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Die Irrungen des Jean Ziegler

Die Bekanntschaft mit Muammar al-Ghadhafi wird zur Belastung für den Genfer Professor. Dass es so weit kommen konnte, liegt an krassen Fehleinschätzungen in früheren Jahren.

«Muammar al-Ghadhafi ist kein nach Willkür schaltender Charakter. Er ist rational, zweckgerichtet, vernunftgeleitet»: Was Jean Ziegler noch im Sommer 2008 von sich gab, tönt heute wie ein Hohn.

«Muammar al-Ghadhafi ist kein nach Willkür schaltender Charakter. Er ist rational, zweckgerichtet, vernunftgeleitet»: Was Jean Ziegler noch im Sommer 2008 von sich gab, tönt heute wie ein Hohn.
Bild: Reuters

Ein zorniger Kritiker

Jean Ziegler (76) studierte Jura, Politologie und Soziologie in Bern, Genf, Paris und New York. Er sass für die Sozialdemokraten im Nationalrat und war bis 2002 Professor für Soziologie an der Universität Genf und ständiger Gastprofessor an der Sorbonne in Paris. Von 2000 bis 2008 war er UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. Ungeachtet internationaler und nationaler Kritik wurde er 2008 von der Schweiz als Mitglied des beratenden Ausschusses des Menschenrechtsrats in Genf vorgeschlagen und gewählt. Sein jüngstes Buch «Der Hass auf den Westen» erscheint nächsten Monat als Taschenbuch im Goldmann-Verlag. (tim)

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Korrektur-Hinweis

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Was hat dieser Mann nicht gepoltert gegen das «Böse» in dieser Welt. Gegen die israelischen «Besatzer», gegen den Kapitalismus und überhaupt gegen den «Westen», der eine Mitschuld am Elend in der Dritten Welt trage. Jean Ziegler hat sich auch nie gescheut, die angeblichen und tatsächlichen Missetäter beim Namen zu nennen. Hans W. Kopp nannte er einen «Geier», Augusto Pinochet einen Faschisten. Und das sind nur zwei Beispiele, für die er später von Gerichten zu Schadenersatzzahlungen verurteilt wurde. Sein loses Mundwerk kam ihn teuer zu stehen. «Ich habe mehr als sechs Millionen Franken Schulden», sagte er jüngst in einem Interview mit der «Zeit».

Was ihn jetzt noch teurer zu stehen kommen könnte, ist seine Nähe zum wild gewordenen libyschen Machthaber Muammar al-Ghadhafi. Nicht Geld kostet ihn das, aber seinen Ruf. Bis anhin hatte der frühere Nationalrat und Genfer Professor sowohl Anhänger als auch Gegner. Erstere drohen ihm nun abhandenzukommen. Der Grund liegt auf der Hand: Ziegler war im Palast des Revolutionsführers ein gern gesehener Gast. Das waren zwar auch andere. Was bei Ziegler aber immer noch mitspielte: Man hatte das Gefühl, die beiden unterhielten eine speziell nahe Beziehung.

Immer wieder von Ghadhafi eingeladen

Sieben Mal sei er bei Ghadhafi gewesen, sagte Ziegler noch im August 2009. Die 40-Jahr-Feier im September gleichen Jahres kam noch dazu. Inzwischen sind Ziegler die Reisen zum Diktator offenbar nicht mehr in so guter Erinnerung. «Fünf, sechsmal», erklärte der Genfer nun am Samstag im Interview mit dem «Tages-Anzeiger». Nicht nur, dass sich der bekennende Sozialist bis vor wenigen Jahren noch einladen liess. Zur Gesinnung des Gewaltherrschers gab Ziegler noch lange Zwiespältiges von sich. «Ghadhafi ist politisch ein Genie», sagte er zum Beispiel noch vor einem Jahr. Die Frage war, wie sich der Revolutionsführer im Kampf der Stämme an der Macht halten könne.

Auch in der Affäre um die Verhaftung von Hannibal Ghadhafi in Genf schien Ziegler nicht die richtigen Worte zu finden: «Sicher ist, dass die Genfer Polizei viel zu heftig reagiert hat», erklärte er dazu.

«Ghadhafi ist kein nach Willkür schaltender Charakter»

Die aber vielleicht krasseste Fehleinschätzung lieferte der Genfer in einem Interview mit dem «SonntagsBlick» vom Juli 2008 ab. «Das von den meisten westlichen Medien verbreitete Bild eines unbeherrschten Potentaten ist nach meinem Eindruck total falsch. Muammar al-Ghadhafi ist kein nach Willkür schaltender Charakter. Er ist rational, zweckgerichtet, vernunftgeleitet.» Die letzten Tage haben auf bittere Weise das Gegenteil bewiesen.

«Saif al-Islam ist die Chance für Libyen und den Rest der Welt»

Es lassen sich beliebig weitere Beispiele nennen, die Ziegler bezüglich Libyen im Zwielicht zeigen. Etwa den 2002 zugesprochenen – aber vom Genfer angeblich abgelehnten – Ghadhafi-Menschenrechtspreis. Oder die im aktuellen Kontext fatale Fehleinschätzung zu Saif al-Ghadhafi: «Saif ist fasziniert vom Westen und überzeugt davon, dass er das Land modernisieren muss», so Ziegler noch vor einem Jahr. Und: «Saif al-Islam ist die Chance für Libyen und den Rest der Welt.» In den letzten Tagen hat Saif sein hässliches Gesicht gezeigt.

Es gibt genug Gründe, Ziegler als Freund Ghadhafis zu verdächtigen. Die französische Zeitung «Le Monde» beschrieb ihn gar als «Pantoffellecker» des libyschen Machthabers. Medienunternehmer Roger Schawinski schrieb es am Wochenende in seinem offenen Brief so: «Du warst während Jahrzehnten ein Sympathisant und ein Werbeträger dieses brutalen Diktators.»

Ziegler kämpft um Imagekorrektur

Ziegler ist unter Druck. In mehreren Interviews in den letzten Tagen kämpft er gegen das ihm unliebige Image. «Ich muss jetzt einmal etwas klarstellen (…) das ist Blödsinn», erklärte er im «Tages-Anzeiger». Oder: «Ich bitte Sie – Ghadhafi ist nie mein Freund gewesen. Er hat meine Bücher auf Arabisch gelesen», im «SonntagsBlick». Allein, die Kurskorrektur will nicht recht gelingen. (Radio 24/Newsnet)

Erstellt: 28.02.2011, 17:18 Uhr

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171 Kommentare

Daniel Jurt

09.03.2011, 08:05 Uhr
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Herr Ziegler kämpft vehement dagegen an, vergessen zu werden! Letztes Jahr wurde er als "Experte" für Libyen in vielen Medien zitiert oder er kam vor laufenden Kameras zu Wort. Es ist schon bitter, wenn man merken muss, als "Gutmenschen" einem Bad Boy auf den Leim gegangen zu sein..!! Dabei hätte es dem geschichtsbewussten Professor genügt, die Historie Libyens und des Ghadhafi-Clans zu studieren! Antworten


Svetozar Bastivanovic

06.03.2011, 15:37 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Zum Glück hat Genossin Micheline ihn zur UNO versetzt, so kann er selbst als abgewählter NR weiterhin auf Staatskosten seine Schulden abzahlen. Antworten


Heinz Moll

02.03.2011, 16:11 Uhr
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@ Göstl: Wem? Wann? Wie? Wo? Antworten


Georg Stamm

02.03.2011, 15:02 Uhr
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Peinlich für einen, der wie Prof. Ziegler die Welt verbessern will, wenn er so gute Beziehungen zu einem Gewaltherrscher und Menschenrechtsverächter hat wie Ghadhafi. J. Ziegler ist halt auch nicht gefeit gegen die Anbiederungssucht an Mächtige und Reiche. Das nagt entscheidend an seiner Glaubwürdigkeit - spätestens das ! Antworten


Heinz Moll

01.03.2011, 20:46 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@ Bär: Jean Ziegler ist doch kein Feind der Schweiz. Ihr absurder Vorwurf beweist, dass Sie keines der Bücher von Ziegler je gelesen haben. Ziegler ist fraglos Internationalist - aber gleichzeitig ein Verfassungspatriot. Nur Kleingeister können darin einen Widerspruch sehen. Antworten


Ulrich Schwendener

01.03.2011, 19:34 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Nebel: Bis jetzt hat die Nationalbank nur Verdient mit der "Zwischenfinanzierung" der UBS. Nicht umsonst wehrt sich sich wehement dagegen, dass die UBS die Schrottpapiere zurück kaufen kann. Ziegler ist ein verurteilter Verleumder und erwiesenermassen ein Lügner und Blender. Wettert gegen die humanitäre Schweiz + hofiert dafür Terroristen und Diktatoren. Nett was für Leute die Linken vergöttern. Antworten


Robert Nebel

01.03.2011, 18:28 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@ Schwendener: Die zu Recht angeprangerten Banken wollten Ziegler existenziell auslöschen, ihre Horden von gutbezahlten Anwälten deckten ihn erfolgreich mit Klagen ein. Und dies, obwohl jedes Schulkind weiss, wie der Hase läuft. Bizarr, nicht? Nun, Herr Ziegler ist zum Glück nicht mundtot gemacht worden und er erfreut sich guter Gesundheit. Die Banken haben ihr Ziel verfehlt, mit unserm Geld. Antworten


Ulrich Schwendener

01.03.2011, 17:57 Uhr
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Immer wieder die selbe Leier der Linken. Nach dem Motto "Ich nicht, Du auch" versucht man die eigenen Fehler zu kaschieren indem man reflexartig auf die anderen zeigt. Ziegler hat sich nicht zum ersten Mal geirrt. Nicht umsonst wurde er zu millionenschweren Strafen verurteilt. Sein lybischer Freund ist seit Jahren als Terrorist (Lockerbie) bekannt, trotzdem hofierte er ihn. Game over Jean :-) Antworten


Christian Vontobel

01.03.2011, 17:16 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Jean Ziegler war wohl nicht zur 40-Jahre-Revolutionsfeier nach Tripolis gefahren, das war nämlich auf dem Höhepunkt der Geiselaffäre. Es zeugt von der erklärten Absicht des Artikels, möglichst viel Negatives zusammenzutragen und von der eigentlichen Wahrheit abzulenken, dass nämlich auch die offizielle Schweiz ihre besondere, profitable Beziehung zum bizarren Wüstensohn pflegte. Antworten


Marcel Widmann

01.03.2011, 16:23 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Auch ein Jean Ziegler kann mal falsch liegen...irren ist menschlich...jedenfalls unsere Pharma-, Chemie- sowie Maschinenindustrie waren ja über Jahre auch immer treue Begleiter vom Ghadhafi-Clan....da hat's niemanden interessiert... Seine Bücher "Der Hass auf den Westen" sowie "Imperium der Schande" zu lesen würde jedem, ob links oder rechts, gut tun... Aber was weiss schon ein "Linker" wie JZ. Antworten


Jens Helbling

01.03.2011, 15:45 Uhr
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Je besser die Leistung, umso mehr Neider, das gilt auch für Jean Ziegler, der stets für eine gerechtere Welt einstand! Dass er nebenbei den hier leider seltenen Volkssport 'Mitdenken' fördern wollte, zeigen die vorgefertigten Kommentare mit dem etwas gar allgemeinen Kürzel 'JZ', dass ihm dies nicht ganz gelungen ist. Er ist für ein paar ein Nestbeschmutzer, dies in einem Nest, das nie sauber war! Antworten


Andreas D. Meier

01.03.2011, 15:44 Uhr
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@Saner Brav wie Sie Ihre SVP-Sprüchlein, die Sie wohl in einem Kürsli gelern haben, hersagen! Natürlich sind, wie immer, die Linken an der Situation in Libyen schuld, sitzen die doch überall in den VR und im Management der vielen CH-Firmen die mit dem Diktator ihre Geschäfte gemacht haben! Da gibt es sicher keine SVP-ler und andere Rechtsaussen die damit Geld vedienten, die sind alle unschuldig! Antworten


Alain Mohler

01.03.2011, 15:14 Uhr
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@Manuel Bär 12:58; Einer der besten Kommentare die ich hier gelesen habe. Wobei ich noch ergänzen möchte:"ohne das die Linke in den Linksextremismus verfällt" ich hoffe Sie gestatten mir diese Anmerkung. Antworten


Jürg Heldner

01.03.2011, 15:02 Uhr
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@ Peter Saner (14.24 Uhr) : Vielen Dank für Ihren Beitrag. Treffender hätte man die Scheinheiligkeit der Linken nicht beschreiben können. Die linke Planwirtschafts-Armada verteidigt auch heute noch Mao und Stalin - der Zweck heiligt die Mittel, oder wie war das nochmal? Antworten


Peter Saner

01.03.2011, 14:24 Uhr
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Ich bin zu tiefst erschrocken, was all die Linksideologen entschuldigen und rechtfertigen. Eigentlich aber sehr aufschlussreich, denn um die eigenen Ziele zu erreichen, kann man Demokratie, Meschenrechte und Toleranz getrost über Bord werfen! Antworten


Patrik Noseda

01.03.2011, 14:18 Uhr
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Hans Ziegler, wie der als Offiziersaspirant von der Armee abgelehnte und daher sodann armeefeindliche Berner Patrizierssohn eigentlich heisst, ist bekanntermassen ein nicht unorigineller Politclown. Positiv zu vermerken ist immerhin seine Israel-Kritik, die hier offenbar vielen in den falschen Hals gerät. Antworten


Hans Christian Müller

01.03.2011, 14:14 Uhr
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Nun, so arg daneben war Zieglers Einschätzung Ghadhafis nicht. Im übrigen ist er ja auch ein Funktionär der UNO, die dessen Regime im Menschenrechtsrat Einsitz gewährt hat. Zieglers Meinung, es handle sich bei Ghadhafi um einen hochintelligenten Menschen, wird doch durch dessen Umgang mit den Honoratoren des Westens bestätigt. Oder sind diese über Jahrzehnte vor einem Irren auf der Erde gelegen? Antworten


Jan Stiefel

01.03.2011, 13:53 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Die Beziehungen von Herrn Ziegler zu Ghadaffi und die Äusserungen dazu werfen ein schräges Licht auf den streitbaren Professor. Dennoch: Sein kritischer Geist hat manchen Klüngel aufgeschreckt und mein politisches Bewusstsein mitgeschärft, auch wenn ich ihm nicht immer alles glaubte. Das Risiko des Irrtums tragen wir alle. Ihn jetzt deswegen zu verdammen, finde ich heuchlerisch. Antworten


Rüdiger Kraus

01.03.2011, 13:18 Uhr
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"Ghadhafi ist politisch ein Genie" hat JZ einmal gesagt. Man gebe mir ein allgemeines Feindbild (Israel) und setzt mir ein Gebiet, welches über viel Erdöl verfügt unter meinen Hintern und alle werden sehen, wie ich Katz und Maus mit der Erdöl-gierigen Weltgemeinschaft spielen werde. Sprich JZ hatte manche Hirngespinste von sich gegeben, aber es gab auch interessantes dabei. Er soll bleiben... Antworten


Manuel Bär

01.03.2011, 12:58 Uhr
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JZ ist ein Feind der Schweiz und - WAR zumindest - ein FREUND von Ghaddafi, soviel ist klar. Dass ein Linker wie Schawinski nun endlich mal Klartext gesprochen hat, kann der SP nur guttun und hilft ihr letztendlich auch, sich von Altkommunisten und verstaubten Ideologien zu lösen, was sie derzeit auch bitter nötig hat. Anti-SVP-Geschwätz und Anti-Blocher-Reflex helfen da leider gar nicht weiter. Antworten


Jürg Heldner

01.03.2011, 12:56 Uhr
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JZ, seines Zeichens ideologisch verklärter Planwirtschaftsromantiker, Besserwisser und zusammen mit Prof. Kreis die moralische Letztinstanz der Schweiz, gerät in berechtigten Erklärungsnotstand. Ziegler unterhielt über Jahre enge Beziehungen mit einem feigen, mörderischen Despoten. Ziegler sozial-romantisches Weltbild wurde wahrscheinlich durch den "Revolutionsführer"-Titel geblendet. Antworten


Alain Burky

01.03.2011, 12:52 Uhr
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Ziegler ist stolz, ein Juenger Sartre's (Heidegger, Husserl, Hegel) zu sein.
Das Ansehen von Sartre hat aber auch in Frankreich, nicht zuletzt durch den Einfluss der "Jungen Wilden"
und des kritischen Rationalismus, stark gelitten.
Antworten


Sam Berger

01.03.2011, 12:28 Uhr
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@ Carl Just: Wer ein solch verschrobenes Weltbild hat wie Sie, für den ist der Tagi natürlich ein SVP-Tagi, klar. Irgendwie haben Sie wohl den Sprung ins 2011 nicht geschafft. Ghadafi wird genauso auf dem Misthaufen der Geschichte landen wie Ihr Freund Jean Ziegler, den Sie in Ihren unkritischen Blick-Artikeln stets in höchstens Tönen gelobt haben. Get real! Euere Zeit ist vorbei. Antworten


Heinz Moll

01.03.2011, 11:51 Uhr
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@ Meister: Ich pauschalisiere nicht. Und Sie bestreiten im Kern nicht, dass es einen Bankenbanditismus gibt - nicht nur in der Schweiz, versteht sich, sondern rund um den Globus. Antworten


Walter Sahli

01.03.2011, 11:46 Uhr
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@C. Wohlgemut: was regen Sie sich über Ziegler-Fans auf? Als Blocher-Fan ist Ihnen die Fankultur ja nicht fremd! Antworten


Abdel Thuma

01.03.2011, 11:44 Uhr
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Als Mitglied des beratenden Aussschusses des UNmenschenrechtsrates ist Ziegler mitschuldig, dass sich solche Despoten an der Macht halten konnten. Aus ideolglischen Gründen wurde in 35 von 50 Resolutionen Israel verurteilt. Nie Libyen, Ägypten, China, Weissrussland, Simbabwe, Iran oder Kuba. 60% aller Sondersitzungen waren Israel gewidmet. Da bleibt natürlich nicht viel Zeit für echte Diktatoren. Antworten


Jürg Tanner

01.03.2011, 11:43 Uhr
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JZ ist wohl frech, aber ohne ihn, wäre die Demokratie ärmer. Seine Argumente muss man sich schon einmal durch den Kopf gehen lassen. Das schärft die Sinne. Antworten


Stephan Schwan

01.03.2011, 11:43 Uhr
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Vielleicht ist ihm seine unbewusste Identifikation mit dem Antihelden Ghadhafi zum Verhängnis geworden. Seine Rolle als Antiheld in der Schweiz hat ihn allerdings auch zu guten aufklärerischen Beiträgen wie "Die Schweiz wäscht weisser" befähigt. Antworten


Thomas Gyr

01.03.2011, 11:19 Uhr
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Nicht nur Ziegler ist unter Druck - wer hat nicht mit diesem Wüstenfuchs Geschäfte gemacht? Schnell ist ein Scheinheiliger von anderen der selben Sorte entlarvt - ein wirklich komisches Spiel. Antworten


Kurt Aegeri

01.03.2011, 11:14 Uhr
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Auch Herr Ziegler ist halt eitel. Und in seiner Eitelkeit hat er während Jahren verdrängt, dass Ghadhafi ein Therrorist, ein unmenschlicher Despot war und ist. Er hat dauernd Entschuldigungen für ihn gehabt und darauf hingewiesen, "wie intelligent" Ghadhafi doch sei. Ja, es geht um Eitelkeit. Wie so oft im Leben. Leider. Dagegen sind auch sonst intelligente Leute nicht gefeit. Antworten


Adrian dal`Occo

01.03.2011, 10:56 Uhr
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@Pirelli nebst Alt BR Blocher stützten auch Merz und SVP Mann Schlüer die Aparheit und waren auch in Südamerika (Diktatoren) geschäftlich tätig. Aber leider hat es Herrr Ziegler verpasst irgend einen Profit (Geld) zu machen. Wie den Kartoffeln gehen den meisten hier die Augen erst auf wenn sie im Dreck liegen, es ist eine Frage der Zeit. Antworten


Anton Petermann

01.03.2011, 10:54 Uhr
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Für mich absolut unverständlich, wie Ziegler in diesem Artikel mit Häme überzogen wird. Wer seine Bücher liest weiss, welch bedeutenden Beitrag er für die Aufklärung über Machenschaften aller Art geleistet hat. Auch für ihn wäre es einfacher, mit dem Strom mitzuschwimmen als seine Stimme gegen Missstände zu erheben. Antworten


John Kipkoech

01.03.2011, 10:54 Uhr
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Auch JZ ist ein Mensch und lässt sich manchmal vom Opportunismus leiten. Es hat ihm geschmeichelt, dass Gadafi ihn eingeladen hat und er ist gegangen. Kann man es ihm verargen? Im übrigen hat sich Ghadafi nicht anders entwickelt als viele anderen afrikanische Führer des Freiheitskampfes:Am Anfang hatten viele hehre Ziele, waren voller Idealismus und Ideen. Aber es fehlte die Amtszeitbeschränkung Antworten


Christine Wohlgemut

01.03.2011, 10:51 Uhr
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Die Fangemeinde von Herrn J. Ziegler reagiert ziemlich heftig und ist erstaunlich gross. Eigentlich sollte uns das Sorgen machen und wie teilweise selbstgefällig über die andere Kommentarschreiber hergezogen wird. Sogar die omnipräsente Zielscheibe Herr Blocher muss herhalten um den Linksintellektuellen zu rechtfertigen. Den bösen Herr Blocher den wir jetzt im Bundesrat so gut gebrauchen könnten. Antworten


Fritz Hochhuth

01.03.2011, 10:50 Uhr
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J.Z. hat Gadhafi völlig falsch eingeschätzt, ein Fehler, dumm + peinlich. Dennoch bleibt J.Z. einer d. klügsten Köpfe dieses Landes, da er mehr wichtige und schmerzliche Wahrheiten anspricht, als DUTZENDE von anderen Politikern und Journalisten zusammen. Gerade weil Zieglers kritische Voten zum Kapitalismus so wahr + treffend sind, wird er von rechts als "Politclown" diffamiert und runter gemacht. Antworten


Karin Zink

01.03.2011, 10:43 Uhr
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Alle Feinde Israels sind Zieglers Freunde, dazu gehört nun mal auch Gaddafi. Antworten


Andreas D. Meier

01.03.2011, 10:34 Uhr
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@Pirelli Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen! Blocher und Schlüer haben noch für Südafrika geweibelt, als das damalige Unrechtsregime von der UNO längst mit Sanktionen belegt war! Hr. Schlüer konnte immer so schön "erklären" sorry, vorlügen, wie gut es die Schwarzen in Südafrika, trotz Apartheid, doch hätten! Ziegler soll zu seinen Fehleinschätzungen stehen andere könnten ihm dann folgen! Antworten


Werner Wittmann

01.03.2011, 10:28 Uhr
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Nichts ist leichter, als ein Urteil über Jean Ziegler zu fällen. Doch ganz klar ist - er hat ihn nie mit Waffen beliefert, er verwaltet auch keine Ghaddafi-Gelder, ... und er baute auch keine Bunker in Lybien. Wer ihm vorwirft, er sei Ghaddafis bester Freund gewesen, der muss sich überlegen, ob andere Schweizer auch ohne Freundschaft grosse Geschäfte mit Ghaddafi hätten tätigen können. Antworten


Hans Müller

01.03.2011, 10:28 Uhr
Melden

Wer - wie Ziegler - Israel die Schuld gibt für die Demonstrationen gegen Mubarak, der ist kaum ernst zu nehmen. Antworten


Heinz Meister

01.03.2011, 10:26 Uhr
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@Heinz Moll. Ich gebe Ihnen vollkommen recht. JZ hat ohne persönliche Rücksichtnahme für seine Überzeugung gekämpft und dabei auch massiven finanziellen Schaden erlitten. Sein Engagmenet ist überzeugend und beeindruckend, obwohl er manchmal überschiesst. Bin übrigens Banker, aber nicht unbedingt Bandit, vorsicht mit Pauschalverurteilungen. Antworten


Walter Schenk

01.03.2011, 10:13 Uhr
Melden

Irren kann sich jeder, der etwas wagt. Jean Ziegler hatte den Mut, das erschütternde Buch "Hass auf den Westen" zu schreiben, etwas, was die UNO hätte schreiben müssen. Jean Zieglers Irrungen sind Peanuts im Vergleich mit der Prostitution die die westlichen Länder mit Ghadhafi betrieben, Schweiz inklusive.
Walter Schenk, Müllheim
Antworten


Joris Damian

01.03.2011, 10:04 Uhr
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Jean Ziegler provoziert und fordert zum mitdenken auf. Alle die hier gegen Ziegler wettern als wäre er ein Verbrecher sollten sich vielleicht mal seiner Arbeit wittmen, seinen Büchern. Anstatt aufreisserisch mit dem Finger zu zeigen (und Zitate aus dem Kontext zu reissen) belegt JZ seine Meinung mit soliden Argumenten. Antworten


Raffaele Merminod

01.03.2011, 10:04 Uhr
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„Ghadhafi ist politisch ein Genie“ hatte Ziegler mit dieser Aussage nicht recht? In den letzten 10, 20 Jahren hat der ganze Westen nur noch mit ihm Geschäfte machen wollen. Alles andere war egal. Die EU wagte es nicht mal sich klar auf die Seite der Schweiz zu stellen, als Ghadhafi die Schweizer Geiseln nahm. Antworten


Sam Pirelli

01.03.2011, 09:52 Uhr
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JZ war also sechsmal da und analysierte für einmal nicht sauber. Schon ziehen all die rechten Empöriker - deren schadhaftes Deutsch klar vermuten lässt, dass sie des Studiums seines umfangreichen Werks gar nicht fähig wären - vom Leder, mit wirrsten Forderungen. Sagt man ihnen aber, dass z.B. Blocher trotz Embargo Munition nach Südafrika und Irak lieferte, finden sie das völlig i.o. Verblüffend. Antworten


Christoph Landolt

01.03.2011, 09:50 Uhr
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Ziegler hat auch sonst eigenartige Ideen. Dass die Ursache der ägyptischen Revolution im ägyptischen Verhalten gegenüber dem Gasastreifen liege, ist antiisraelisches Wunschdenken. Und dass die ägyptische Revolution von der Unterschicht herkomme, genauso Wunschdenken (richtig ist: sie kam von der gebildeten Jugend, also von der Mittelschicht her). Ziegler ist Ideologe durch und durch. Antworten


Armin Landert

01.03.2011, 09:39 Uhr
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Man kann nun Jean Ziegler mögen oder nicht. Tatsache ist aber, dass es Wirtschaftsvertreter sind, auch aus CH, welche jahrelang mit diesem Despoten Geschäfte gemacht haben, nicht Jean Ziegler. Wir sind eine scheinheilige Gesellschaft. Wendehälse gibt es vorallem in der Politik und in der Wirtschaft, nur exponieren diese sich nicht so gerne. Ich mag JZ übrigens nicht besonders, aber ich habe Respekt vor ihm, er sagt wenigstens was er denkt. Antworten


Hanno Lorenz

01.03.2011, 09:39 Uhr
Melden

@Reto Moser: Jean Ziegler istder Scheinheilige. Antworten


Marcel Biedermann

01.03.2011, 09:33 Uhr
Melden

Wenn jemand glaubt, Ghadhafi und seinen Clan zu verstehen, der irrt sich. Immer! Antworten


Hans Keller

01.03.2011, 09:27 Uhr
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Ein Professortitel schützt nicht eben nicht vor Naivität und Blauäugigkeit. Schade Herr Ziegler. Antworten


Manuel Wegmann

01.03.2011, 09:25 Uhr
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So. Ziegler hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er ein Ghadhafi Sympathisant ist und viele stellen sich schützend vor ihn. Schön zu sehen, wie ein Teil der Schweizer die im eigenen Land gemachten Fehler zu vertuschen versuchen aber mit dem nackten Zeigefinger nach Italien, Deutschland, Frankreich und anderen Staaten zeigen und diese für die Geschäfte mit dem Diktator verurteilen. Typisch! Antworten


Thomas Ritter

01.03.2011, 09:18 Uhr
Melden

Aus diesem Text geht meiner Meinung nach keine Fehl einschätzung hervor.
Die Aussagen, dass GhadAFFi ein polit Genie ist und zielstrebig, rational etc. WAR muss keineswegs falsch sein. Nur weil ein Herrscher den Kopf unter enormen Druck verliert, heisst nicht, dass er VORHER keinen hatte. Oder etwa nicht?
Und Libyen wurde in den Schweizer Medien auch nur ein Schurkenstaat wegen der CH-L Krise....
Antworten


Caroline Hubacher

01.03.2011, 09:18 Uhr
Melden

Wenn man nur kritisieren, diffamieren und anprangern kann, muss man sich nicht fragen, wenn es irgendwann zurück kommt. Dass Ziegler hier heilig ist, ist ja klar. Ist eben in der richtigen Partei. Die Geister, die er rief... Antworten


Lucca Gaffuri

01.03.2011, 09:16 Uhr
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Nun hat er jahrzehntelang immer sehr integer gegen die Ungerechtigkeit der Welt gekämpft und sich nun halt mal geirrt! Er hat es nicht verdient, so durch den Dreck gezogen zu werden...und wenn, dann nennt doch bitte die VR-Präsidenten der Grossbanken, Waffen- und Luxusgüterfabrikanten beim Namen, welche über dieselben Jahrzehnte Muammars Geld dankend annahmen. Dranbleiben, aber am Richtigen Thema Antworten


rolf zürcher

01.03.2011, 09:13 Uhr
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@herr moll: ja das wort "banditen" nahm er gern in den mund.natürlich galt das nicht für seinen freund ghadhafi.. Antworten


Andi Felber

01.03.2011, 08:53 Uhr
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@thomas stäubli: Sie sollten sich ein Bild vor Ort, direkt in den genannten Ländern machen und nicht nachplappern, was die westlichen Medien schreiben. Fahren Sie hin, sprechen Sie mit den Leuten, bauen Sie Beziehungen auf, und Sie werden erkennen, wie das System der Medienmanipulation funktioniert... Antworten


Heinz Moll

01.03.2011, 08:50 Uhr
Melden

Die Angriffe gegen Jean Ziegler werden immer absurder und schäbiger. Natürlich hat er oft auch geirrt. "Es irrt der Mensch, solang er strebt." Aber Ziegler überragt noch im Irrtum seine böswilligen Kritiker turmhoch. Seine persönliche Integrität steht ausser Frage. In aller Welt steht Ziegler für eine Schweiz, die nicht nur aus Geldsäcken und dem Bankenbanditismus besteht. Antworten


Massimo Lardi

01.03.2011, 08:46 Uhr
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@Carl Just, nicht nur der Tagi hat enorm an Qualität verloren, die Basler Zeitung ist auch nur noch dürftig und schwammig. Heutzutage ist wohl jeder Journalist, der einigermassen die deutsche Sprache beherscht. Die Artikel sind gleichwertig schlecht wie die aus 20Minuten. Antworten


Ben Berte

01.03.2011, 08:45 Uhr
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Ziegler ist jeweils einer der ersten der auf Schweizer Banken und Institutionen einprügelt. Nun ist allen klar, dass er, wie auch viele andere Linke, Sympathien und Schutzgefühle mit Kriminellen, Diktatoren und Terroristen haben! Ziegler gehört verurteilt, er ist ideologischer Mittäter. Antworten


David Zas

01.03.2011, 08:45 Uhr
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Hmm, interessant! Immer wieder die ähnlichen Typen die hier ausgelassen Kritik (an Jean Ziegler) in der Anonymität des Internets anbringen... Dieselbe Guerilla-Taktik die im Dschungel verwendet wird. Deckung, aus dem Busch beobachten, opportunistisch ein paar Salven losschiessen und dann wieder Deckung suchen. Jean Ziegler hat nach wie vor meinen Respekt auch wenn er mal in Erklärungsnot ist. Antworten


Carl Just

01.03.2011, 08:41 Uhr
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freut sich, dass der SVP-Tagi wieder mal auf Ziegler rumhakt. Schade um den Tagi, den ich mal ganz gerne gelesen habe. Jetzt wird er aber immer mehr Supino... Pressefreiheit als Freiheit, Geld zu verdienen. Jean Ziegler hat immer den Dialog gesucht. Und wer den Opfern in der Hölle helfen will, muss halt mit dem Teufel verhandeln. Antworten


Michael Kummer

01.03.2011, 08:41 Uhr
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J.Z. ist Ordo-Marxist, zutiefst ideologisch verbrämt. Das ist hinlänglich bekannt. Nun wird er aber als Sündenbock hingehalten. Der gesamte Westen machte glänzende Geschäfte mit dem Regime in Libyen und stützte Ghadhafi als Limes gegen unkontrollierte Einwanderung aus Afrika. Jetzt lassen sie ihn empört und angewidert fallen. Das gute Gewissen reagiert erst vor der medialen Weltöffentlichkeit. Antworten


Rudi Buchmann

01.03.2011, 08:39 Uhr
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Jean Ziegler ist so schillernd wie die verschiedenen Gewänder und Uniformen, die Gaddafi bei allen möglichen Anlässen trug. Wer ist schlimmer für diesen Erdball, er oder die Banken, die von ihm angegriffen werden? Ziegler bringt mit seinen Gedanken immer wieder neue Denkanstösse. Und deshalb ist er für die Medien interessant. Es liegt am mündigen Bürger, Zieglers Worte richtig zu ordnen. Antworten


Alfred Cavelti

01.03.2011, 08:36 Uhr
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Ziegler kokettiert gerne mit seinem Schuldenberg (ca. 6 Mio. CHF). Er scheint noch nicht realisiert zu haben, dass er für Verleumdungen und Lügen bestraft worden ist. Die fehlendeSelbstkritik erinnert stark an seinen libyschen Freund, der wie J.Z. jeden Kontakt zur Realität verloren hat. Antworten


Peter Brun

01.03.2011, 08:34 Uhr
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Was Hr. Ziegler gemacht hat und welche Meinungen er vertritt ist seine Sache. Was mich tierisch an dieser Person nervt ist sein unbändiges Geltungsbedürfnis, aller Welt auf penetranteste Weise laufend mitzuteilen was richtig und falsch ist. Aber ich bin mir sicher, dass der Bogen nun überspannt wurde und wir hoffen dürfen, in Zukunft weniger von Hr. Ziegler zu hören ..... Antworten


Marlise Herrmann

01.03.2011, 08:30 Uhr
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Für Italien war Ghadhafi auch ineressant, auch wenn aus einem anderen Grund. Auch für Schweizer Firmen war er interessant. So auch für Jean Ziegler, aus soziologischen Gründen. Er erfuhr sehr viel über das Land durch ihn. Der rote Jean Ziegler war bestimmt nicht von den Schattenseiten Ghadhafis eingenommen, sondern von seinem Wissen. Seht das doch differenziert. Antworten


Walter Rohrer

01.03.2011, 08:20 Uhr
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Jean Ziegler rechtfertigte sich in den letzten Interviews, dass er als Soziologe sein Interesse an den politischen Phänomenen zeigen müsse und so die Nähe zu Ghadhafi erklären könne. Der Unterschied besteht jedoch in Deskription und Präskription. Der wissenschaftliche Soziologe hätte vielleicht mehr versuchen sollen, objektiv zu beschreiben, statt Partei zu ergreifen. Antworten


Jacques Mata

01.03.2011, 08:12 Uhr
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@Meier Kaspar. Kleiner Professor? J.Z. hat sich immer als Verteidiger der Menschenrechte aufgespielt. Aber immer nur wenn es gegen rechte Diktatoren ging. Linksgerichtete Menschenverächter hat er wie der Artikel beweist sogar in Schutz genommen. Dies entlarvt seine heuchlerische Einstellung. JZ. steht gerne im Rampenlicht und somit ist er kein kleines Licht. Kein Diktator verdient unser Lob. Antworten


Irina Friedmann

01.03.2011, 08:04 Uhr
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Bitte alle Politiker vortreten, die den gleichen Fehler wie Jean Zegler gemacht haben. Dann reden wir weiter. Im Übrigen ist ein kritischer Standpunkt und eine eigene Meinung auch Menschen wie Jean Ziegler gegenüber sowieso die Basis politischen Denkens. er hat einen grossen Fehler gemacht. Solange wir selber denken und nichts nachplappern ist das zwar traurig, aber davon geht die Welt nicht unter Antworten


Renzo Giambonini

01.03.2011, 07:59 Uhr
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Ich habe Jean Ziegler vor kurzer Zeit im SF gesehen. In einem Interview hatte er laufend grosse Mühe, die "richtigen" Worte zu finden. Er befand sich sichtlich in einem Erklärungsnotstand. Seine äusserst nervöse Gestik hat zudem gezeigt, dass er nun in's Abseits gedrängt wird. Es wäre besser, wenn er nun von der Bühne abtreten würde, so wie dies vor ihm auch andere Wendehälse gemacht haben. Antworten


Andreas D. Meier

01.03.2011, 07:59 Uhr
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Ziegler muss sich für seine Äusserungen über den Diktator kritische Fragen gefallen lassen. Pinochet war ein Faschist, er hat mehrere Zehntausend Menschen auf dem Gewissen, Hr. Chapman, wieso soll sich Ziegler hier geirrt haben? Ist Ziegler für die guten Geschäftte, die CH-Firmen gerne mit Ghadhafi gemacht haben, verantwortlich? Ziegler als kollektiver Sündenbock für das Versagen des Westens? Antworten


Sam Brown

01.03.2011, 07:58 Uhr
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Wie war ds nochmal: Dank Ziegler und seinen Verbindungen zu Gadaffi kommen die beiden Schweizer frei....Da war Ziegler stolz auf seine Beziehung. Plötzlichbist alles anders. Ziegler war schon immer ein Nestbeschmutzer und auch hier zeigt er sein wahres Gesicht. Bei Ziegler wäre manchmal weniger mehr. Antworten


Christine Wohlgemut

01.03.2011, 07:54 Uhr
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Diese Belehrungen von Herrn J. Ziegler fand ich unangebracht. Endlich gertaut sich eine Zeitung ihn zu kritisieren, obschon die Linken-Weggefährten dies nicht toll finden. Aber es muss erlaubt sein die Mitglied- und Freundschaften der "Sozialen Internationale", deren immerhin Massenmörder/Regime zugehörig sind, zu hinterfragen. Wo sozial draufsteht ist selten sozial drin, so die Geschichte. Antworten


Abdel Thuma

01.03.2011, 07:54 Uhr
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Oje! Da bricht jetzt für die Ziegler Fans eine Welt zusammen. Aber trösten Sie sich: Ziegler ist für die Sozialwissenschaft nichts anderes als Erich von Däniken für die Astronomie. Nicht ernstzunehmen.
Für den Politclown sind schon viele "sozialistische" Welten zusammengebrochen: Immer dann, wenn wieder einer seiner Dikatatorenfreunde von der Bildfläche verschwinden musste.
Antworten


Meier Kaspar

01.03.2011, 06:32 Uhr
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Nun wird also ein kleiner Professor zu Schnecke gemacht, weil er im Gaddafi- Klan, aus welchen Gründen auch immer ein und aus ging. Für mich an sich kein Problem. Fairerweise sollten aber auch alle anderen die vorwiegend aus wirtschaftlichen Antrieb mit Gaddafi geschäfteten, von den Medien genauso kritisch beurteilt werden wie Herr Ziegler. Die kleinen hängt man die grossen nicht. Antworten


Hanspeter Lechner

01.03.2011, 04:59 Uhr
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@Parvaneh Ferhadi, 28.02.2011, 18:48 Uhr: Waren Sie dabei - auf dem TianAnMen-Platz 1989? Ich auch nicht ... - aber ich habe ein Buch von der Frau eines Deutschen Journalisten, der damals in Peking arbeitete, gelesen. Sie ist Amerikanerin - und schreibt, dass diese Randalierer die Polizei tätlich angegriffen und einen Militärjeep angezündet haben. - Soviel zum Thema "friedliche Demonstranten" ... Antworten


Claude Armoneit

28.02.2011, 22:43 Uhr
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Finde diesen Bericht gut. Allerdings, wenn ich nun diese Kommentare der "linken"- und SP-Hasser sehe, gibt mir das schon ein bisschen zu denken. Wie jetzt wieder alles in einen Topf geschmissen wird, etc. Dabei hat der Staat Schweiz auch sehr lange gute Beziehungen mit Libyen gepflegt. Und wir wissen alle: der Schweizer Staat ist seit 1848 in fest Bürgerlicher Hand. Antworten


Daniel Rotzinger

28.02.2011, 22:36 Uhr
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Die BAZ wäscht weiser... Antworten


Rupert Buergin

28.02.2011, 22:34 Uhr
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@Erika Diem, nein es waren nicht die Rechten, jeder holt für sich das Beste heraus, oder gehen Sie in den 3. Welt Laden und verzichten auf 2% Rendite der 2. Säule? Für Jean Ziegler war das Beste vermutlich die Verteidigung der 'Unterdrückten'. Seine Tragik ist, dass er vergessen hat, dass es für die Ausbeutung Afrikas immer zwei braucht, den Afrikaner und den 'Ausbeuter'. Antworten


Mark Keller

28.02.2011, 22:33 Uhr
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@Theodor Wyler: wenn Sie Ziegler gelesen hätten, dann wäre Ihnen auch klar, wieso Libyen in den Menschenrechtsrat gewählt wurde. @Übrige Kritiker: es billig jetzt auf Herrn Jean Ziegler einzudreschen. Der Ghadhafi Clan wurde durch ganz andere Leute salonfähig gemacht. Auf diese wird nicht eingedroschen. @Hans Peter: auch Nelson Mandela erhielt den Ghadhafi Menschenrechtspreis. Antworten


Michael Meienhofer

28.02.2011, 22:19 Uhr
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Erika Diem@Den Nagel auf den Kopf getroffen. Es wird seltsam Still in den Kreisen der Ghadafi-Günstlingen. Jetzt haben sie noch den Trumpf Bur gezogen und können mit Wohllust über Jean Ziegler herfallen, der ebent im Gegenlager sitzt. Bravo, die gleichen haben mit Blutgeld auch noch unsere Arbeitsplätze erhalten ! Antworten


Heinz Moll

28.02.2011, 22:12 Uhr
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@ Stegemann: Das Vorurteil liegt ganz bei Ihnen. Aber das ist vermutlich das Instrument des Schnellrichters. Meine "offenbaren Probleme mit Juden" sind mir und meiner Mishpocha bislang nicht aufgefallen. Wir müssen wohl in uns gehen. Stegemann locuta, causa finita. Antworten


Erika Diem

28.02.2011, 22:10 Uhr
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Die Rechten in unserem Land haben dafür gesorgt, dass die Schweiz Waffen an Gaddafi lieferte, dass die Banken sein Geld annahmen und wir Gaddafi für das lybische Öl bezahlten, das wir tanken. Und jetzt zeigen alle auf Jean Ziegler? Es ist halt immer einfach, jemand anderen zum Sündenbock zu machen. Antworten


Reto Moser

28.02.2011, 22:08 Uhr
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Endlich könnt ihr, Tagi inklusive, Jean Ziegler fertigmachen. Ihr würdet gescheiter all die Scheinheiligen in die Pflicht nehmen, die sich zwar über Jean Ziegler empören, weil er unangenehme Wahrheiten ausspricht, die aber gleichzeitig, ohne mit der Wimper zu zucken, mit diesen Regimes Geschäfte machen. Es sind nicht die Linken, die Waffen in Kriegsgebiete exportieren! Antworten


Andy Thomann

28.02.2011, 21:29 Uhr
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@ Werner Stocker: Waren es nicht auch bürgerliche die letztes Jahr während der "Hannibalkriese" von der Genfer Justiz eine Entschuldigung bei Ghadhafi forderten. Der Wirtschaftlichen folgen wegen. Alle von Grün bis SVP sind dem Rattenfänger blind gefolgt. Antworten


Anita Kleiber

28.02.2011, 21:11 Uhr
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@Remo Barny: Ohne sich dabei persönlich zu bereichern? Na, was hat der wohl bei Muammar al-Ghadhafi gemacht? Schon interessant, wie Ideologie Tatsachen relativieren lässt... Antworten


Peter Steiner

28.02.2011, 21:04 Uhr
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An alle Kommentierenden die finden, dass man "solche Leute nicht auf Studenten loslassen" dürfe... Studierende sind mehrheitlich in der Lage, sich eine eigene Meinung zu bilden. Man braucht sie deshalb nich mit ideologischer Zensur (denn darauf laufen Ihre Aussagen hinaus) zu "schützen". Bedenklich, was bürgerliche Propaganda mit unserem Volk angerichtet hat. Antworten


Uriel Berlinger

28.02.2011, 20:59 Uhr
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Herr Jean Ziegler hofierte jahrelang dem Ghadahfi und die übrige Welt gerne in seinem Beduinenzelt mit grossen interessanten Diskussionen. Jetzt ist es aber sehr leicht, gegenüber dem Despoten Ghadhafi den psychopatischen Massenmörder zu sehen. Jedoch bringen auch seine Gegner viele Menschen um und nicht nur Ghadhafis Leibgarde. Zuvor hofierten 40 Jahre lang alle anderen Staaten diesem Diktator. Antworten


Willi Ammann

28.02.2011, 20:51 Uhr
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@R.Barny,Sie glauben aber nicht dass Ziegler sein UNO-Mandat um Gottes Lohn ausgeführt hat.Zudem hatte er
einen hoch dotierten Lehrstuhl an der Uni Genf und hat dort seine "Schutzbefohlenen",sprich Studenten,auf Kosten seines verachteten Arbeitgebers auf sozialistische Werte eingeschworen.Sein Verhalten hätte in der
Privatwirtschaft zur fristlosen Kündigung wegen Kreditschädigung geführt.
Antworten


Marie V.Roth

28.02.2011, 20:32 Uhr
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Ich mag Ziegler, ganz ehrlich. Sein Schwächen teilt er mit vielen Zeitgenossen. Das naive " Faible" für den "reinen Wilden". Eine pubertäre Vorliebe vieler Männer. (Siehe Köppel und Blocher) Frauen haben schon immer über die Weltfremdheit solcher Mànner gestaunt, sich darüber entsetzt. Die Evolution wird es richten. Pubertierende Männerphantasien erträgt die Welt (und die Frau) nicht mehr. ;-) Antworten


Pierre A Sobol

28.02.2011, 20:31 Uhr
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Vielleicht ist jetzt die Zeit für Jean Ziegler gekommen, sich bei all denen zu entschuldigen, die er in seinem Leben angegriffen und in den Schmutz gezogen hat? Es würde ihm gut anstehen. Anschliessend soll er sich ohne grosses Aufsehen aus der Öffentlichkeit zurück ziehen. Antworten


Lukas Lüthi

28.02.2011, 20:09 Uhr
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Die Schweiz hat jahrelang Waffen an Gaddafi verkauft, sein Geld gehortet und lukrative Ölgeschäfte mit ihm gemacht. Und nun wirft man Jean Ziegler vor, dass er Gaddafis Freund war? Klar, er hat sich getäuscht, seine Aussagen waren falsch und unangebracht. Ich würde abermeinen: In Schweizer Wirtschaftskreisen hatte Gaddafi viel die besseren und engeren Freunde als den Soziologieprofessor aus Genf.. Antworten


Michael Lehnherr

28.02.2011, 20:09 Uhr
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@Parvaneh Ferhadi: Historische Fakten? So ein Unsinn. Es war die Uno, die zwei Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs beschloss, Westpalästina in einen jüdischen und einen arabisch-palästinensischen Staat zu teilen. Am 14. Mai 1948 wurde der Staat Israel gemäß dem UN-Teilungsplan von 1947 ausgerufen. Antworten


Frank Z.

28.02.2011, 20:06 Uhr
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Der Erfolg hat viele Väter, der Misserfolg aber ist eine Waise... So gehts immer. Ist der Potentat an der Macht, dann kommen alle und hofieren. Muss der Potentat (endlich) gehen, dann will niemand etwas damit zu gehabt haben. Antworten


Werner Stocker

28.02.2011, 19:58 Uhr
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Jetzt wird es für die sozialistische Internationale immer peinlicher. Wie war das damals mit den Besuchen in der DDR.Auch war es chic das rote Büchlein des "grossen" Mao zu schwenken. Castro finden auch immer noch viele Linke "fidel " und so weiter. Antworten


Kaspar Tanner

28.02.2011, 19:50 Uhr
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Das Problem mit Herrn Ziegler ist nicht, dass er Kontakt mit Gaddhafi hatte - jeder westeuropäische Politiker ist ihm in den letzten Jahren zu Kreuze gekrochen. Das Problem ist, dass der Typ den Super-Heiland mimt und immer mit dem Finger auf andere zeigt.
Merke: Wenn du mit dem Zeigefinger auf jemanden zeigst, richten sich drei Finger deiner Hand gegen dich!
Antworten


max bähler

28.02.2011, 19:43 Uhr
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und denken wir daran. wir wollen doch niemanden, auch nicht uns selber in ein schwarz-weiss schema pressen lassen, d.h. der jean ziegler hat zum glück auf all das haarsträubende hingewiesen und gegen ungerechtigkeit gekämpft, aber er mag sich auch mal getäuscht haben und sollte halt auch dazu stehen, das wäre wohl wahre grösse Antworten


Peter Zimmermann

28.02.2011, 19:38 Uhr
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Für mich ist Ziegler ein politischer Musiker. Gleich wie damals Hyden in der 94. Sinfonie: "Die mit dem Paukenschlag". Damals hat der Musiker in London die Zuhörer aus dem Schlaf geweckt. Also wach bleiben....wir haben zuviele "schlafwandlerischen Politiker. Antworten


Mathias Klemm

28.02.2011, 19:32 Uhr
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Ziegler droht aus dem französischen Fernsehen, bis jetzt der beliebste und "subversivste" Schweizer, gekippt zu werden. Eine Chance für all diejenigen HelvetierInnen, die mit noch weniger Akzent und weniger ideologischer Besessenheit, die Rolle der Schweiz in der Welt zu hinterfragen wissen. Antworten


Ekkehard Stegemann

28.02.2011, 19:29 Uhr
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@heinz moll
Sehr geehrter Herr Moll
Es ist nicht "nachweislich so, dass Juden mit Israel vielfach einfach blind solidarisch sind". Das ist Ihr Vorurteil. Sie haben offenbar Probleme mit Juden - das ist eine europäische Problematik. Herrn Schawinski als einen blind mit Israel solidarischen Juden zu bezeichnen, ist Ausdruck dieses Vorurteils. "Nachweislich".
Antworten


Maciej Pietrzak

28.02.2011, 19:24 Uhr
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Ein Gipfel der Heuchelei. Ich teile die Ansichten Herrn Ziegler überhaupt nicht, finde es aber als ein Gipfel der Heuchelei dass gerade er als Zielscheibe der sog. Menschenrechtler geworden ist. Die „Internationale Gesellschaft“ (lese US Regierung und ihre WE Satelliten) hofieren den schlimmsten Regime auf dieser Erde in ölreichen Saudi Arabien. Was die „Menschenrechte“ bedeuten ist dass eben eine sehr subjektive Anschauung. Antworten


Jack Meier

28.02.2011, 19:20 Uhr
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@Steiner: Irrtum, gerade wenn man die Bücher von Ziegler liest und danaben noch andere Quellen studiert, so stellt man fest, dass Ziegler gern ordentlich übertreibt und erfindet. Z.B. Sein Buch "Die Schweiz, das Gold und die Toten" strotzt vor inhaltlichen Fehlern und Lügen. Andere Frage: wie lang wird sich wohl das Castro-Regime noch halten können? Antworten


Alex Kramer

28.02.2011, 19:20 Uhr
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1. Roger Schawinski mag ja Recht haben mit dem im Artikel gleich 2-fach genannten Vorwurf an Jean Ziegler. Ebenso richtig ist, dass ob rechts oder links, politischer Extremismus noch immer zu Gewalt geführt haben. Das beweist ja auch der linke Schwarze Block jeweils am 1. Mai. und anderes Volk an Fussballspielen, was angesichts der Tragödien im Maghreb harmlos erscheinen mag, aber keineswegs ist! Antworten


Bernhard Letter

28.02.2011, 19:16 Uhr
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Schawinski trifft zwar mit seiner Kolumne den Nagel auf den Kopf; er selbst ist aber auch Freund der SP (Mitglied der sozialistischen Internationale). Immerhin hat es deren Dachverband gefallen, diese diktaorischen Parteien in ihren Reihen zu wissen. Antworten


Parvaneh Ferhadi

28.02.2011, 19:14 Uhr
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@Geraldine Lorber: Die UN hat Israel nicht gegründet, wo haben Sie den das her? Die UN hat Israel lediglich und entgegen den eigenen Regeln aufgenommen nachdem es die Zionisten mit Gewalt gegründet haben. Das sind die historische Fakten. Antworten


Mike Keller

28.02.2011, 19:09 Uhr
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Ziegler hat mir als Durchschitts-Leser in den vergangenen Jahren den Eindruck hinterlassen, dass er Gaddhafi bewundert und regen Kontakt gepflegt hat. Nun, er kann ja gerne alles abstreiten und erklären, aber weshalb haben so viele Leute diesen Eindruck? Und Herr Schawinski kommt natürlich gerade rechtzeitig, von seiner Lebenslüge mit SF abzulenken. Eher peinlich, was die "Alten" hier liefern. Antworten


Jonas Kies

28.02.2011, 19:08 Uhr
Melden

Ahja, Pinochet war ja kein Faschist.Jean Ziegler hat auch sehr gute Einschätzungen geliefert und dass der Westen unglaublich viel Schuld am Elend ind er dritten Welt trägt is jawohl jedem mit ein bisschen Grips klar.
Wer auch immer diesen Artikel geschrieben hat, soll sich was schämen! Wer hat die Sklaverei eingeführt? Ganze Kulturen zerstört?Zivilbevölkerung mit Giftgas eingenebelt? DAS WAREN WIR
Antworten


Rudolf Steiner

28.02.2011, 19:07 Uhr
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So geschmacklos wie die Beziehung zwischen Ziegler und Ghadaffi sein mag, noch wesentlich geschmackloser sind alle die mit Libyen Geschäfte machen und/oder davon profitieren. Antworten


Willi Ammann

28.02.2011, 19:05 Uhr
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Bedenklich wie einige Kommentatoren Zieglers Schleimerein noch schönzureden versuchen.
Mit Aussagen wie "die Schweiz hat auch Oel bezogen, Potentatengelder versteckt,Diktatoren unterstützt,"etc
möchten einige unbelehrbare linke Sympathisanten vom Thema ablenken.Dabei steht Zieglers fragwürdiges Verhalten zur Diskussion,nicht mehr und nicht weniger.
Antworten


Armin Meier

28.02.2011, 19:04 Uhr
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Ins Fettnäpfchen getreten und zurecht dafür belangt. Ja, J.Z. traf den Nagel oft auf den Kopf, er setzte sich stets für die Ärmsten ein und nannte die Weissen Westen im Westen und Norden beim Namen. Aber wie viele Alt Linke vergass er dabei die schmutzigen Westen im Osten und Süden, die sich hinter ihrer falschen Rhetorik versteckten. Er fiel, wie so viele, darauf herein, und merkte es nicht. Antworten


Mark Steiner

28.02.2011, 19:03 Uhr
Melden

Vor dieser "Kritik" bitte mindestens 1 Buch von J. Ziegler lesen und sich dann eine Meinung bilden. Es wird sich lohnen. Antworten


marcel keller

28.02.2011, 19:02 Uhr
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Liebe Frau Lorber: Weil die UNO Israel gegründet hat, heisst nicht, dass die Verbrechen dieses Staates nicht genannt werden dürfen. Ziegler ist zu bewundern, weil er der Rufer in der Wüste ist und die Dinge beim Namen nennt, die in unserer freien Welt gern verschwiegen werden, zum Beispiel eben die Untaten Israels und der USA. Ueberlegen Sie warum wohl. Antworten


Heinz Moll

28.02.2011, 19:01 Uhr
Melden

@ Redaktion: Danke für die Zensur meines Beitrages @ Stegemann: Ihre Unterstellung ist so albern wie unzutreffend. Juden irren selbstverständlich nicht häufiger als andere Menschen auch. Aber es ist nachweislich so, dass Juden mit Israel vielfach einfach blind solidarisch sind. Darin gleichen sie den Kommunisten, die mit der Sowjetunion vielfach einfach blind solidarisch waren. Antworten


Walter Hunziker

28.02.2011, 19:00 Uhr
Melden

Mörgeli, Schlüer, Feyersinger, Bortoluzzi, Wobmann, ... sie alle schlagen die "Untaten" von Herrn Ziegler locker. Wer hat den Mut, gegen diese Geldgeschützten Volksfeinde die Wahrheit zu veröffentlichen ? Aufgepasst: Geld heiligt die Mittel und viel Geld heiligt noch viel mehr. Antworten


Herb Jost

28.02.2011, 18:59 Uhr
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Jean Zieglers Leistung als UN-Sonderberichterstatter ist bewundernswürdig und setzt fundierte Kenntnisse als Orientalist und "Dompteur" dieser "Machtbestien" voraus.Zieglers weitgehend fehlendes Gegenstück im Land empfinde ich als Mangel. Revolutionen anderswo zur Abrechnung mit politischen Gegnern nutzen ist auch im Westen üblich geworden, Zum Glück gibt es "Whistleblower", die dies melden. Antworten


eugen bissegger

28.02.2011, 18:58 Uhr
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Jetzt, nachdem das Volk sich erhob und Ghadhafi die Maske fallen liess, ist es einfach auf J. Ziegler zu treten. Das eine und andere Buch von J. Z. sollte man noch gelesen haben. Antworten


Hans Peter

28.02.2011, 18:55 Uhr
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Auf der spanischen Website des Internationalen Gaddafi Menschenrechtspreises findet sich für 2002 folgender Eintrag: 2002: Trece escritores y destacados hombres de letras a nivel internacional... (8) Jon Zijlar... Wer googelt, findet keinen Jon Zijlar - ausser auf dieser Website. Des Arabischen nicht mächtig fragt man sich dennoch, ob das nicht einfach die Transkription von "Jean Ziegler" ist. Antworten


Bernhard Vontobel

28.02.2011, 18:54 Uhr
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Ist es die Aufgabe einer liberalen Zeitung solche Artikel zu schreiben?
Mit dem Thema habe ich keine Probleme. Aber der Stil ziehlt doch sehr am Ziel vorbei.
Das Ziel ist nach meiner Meinung die Information. Aber bei diesem Artikel sehe ich das Ziel auf möglichst viel Raudau in der Kommentarspalte und viele Aufrufe, wenn ich nur schon den Titel lese. Wo driftet der Tagi hin?
Antworten


samuel schaubacher

28.02.2011, 18:53 Uhr
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dieser artikel ist nicht anderes als heuchlerisch! man mag von jean ziegler halten was man will, aber ihn nun als sündenbock darzustellen; hallo gehts nocht? wer hat nicht mit ghadhafi und anderen despoten, diktatoren und menschenrechtsverletzenden staaten geschäftelt? alle haben diese und nun ist niemand bereit verantwortung zu nehmen; nein, man schiebt sich die schuld gegenseitig in die schuhe.. Antworten


Geraldine Lorber

28.02.2011, 18:49 Uhr
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Grandios, Danke Herr Chapmann. Wie dieser Mann seit Jahrzehnten auf Staatskosten solchen Unsinn erzählen kann?? Unglaublich. Ziegler würde wohl für jedes Uebel dieser Welt die USA und Israel verantwortlich machen. Peinlich, Herr Ziegler: Sie arbeiten für die Uno - und die Uno war es, die 1948 Israel gegründet hat. (Soviel auch zum Lieblingsthema der Altlinken, dass Israel keine Legitimation hat). Antworten


Parvaneh Ferhadi

28.02.2011, 18:48 Uhr
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Die Chinesen haben in Tien An Men auch nichts anderes gemacht, obwohl diese Demonstranten friedlich waren. Konsquenzen für China: keine. Oder nehmen wir Russiand in Tschetschenien, Indien in Kashmir, Israel in Gaza (auch gerade wieder in den letzten Tagen), die USA in Afghanistan, Irak. Konsquenzen? Keine. Ich bin kein Fan von Gaddafi, aber wenn er ein Schlächter ist, sind es die anderen auch. Antworten


Hanspeter Lelang

28.02.2011, 18:44 Uhr
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Oh Gott. Wo kommen wir bloss hin, wenn jetzt auch der Tagi diese Weltwoche-Rethorik zu bemühen beginnt! Antworten


Edwin Tschopp

28.02.2011, 18:42 Uhr
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Der Hausi Ziegler, Thuner alt Kommunist mit Genfer Professur, ist doch schon lange nicht mehr ernst zu nehmen. Was jetzt mit ihm passiert, ist wie das Nachtreten auf einen am Boden liegenden alten Mann. Antworten


Beat Müller

28.02.2011, 18:42 Uhr
Melden

@n.zuber "intensiver kontakt" 6-7 x im leben getroffen vielleicht 5min. gesprochen kann das eine freundschaft sein ? also bitte ! zudem ist ziegler ein soziologe sowie ein polizist täglich mit gaunern zu tun hat hat ein soziologe auch zu diktatoren kontakt. d.h. eben nicht das der polizist den verbrecher unterstützt gar sein freund ist. die aussagen sind den auch aus dieser warte zu betrachten. Antworten


Paul Meier

28.02.2011, 18:40 Uhr
Melden

Man soll ihn sich erklären lassen, richtig. Ihn so herum zu schleifen, wie das der Journalist tut wird der Sache nicht gerecht und ist angesichts der Dramatik der Ereignisse ungut. Da haben Staatsmänner grossen Kalibers 40J regelmässig mit diesem kranken Mann geschäftet und hoffiert, ihn geduldet, sein System stabil gehalten usw. Was ist das im Vergleich mit Herrn Ziegler. Hört doch auf! unwürdig. Antworten


Andreas Loretan

28.02.2011, 18:39 Uhr
Melden

Ich bin froh, das sich der Tagi noch überwinden konnte, diesen Artikel zu publizieren.
Zu lange hat diese Zeitung dem Hrn. J.Z. eine zu grosse Plattform geboten.
Antworten


Massimo Lardi

28.02.2011, 18:36 Uhr
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Juhuuuu, Herr Matthias Chapman hatte es schon immer gewust und bestätigt sein Wissen mit diesem Artikel. Was Jean Ziegler bis anhin erzählt hat ist reinster Mumpitz. Herr Chapman, sie sind mit 41 Lenzen fast halb so alt wie Herr Jean Ziegler, sozusagen noch Grün hinter den Ohren. Verurteilen sie doch den Bundesrat, dieser hat sogar jahrelang mit Ghadhafi Geld verdient. Danke Moritz! Antworten


Arthur Binz

28.02.2011, 18:34 Uhr
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@Tanner; Stegmann: Danke für den meiner Meinung nach realistisch geschilderten Sachverhalt! Wie wären wir belächelt oder gar angeklagt worden wenn solche Äusserungen noch vor ein paar Monaten gemacht worden wären? Selbst ein grosser Teil unserer Regierung blies bis vor kurzer Zeit ins selbe (B...) Horn.
@Moll: Jude zu sein hat nichts damit zu tun Irrtümer aufzuzeigen!
Antworten


Urs Brock

28.02.2011, 18:33 Uhr
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Offensichtlich soll hier ein für manche Mächtige unliebsamer Zeitgenosse aus dem Weg geräumt werden. Man hat dies bei J. Ziegler schon des öfteren Versucht da er einigen "wichtigen" Indivduen auf die Füsse getreten ist. Wir sperren unsere Feinde nicht ein, wir erschiessen diese auch nicht, aber wir machen Sie medial fertig. Am Ende nicht weniger effektiv aber auch nicht ehrlicher. Antworten


judith faller

28.02.2011, 18:30 Uhr
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so läuft es, wenn ein ehemals vom westen unterstützter diktator untergeht. dann sind freunde schnell feinde. erst seine intelligenz und führungsfähigkeit bewundern, dann das wort irrer gebrauchen. erst waffenlieferungen, jede menge kniefälle und dann embargo, konten sperren usw. der westen und die usa tragen mitschuld am ganzen elend und desaster in lybien. ein lügenkabaret der tödlichen art!! Antworten


Roland Schaub

28.02.2011, 18:29 Uhr
Melden

Obwohl ich kein Sozialist bin, finde ich die Kritik an Ziegler schon leicht übertrieben einseitig. 1. Was soll daran falsch sein, Pinochet als Faschisten zu bezeichnen? 2. Neben Ziegler hatten auch zahlreiche Medien, Unternehmen und Poltiker konservativer Parteien grösste Mühe, Ghadhafi richtig einzuschätzen und eine angemessene Distzanz zu wahren... Antworten


urs BAUER

28.02.2011, 18:26 Uhr
Melden

Was soll das den nun?? Jahrelang nahmen wir das Oel, versteckten sein Geld und unterstützen so mit den Terroristen. Jetzt plötzlich wird Ziegler angeschwärtzt, weil er ein gute Beziehungen zu Ghadafi hatte.
Jetzt plötzlich merkt man, wie bei Mubarak, das ist ja ein böser Diktator, jetzt müssen wir sofort sein Vermögen einfrieren. So was von scheinheiligkeit ist einfach nur zum KOTZEN
Antworten


Ekkehard Stegemann

28.02.2011, 18:24 Uhr
Melden

Sehr geehrter Herr Moll
In Ihrem Weltbild ist ein Jude schon als Jude im Unrecht, in jedem Fall, wenn er ein "bekennender Jude" ist und Kritik übt. Ziegler, Freund eines monströsen Diktators, der sein Volk gnadenlos niederkartätscht, ist dagegen offenbar eine Lichtgestalt für Sie - der arme Ziegler, der so viele Schulden im Dienst der Menschenrechte anhäufte.
Antworten


Peter Zurbrügg

28.02.2011, 18:19 Uhr
Melden

Es ist nicht nur der Libysche Diktator den Herr Ziegler und mit ihm so viele Linke verehren. Dass das Volk unter solchen Diktaturen und Kommunistischen Regimes leidet, hat Herr Ziegler grosszügig übersehen! Lieber zieht er gegen die Amerikaner und die bösen Juden her. Bezeichnend ist auch, dass er von den Rechtsextremen, wie von den Linken viel Lob kriegt, das sagt wohl schon alles. Antworten


Jürg Schmid

28.02.2011, 18:18 Uhr
Melden

Ob Ghadafi je rational, vernunftgeleitet war kann offen bleiben. Zweckgerichtet, berechnend, skrupellos war er jedenfalls. Möglich, dass er Ziegler bloss benutzt hat. Echte Freunde hatte G. kaum je, höchstens Freunde seines Oels und Geldes, ebenso berechnend und skrupellos wie er. Hätte zwischen Ziegler und G. echte Freundschaft bestanden, hätte Ziegler die beiden CH-Geiseln frei bekommen können. Antworten


martin maletinsky

28.02.2011, 18:14 Uhr
Melden

Stossend ist nicht der Kontakt zum Irren aus Tripolis an sich. Solche Kontakte sind auf dem internationalen Parkett (leider) üblich und möglicherweise auch nötig.
Hingegen erscheint es vor diesem Hintergrund schon etwas bizarr, wie sich der Herr Professor bei jeder Gelegenheit selbstgerecht als Hüter über Moral und Ethik aufspielt und selber eben auch nur mit Wasser kocht.
Antworten


Andreas Keller

28.02.2011, 18:12 Uhr
Melden

Dank Ghadhafi's Zauberwort Sozialismus krochen ihm Ziegler und andere unkritisch auf den Leim. Antworten


Lukas Lautenschlager

28.02.2011, 18:07 Uhr
Melden

Das Thema hat das Potential für eine ganze Serie. Nächster Beitrag: «Die Irrungen des Christoph Blocher». Inhalt: Seine Kumpanenschaft mit dem Apartheid-Regime in Südafrika. Antworten


Fred Büchi

28.02.2011, 18:05 Uhr
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@Heinz Moll: Genau, zudem hat ihm der Tagi eine grosse Plattform gewährt, um nun das entstandene Bild zugunsten der notorischen Ziegler-Gegner zu korrigieren. Zudem sind die heutigen Darstellungen in vieler Hinsicht aus dem Zusammenhang gerissen, was den unbedarften Leser überfordert. Antworten


André Keller

28.02.2011, 18:04 Uhr
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Danke für den sorgfältig geschriebenen Artikel. Vielleicht müsste ernsthaft überlegt werden, Herrn Ziegler den akademischen Grad abzusprechen. Denn immerhin beinhaltet das Tragen eines Professorentitels auch die Verpflichtung, Vorbild zu sein! Davon kann ja bei Herr Ziegler wohl keine Rede sein. Antworten


Alfred Cavelti

28.02.2011, 18:04 Uhr
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1977 habe ich mir die Mühe genommen, "Une Suisse au-dessus de tout soupçon" zu lesen.Ich habe das Buch angewidert auf die Seite gelegt. Zu viel Münchhausen.. Angewidert hat mich auch 1993 J.Z.'s Verhalten gegenüber der SP-Bundesratskandidatin C. Brunner, die er nach Strich und Faden verleumdet hat. Wie kann so jemand ernst genommen werden? Antworten


Kaspar Tanner

28.02.2011, 18:03 Uhr
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@ Heinz Moll: Ich bin kein Jude und finde Zieglers Doppelmoral genau so stossend wie Schawinski.
Abgesehen davon: Wäre ich eine Frau, ein Schwuler, ein linker oder rechter Regierungsgegner, ein orthodoxer Jude oder Moslem, ein Pazifist oder gar ein Araber - Israel wäre vor jedem arabischen Land meine erste Wahl. Nennen Sie mir ein arabisches Land, wo genannte Gruppen besser behandelt werden!
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Peter Meier

28.02.2011, 18:03 Uhr
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Na ja, die Kurskorrektur von Matthias Chapman wahrscheinlich auch nicht, nehme nicht an, dass dieser in den letzten fünf Jahren auf Benzin aus Nordafrika verzichtet hatte. Wir profitierten alle davon, jetzt mit Steinen zu werfen ist einfach nur peinlich... Antworten


Robert Lukacs

28.02.2011, 18:02 Uhr
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Herr Moll
Ich weiss nicht, was Sie dazu bewegt zu sagen, die DArstellung des Tagi sei falsch!!!
Le Monde, der Tagi und jeder Schweizer Bürger hat miterlebt, wie Ziegler Ghadafi lobte!
Dass das eine krasse Fehleinschätzung war, war schon längst klar und wurde einfach von den Zeitungen nachträglich bestätigt!!
Vermischen Sie die Wahrheit nicht!!
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Nicole Zuber

28.02.2011, 18:01 Uhr
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Die noch grössere Irrung ist wohl eher in unserer Eidgenossenschaft. Wie kann bloss ein bekennender Kommunist, der intensiv Kontakt zu Diktatoren pfelgte, als Professor an einer Schweizer Uni unterrichten. Das vergiftet unsere Studenten. Das gehört in Zukunft verboten! Antworten


Andreas Weibel

28.02.2011, 18:00 Uhr
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Die Schweiz hat jahrelang Waffen an Gaddafi verkauft, sein Geld gehortet und lukrative Ölgeschäfte mit ihm gemacht. Und nun wirft man Jean Ziegler vor, dass er Gaddafis Freund war? Ich würde meinen: In Schweizer Wirtschaftskreisen hatte Gaddafi viel die besseren und engeren Freunde als den Soziologieprofessor aus Genf... Antworten


Alexander Müller

28.02.2011, 17:59 Uhr
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Ich vermag nicht zu beurteilen, wie Ziegler Ghadhafi beurteilt. Aber die aufgeführten Zitate sind m.E. nicht geeignet
eine Freundschaft zwischen den zwei zu belegen."Politisches Genie" ist bei dem Kontext keine moralisch wertende Aussage und "Saif-al-Islam" wurde auch in diversen Zeitungen schon als möglicher, liberaler Nachfolger seines Vaters genannt. Fehleinschätzung ungleich Symphatiebekundung
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Dieter Naef

28.02.2011, 17:59 Uhr
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Wenn schon die Freunde unserer Politiker unter die Lupe genommen werden, dann doch auch jene von z.B. Südafrika vor 1994. Also wahrscheinlich haben die meisten von uns weder den Fall der Mauer 1989 noch die jetzigen Revolten in den arabischen Ländern vorausgesehen und somit vielleicht auf falsche Freunde gesetzt ! Antworten


Jürg Moser

28.02.2011, 17:59 Uhr
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Jean Ziegler war ja in guter Gesellschaft (US-Präsidenten, Bundesräte etc sind dem irren Diktator auch in den
A.... gekrochen). Beelendend ist die Tatsache das weder die CH noch die EU oder die USA sich von Führern
wie Ghadafi oder Ländern die zu tausenden Morden und UN Resolutionen nicht beachten (u.a. Iran, Israel ) distanzieren - nein sie liefern gerne Waffen und machen andere Geschäfte
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Peter Ricklin

28.02.2011, 17:58 Uhr
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Endlich wird dieser Mann von seiner verlogenen Politik eingeholt. Ständig hat er den Westen geprügelt und den Despoten und den Kommunisten dieser Welt hofiert. Dass dieser Mann auch noch ein UNO-Mandat trägt zeigt auch was diese UNO wert ist. Er war sich auch nie zu Schade sich von den ach so bösen Rechten zu bezahlen. Antworten


Daniel Odermatt

28.02.2011, 17:58 Uhr
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Ist das wirklich alles was wir Ziegler vorwerfen können? Keine öffentliche Verbrüderung oder Bunga Bunga Parties im Beduinenzelt? Oh, Ziegler hat die Genfer Polizei kritisiert, als etwa einzige Verfehlung die den Tatbestand einer disputablen wissenschaftlichen Einschätzung übertrifft. Schade hat dieser Artikel wohl trotzdem geschrieben werden müssen. Antworten


John Peer

28.02.2011, 17:56 Uhr
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Dieser Artikel ist nicht minder polemisch als Zieglers Aussagen... Und Pinochet einen Faschisten zu nennen, ist inwiefern falsch nochmal? Antworten


Fredy fURRER

28.02.2011, 17:55 Uhr
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Ziegler scheint kein kommentar mehr wert zu sein. Er hat sich schon viel früher diskreditiert. Schawinskis artikel in der sonntags-zeitung war treffend. Antworten


Susanne Meier

28.02.2011, 17:54 Uhr
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Jean Ziegler ist ein bekennender Kommunist. Wie kann man bloss solche Leute auf Studenten loslassen? Das gehört umgehend geändert! Antworten


johannes müller

28.02.2011, 17:54 Uhr
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wir nehmen das öl, unterstützten solche regimes (bankgeheimnis), liefern waffen und jetzt wird wieder versucht, einen sündenbock zu finden in bezug auf sogenannt "inkonsequenten aussagen. um was geht es hier? ein regime, das in dieser form eigentlich nicht exisiteren dürfte. die schweiz hat da willens mitgemacht. das sollte sich ändern! Antworten


Elisabeth Meier

28.02.2011, 17:53 Uhr
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Zu Zieglers illustrem und geschätzten Freundeskreis zählen ja auch noch Nugabwe und Fidel Castro, die er häufig besucht und stets als grosse und vorbildliche Staatsmänner bezeichnet hat. Antworten


marcel keller

28.02.2011, 17:53 Uhr
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Ziegler poltert gegen das Böse; z.B die israelischen Besatzer (warum "Besatzer"?). Er kämpft gegen die verlogene Doppelmoral, nach der zum Beispiel ein Pinochet nicht als Faschist bezeichnet werden darf. Wie verlogen doch Clinton ist, mit ihren hehren Sprüchen von "menschliche Würde schützen", wenn die USA anderseits ihr Veto einlegen gegen die Verurteilung israelischer Siedlungspolitik. Antworten


Peter Eckerlin

28.02.2011, 17:51 Uhr
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Grosse Klappe, grosse Schulden, grosser Irrtum - Es funktioniert mit diesen bekennenden Sozialisten Immer nach dem selben Muster. Aber eben nur zu gerne haben auch die Medien immer wieder die gestenreichen, blumigen und provokativen Ausführungen von Hr. Ziegler aufgenommen und sich daran gelabt. Wie wäre es mit einer Kurskorrektur der Medien? Antworten


Nathalie Beck

28.02.2011, 17:51 Uhr
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So wie es Jean Ziegler derzeit ergeht, so wird es bald allen diesen Sozialisten ergehen. Es ist nur eine Frage der Zeit und die arbeitet nicht mehr für diese Leute. Antworten


Adrian Naumann

28.02.2011, 17:50 Uhr
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Jean Ziegler und die typisch linke Doppelmoral! Schimpft über die Kapitalisten, Nestle die USA und Israel etc. Gleichzeitig verteidigt(e) er den lybischen Psychopathen, Mugabe und Fidel Castro. Anstelle auf die zahlreichen Toten dieser Regime zu zeigen, zählt er lieber Siedlung in der Westbank und Nestle-Flaschen in Zentralasien. Auch Chavez findet er (noch) super. Blind auf dem linken Auge! Antworten


karl stöcklin

28.02.2011, 17:49 Uhr
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er ist halt schweizer . für die banken war kadafi willkommen !und jetzt sind se alle auf einmal einsichtig , wie verlogen .
ziegler ist eh ein männchen das in einer endlosschleife hängen geblieben ist .
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Patrick Tanner

28.02.2011, 17:46 Uhr
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Auch die Sozialdemokratische Partei der Schweiz hat sich bzgl. der arabischen Diktaturen Tunesiens und Ägyptens desavouiert. Die Regierungsparteien dieser Diktaturen waren bis vor Kurzem anerkannte Mitglieder der Sozialistischen Internationale wie die SPS und wurden erst vor Kurzem aus dieser Organisation (Tunesien erst am 17.1.11 und Ägypten erst am 31.1.11) ausgeschlossen. Scheinheilige SPS! Antworten


Paul Weber

28.02.2011, 17:42 Uhr
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Schöner Journalismus: da werden diverse aus dem Kontext gerissene Aussagen aufgezählt, mit dem Versuch Herrn Ziegler durch den Dreck zu ziehen. Aufgrund von Fehleinschätzungen zu behaupten man wäre ein Diktatorenfreund ist einfach lächerlich - da nützt das zweimalige Zitieren (das gleiche Zitat übrigens) eines durch Neid motivierten Briefes von Schawinski auch nichts. Antworten


Sofia Müller

28.02.2011, 17:42 Uhr
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Jetzt muss endlich mit solchen undurchsichtigen Professoren aufgeräumt werden! Solchen Leute wie Jean Ziegler und Co. auf unsere Nachwuchstalente loszulassen ist mehr als gefährlich und deshalb muss deren Titel sofort aberkannt werden. Dieses Zweigleisige Tun darf künftig nicht mehr toleriert werden!!! Antworten


Nils Leuzinger

28.02.2011, 17:40 Uhr
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Naja Herr Ziegler, das klang vor einigen Jahren aber noch gaaanz anders. Doch machen Sie sich keine Sorgen. Als linker Politiker kann man ungestraft die Nähe von Despoten (siehe damaliger Ostblock, Mugabe, Castro, Ghadhafi etc. etc.) suchen, ohne je ernsthaft kritisiert zu werden. Wären Sie ein bürgerlicher Politiker, wären längst Sie von der Presse erledigt worden. Antworten


Ekkehard Stegemann

28.02.2011, 17:39 Uhr
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Ich bedanke mich für diesen trefflichen Artikel. Endlich hat jemand den Mut, die bizarre Freundschaft Zieglers zum libyschen Diktator zu outen. Sie hat offenbar keine (oder doch eine entscheidende?) Rolle gespielt im Blick darauf, dass er Sonderberichterstatter der UNO in Menschenrechtsfragen (Hunger) war - auch (wenn ich mich nicht täusche) mit Unterstützung des EDA. Antworten


Bettina Ramseier

28.02.2011, 17:39 Uhr
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Jean Ziegler war Jahrelang das intellektuelle Aushängeschild der $P Schweiz und das Liebkind der Medien. Die Pilgerreise der $P-Corona nach Rumänien und der sozialistische Bruderkurs mit Ceauscescu sind Geschichte. Zieglers Fehleinschätungen und Irrungen sind nicht nur typisch für ihn; sie sind auch symptomatisch für die heutige $P und für die linke Weltsicht vieler Schweizer Medien. Antworten


Giovanni Bernasconi

28.02.2011, 17:35 Uhr
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Hr. ziegler war und ist ein Freund Qaddafi, auch wenn er es jetzt bestreten moechte. Was er auch nicht bestreiten kann ist seine Anti-Israel und Anti-Semitisch (als Anti-Juedisch) Gesinnung.
Ich hoffe sehr, dass man sich dieser erinnert.
Seine "Erkaerungen' soll er sich besser schenken: was war und ist kann man nicht als nicht-existierend wegwischen weil es ihm so passen wuerde.
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Kurt Hauser

28.02.2011, 17:35 Uhr
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Nein, Ziegler wird die Kurskorrektur hoffentlich nicht gelingen, wäre ja noch schöner (Windfahne...)! Antworten


Theodor Wyler

28.02.2011, 17:33 Uhr
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In der NZZ am Sonntag vom 25. Juni 2006 werden die Verstrickungen von Ziegler mit dem Ghadhafi-Regime genau beschrieben. Prof. Ziegler ist freundlich ausgedrückt ein Wendehals.
Auch der UN Menschenrechtsrat, für den Ziegler arbeitet, hat vor wenigen Monaten das Libyen-Regim noch mit viel Lob von Algerien, Tunesien, Iran und Kuba gewählt. Zu Ziegler gibt es eigentlich nichts weiter zu schreiben.
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Gisela Blum

28.02.2011, 17:31 Uhr
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Die Journalisten sind eben auch Ignoranten. Prof. Jean Ziegler hat Ghahdafi in Friedenszeiten kennengelernt. Aber jetzt ist Krieg, und da gelten keine friedlichen Regeln mehr, das erfuhren auch die Schweizer, als die Armee beim Generalstreik auf sie schoss. Von einer Stunde auf die andere kam G. von Top auf Bottom. Wie kann sich Schawinski nun so effektheischend rauslehnen gegen Jean Ziegler? Antworten


Ursula Schuepbach

28.02.2011, 17:26 Uhr
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dieser Ziegler ist eine Schande für unser Land. Die Medien dürfen solchen verlogenen Leuten keine Plattform mehr bieten!!! Antworten