Den männlichen Küken droht oft ein trauriges Schicksal

Foto: Radio 24 mit Bildmaterial von keystone

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Das grosse Küken-Schreddern wird ein Ende haben – eher früher als später

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Männliche Küken sind in der Agrarindustrie unerwünscht, weil sie weder Eier legen noch gut Fleisch ansetzen. Deswegen werden sie millionenfach direkt nach dem Schlüpfen geschreddert oder vergast – auch bei uns in der Schweiz. In Deutschland soll nun Schluss damit sein.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt will auf die neue Spektroskopie-Technologie setzen, die das Geschlecht der Tiere mithilfe eines Lasers frühzeitig bestimmen kann. Männliche Küken würden dann gar nicht erst ausgebrütet werden.

Pro Jahr werden in der Schweiz rund 2,2 Millionen männliche Bibbeli getötet

Er wolle das «aus moralischen Gründen völlig inakzeptable» Töten männlicher Küken «schnellstmöglich beenden», sagte Schmidt gegenüber der Zeitung «Kölner Stadt-Anzeiger». Die Verbraucher müssten mit nur «kaum bemerkbaren Mehrkosten» rechnen, betonte er.

Auf einen solchen politischen Entscheid hoffen Tierschützer hierzulande schon lange. Gerade zu Ostern konsumieren Herr und Frau Schweizer besonders viele Eier. Jährlich werden so rund 2.2 Millionen männliche Bibbeli legal «homogenisiert», was soviel heisst wie ohne Betäubung geschreddert oder vergast.

 

Quelle: watson.ch 15.5.2017

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