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Diese Tierli sind die Gewinner 2017

Auch wenn die Zahl der bedrohten Tier- und Pflanzenarten 2017 einen neuen Höchststand erreichte, es gibt auch Gewinner im Reich der Tiere.

Laut WWF war 2017 insbesondere für Schuppentiere, Fluginsekten oder Seepferdchen ein schlechtes Jahr. Auch die afrikanischen Elefanten geraten weiter unter Druck. Wilderei kostet jedes Jahr rund 20.000 Dickhäutern das Leben. Die Zerstörung und Zerschneidung ihrer Lebensräume verschärft die Situation weiter. Insgesamt verbucht die Internationale Rote Liste der Weltnaturschutzunion IUCN mittlerweile rund 25.800 Tier- und Pflanzenarten als bedroht. Das ist neuer Negativrekord und betrifft fast 30 Prozent aller untersuchten Arten.

In 2017 gab es aber aus Sicht des WWF auch Lichtblicke. So steigt in vielen Gebieten die Zahl der Meeresschildkröten wieder. In Kambodscha wurden gleich neun Kälber des Irawadi-Delfins beobachtet. Mit nur 80 Tieren ist der isolierte Delfin-Bestand im Mekong vom Aussterben bedroht. WWF-Vorstand Eberhard Brandes weist ausserdem auf Erfolge beim Schutz des Persischen Leoparden im Kaukasus hin: "In unseren Projektregionen beobachten wir wieder Jungtiere, unser jahrelanger Kampf gegen Wilderei und für eine bessere Vernetzung der Lebensräume des Kaukasus-Leoparden zahlt sich aus."


 

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