen Tomaten verkauft, die der Detailhandel nicht mehr wollte.

Die Themen Foodwaste, Landwirtschaft und Klima liegen Dominik so sehr am Herzen, dass er nun in den Hungerstreik getreten ist.

«Es muss mehr passieren!»

Er erklärt, dass obwohl seit Monaten viele auf die Strasse gehen und sehr viele zwar sähen, dass das Klima ein wichtiges Thema sei, trotzdem nichts passiert. Mit der Form des Hungerstreiks will Dominik, dass mehr darüber gesprochen und vor allem endlich etwas getan wird.

Dominik ist sich bewusst, dass ein Hungerstreik eine sehr radikale Form des Widerstands ist. Zur Nachahmung möchte er niemanden animieren.

«Ich motiviere niemanden dazu, ebenfalls in den Hungerstreik zu treten.»

Weshalb er trotzdem überzeugt ist, dass es radikale Handlungen für Veränderungen braucht, erzählte er Céline Werdelis «Ufem Bänkli...» .

Weitere packende Folgen von «Ufem Bänkli...» könnt ihr hier nachhören.

Quelle: Radio 24