Bierdosen am Strand
Bierdosen am Strand
Foto: Radio 24 mit Bildmaterial von Pixabay
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Carlsberg verzichtet auf umweltschädliche Plastikringe und leistet damit Pionierarbeit

Der dänische Bierbrauer will auf Plastikringe verzichten. Künftig sollen die Bierdosen durch einen speziellen Klebstoff zusammengehalten werden.

Werden Bierdosen im Sixpack verkauft, so sind diese oft durch ein Plastiknetz miteinander verbunden. Die Bierdosen werden so zusammengehalten und das erleichtert den Transport des Einkaufs nach Hause. Der Nachteil dieser Plastikringe ist, dass sie die Ökosysteme massiv belasten.

Geraten sie ins Meer, was leider nicht selten der Fall ist, richten sie dort grossen Schaden an. Fische, Schildkröten, Delfine oder andere Meerestiere verheddern sich leicht im Plastik und können sich nicht mehr selbstständig davon befreien. Sie verelenden grausam.

Schildkröte
Schildkröte
Foto: Saltwater Brewery/ We Believers

Bereits vor zwei Jahren hat eine US-Bierbrauerei eine Tragevorrichtung entwickelt, die den bisherigen Plastikringen gleicht, aber biologisch abbaubar ist. Die dänische Brauerei Carlsberg geht nun einen Schritt weiter: Sie will ganz auf die Plastikringe verzichten und setzt in Zukunft auf einen speziellen Klebestoff, der die Bierdosen zusammenhält.

Wie der «Telegraph» berichtet, ist Carlsberg damit die erste Bierbrauerei, die seine Multipacks nicht mehr mit Ringen aneinander befestigt. Der neue Klebestoff, durch den die Bierdosen zusammengehalten werden, ist stark genug, um das Bier nach Hause tragen zu können. Eine einzelnen Dose kann einfach durch eine Drehbewegung herausgelöst werden. Laut Carlsberg kann das Unternehmen seinen Plastikverbrauch so pro Jahr um 1200 Tonnen reduzieren.

Quelle: watson.ch