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Neues Verfahren: Die Früherkennung von Brustkrebs soll zukünftig schmerzfrei sein

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Das Brustkrebs-Risiko steigt mit fortschreitendem Alter. So hat eine 65-jährige Frau im Vergleich zu einer 45-Jährigen ein 3-mal so hohes Risiko, im nächsten Jahr an Brustkrebs zu erkranken. Darum raten viele Ärzte ihren über 50-jährigen Patientinnen, alle zwei Jahren eine Mammografie zu machen. Bei diesem Screeniing wird die Brust mit Röntgenstrahlen durchleuchtet. Dadurch können bereits sehr kleine, noch nicht ertastbare Tumore sichtbar gemacht werden.

Die Methode hat einen Nachteil: Die Brüste müssen bei diesem Verfahren zusammengepresst werden. Das kann für die Patientinnen unangenehm sein, manchmal auch schmerzhaft.

Das Schweizer Start-up GratXray weckt bei den Frauen nun Hoffnungen, dass die Untersuchung zukünftig für sie angenehmer wird. Das Unternehmen hat ein bildgebendes Verfahren zur Erkennung von Brustkrebs entwickelt, bei dem die Brust nicht wie bisher zusammengepresst werden muss. Dabei legt sich die Frau bäuchlings auf eine Art Tisch, ihre Brüste in die Vertiefung.

«Unser Verfahren wird allen Frauen Zugang zu schmerzfreier, effizienter und präziser Brustbildgebung ermöglichen», wird Dr. Martin Martin, CEO von GratXray, in einer Medienmitteilung zitiert. Sie seien überzeugt, in ein paar Jahren damit einen neuen Standart in der Früherkennung von Brustkrebs setzen zu können. Die Strahlenbelastung soll dabei nicht höher sein als bei herkömmlichen Geräten. Zudem sei das neue Verfahren auch für Brüste mit Implantaten geeignet.

In den nächsten zwei Jahren wird GratXray nun am Paul Scherrer Institut den ersten Prototypen entwickeln. Danach, so versprechen die Entwickler, ist das Gerät marktreif.

Quelle: watson.ch 25.10.2017

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