Good News of the Day

Mobbing-Opfer wird zur positiven Kultfigur

Präsentiert von:
watson

"Good News of the Day": Eure tägliche Dosis positiver Nachrichten aus aller Welt von watson.ch.

Seite besuchen

Nachdem sich einige über ihr Gewicht lustig gemacht haben, wird Stewart von positiven und motivierenden Kommentaren überhäuft.

Voller Stolz teilte die 20-jährige La'Shaunae Stewart aus South Carolina (USA) ihren selbst gemachten Rock auf Instagram. Auch das T-Shirt hatte Stewart mit dem kultigen Logo des Skateboard-Magazins «Trasher» selber bedruckt. 

«Ich hatte Angst, dass ich zu dick für's Skateboard bin.»
 
Es folgten unzählige beleidigende Kommentare, die am Selbstwertgefühl der jungen Frau nagten. Das Foto, das sie im Internet geteilt hatte, wurde zum Meme und verbreitete sich rasend schnell auf Twitter.

«Hat sie das Skateboard etwa gegessen? Darauf fahren tut sie nämlich bestimmt nicht!» heisst es beispielsweise in einem der beleidigenden Memes.

Stewart war erschüttert von den verletzenden Sprüchen. «In der Schule wurde ich die ganze Zeit wegen meines Gewichtes gemobbt. Diese Situation fühlte sich wieder haargenau wie früher an», sagte Stewart. Dass viele beleidigende Sprüche gerade von Skateboardern stammten, verletzte die junge Frau noch mehr:

«Ich wollte schon immer lernen, Skateboard zu fahren – seit ich ein Teenager bin. Ich hatte aber Angst, dass ich zu dick dafür bin.»

Was danach folgte, hätte Stewart nie erwartet: Hunderte fremde Menschen schrieben ihr und überhäufen sie mit Komplimenten. «Du siehst super aus. Vergiss was diese Hater sagen!», «Wo hast du dieses Shirt her? Dein Style ist super!» oder «Du rockst so hart!», heisst es jetzt in Stewarts Kommentaren auf Instagram. Die Community entwarf sogar einen skatenden Comic-Charakter für Stewart.

Die ganze Situation hat sie stärker werden lassen, meint Stewart. Sie hat wieder genügend Mut gefunden, um ihren eigenen Style zu leben und teilt es munter weiter auf Instagram.

henny

Ein Beitrag geteilt von la'shaunae/20/S.C🌶🤡🎱🃏🥀 (@luhshawnay) am

Quelle: watson.ch 21.3.2017

Radio 24
Video Icon
Live
  • Radio 24
    Radio 24