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Letztes Update: 7.9.2010
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Alex Filmtipps

Alex Filmtipps der Woche

Der wöchentliche Premierentipp von KinoAlex: Donnerstags im Ufsteller!

YO, TAMBIÉN

Regie: Antonio Naharro, Alvaro Pastor.

Er ist 34, hat gerade sein Studium abgeschlossen und tritt seine erste Stelle an. Für Daniel ist das aussergewöhnlich, denn er hat Down Syndrom. Doch er meistert alle Herausforderungen, mit Wille, Einsatz und Empathie. Solange, bis er sich plötzlich verliebt. Das in Sevilla angesiedelte Drama behandelt das ernste Thema ohne Pathos oder Voyeurismus, dafür überaus sensibel und gefühlvoll. Der Film rührt, bringt einen zum Lachen und zum Weinen, öffnet Augen und Herz. Mit Pablo Pineda, der als erster Europäer mit Down Syndrom ein Studium absolviert hat, und Lola Dueñas, bekannt aus Filmen von Pedro Almodóvar. ****

INCEPTION

Regie: Christopher Nolan.

Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) ist ein begnadeter Dieb. Während die Menschen träumen, stiehlt er ihnen ihre Gedanken. In einer Welt der internationalen Geheimnisse sind seine Fähigkeiten heiss begehrt. Doch jetzt lockt ein noch viel gefährlicherer Auftrag: er soll keine Idee stehlen, er soll eine einpflanzen. Gelingt dies, wäre es das perfekte Verbrechen. Sci-Fi-Thriller, in welchem die Kraft der Gedanken ganze Strassenzüge verbiegt, Wände verschiebt und Brücken verschwinden lässt. Spannend, faszinierend, aber auch undurchschaubar und wenig plausibel. ****

TOY STORY 3

Regie: Lee Unkrich.

Und wieder öffnen Disney und Pixar ihre Spielzeugtruhe, diesmal sogar in 3D. Weil Andy aufs College geht und in eine andere Stadt zieht, steckt er seine Toy-Gang in eine Schachtel. Durch Zufall gelangen Woody, Buzz & Co. in einen Kindergarten. Im Chaos aus klebrigen Händen und gestörten Seelen erleben Toys ihr mit Abstand gefährlichstes und auch lustigstes Abenteuer. Fulminanter Mix aus Action, Witz und Emotionen. ****

WHEN YOU'RE STRANGE

Regie: Tom DiCillo.

Fast 40 Jahre nach dem Tod des charismatischen Rock-Poeten Jim Morrison haben er und seine Band The Doors nichts von ihrer Faszination eingebüsst. Mit bisher unveröffentlichten Kurzfilmen und nie gesehenem Archivmaterial, das die Doors auf der Bühne, hinter der Bühne und in privaten Momenten zeigt, lässt der preisgekrönte Regisseur Tom DiCillo den Mythos „Doors“ wieder aufleben. Erzähler dieser einzigartigen Geschichte der Popkultur ist der Schauspieler Johnny Depp. Ein Stück Musikgeschichte aus einer Zeit, als Rock noch gefährlich war: cool, rebellisch, unsterblich. ***

ERREUR DE LA BANQUE EN VOTRE FAVEUR

Regie: Michel Munz, Gérard Bitton.

Julien arbeitet seit vielen Jahren als Koch in einer renommierten Privatbank. Als er seinen lang gehegten Traum vom eigenen Restaurant wahr machen will, verweigert ihm sein Chef jegliche finanzielle Unterstützung. Da beschliesst Julien, all das anzuwenden, was er bei seiner täglichen Arbeit von den grossen Bankern so alles aufgeschnappt hat. Köstliche Komödie voller Charme und Pointen über die Macht des Geldes und die Moral derer, die mit ihm spielen. Mit Gérard Lanvin und Jean-Pierre Darroussin. ***

KNIGHT & DAY

Regie: James Mangold.

Romantische Komödie mit Cameron Diaz und Tom Cruise. Er erobert und entführt sie, legt im Handumdrehen ein paar Killer um, bringt nonchalant eine Boeing zur Notlandung und weicht nicht mehr von ihrer Seite. Aber ist er wirklich der, der er behauptet zu sein? Oder treibt er ein doppeltes Spiel? Und ist sie wirklich nur eine gewöhnliche Automechanikerin aus einer Kleinstadt? Nichts ist wie es schein – und alles ist anders. Turbulente Romanze voller Action, Witz und Charme, mit einem blendend aufgelegten Tom Cruise und einer heissblütigen Cameron Diaz. ***

THE KARATE KID

Regie: Harald Zwart.

Remake des gleichnamigen 80er-Jahre-Kultfilms mit Will Smiths Sohn Jaden in seiner ersten Hauptrolle. Er spielt Dre Paker, ein verschupfter Junge, der bei einem schrulligen Lehrmeister (Jackie Chan) die elemanteren Lebensweisheiten des Kampfsports lernt und so zu guter Letzt über seinen blindwütigen Erzfeind triumphiert. Kinder mögen an diesem nach China gezügelten Matial-Arts-Remake ihre Freude haben, kritische Erwachsene bestimmt nicht. **

CELDA 211

Regie: Daniel Monzón.

Bad Timing. Um einen guten Eindruck zu machen, besucht ein junger Gefängniswärter seinen Arbeitsplatz einen Tag vor Stellenantritt. Doch kaum hat er seinen Rundgang begonnen, gibts einen Aufstand. Da ihn noch keiner der Insassen kennt, gelingt es ihm, sich als Gefangener auszugeben und allmählich das Vertrauen des Anführers zu gewinnen. Die Lage eskaliert, der junge Mann gerät zwischen die Fronten. Gnadenlos spannender Gefängnis-Thriller, psychologisch und politisch grundiert. Die Laune eines Augenblicks entwickelt unvermittelt die brutale Wucht eines Vorschlaghammers. ****

SHREK – FOREVER AFTER

Regie: Mike Mitchell.

Einst hat er den Drachen besiegt, die Prinzessin erlöst und ein Königreich gerettet. Jetzt verteilt er Autogramme und wickelt Babies. Der grüne Oger hat die Nase gründlich voll. Er will endlich wieder brüllen wie eine Bestie. Also lässt er sich von Rumpelstilzchen zu einem Pakt überreden, wird hereingelegt und braucht jetzt all seine Kräfte, um seine Liebsten zu retten. Ein grosses Abenteuer, inszeniert als 3D-Spass voller Witz und Action. Im Original mit den Stimmen von Cameron Diaz, Eddie Murphy und Antonio Banderas. ***

UNE PETITE ZONE DE TURBULENCES

Regie: Alfred Rot.

Jean-Pierre ist seit kurzem pensioniert. Jetzt, wo er alles etwas ruhiger nehmen könnte, entdeckt der Hypochonder einen kleinen Fleck auf der Haut. Aber es kommt noch schlimmer: seine Frau betrügt ihn mit einem ehemaligen Arbeitskollegen, seine Tochter verliebt sich einen Vollidioten, sein Sohn eröffnet, er sei homosexuel. Der ganz normale Wahnsinn einer Familie kippt vollends aus dem Gleichgewicht. Bissig und böse, geistreichreich und witzig. Mit Michel Blanc und Miou-Miou. ***

PREDATORS

Regie: Nimrod Antal.

Eine Gruppe von Elite-Kämpfern aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt landet auf unerklärliche Weise auf einem fremden Planeten. Schon bald ahnen sie warum: Sie wurden geholt, um Teil eines mörderischen Spiels zu werden, in dem sie als Beute ausgesetzt sind. Und die Jäger sind die Predators. Das neuste Kapitel der legendären Sci-Fi-Adventure-Reihe verzichtet auf eine Story, konzentriert sich umso mehr auf ein effektvoll inszeniertes Gemetzel. Mitten drin: Adrien Brody und Laurence Fishburne. *

LE REFUGE

Regie: Francois Ozon.

Das junge Paar Mousse und Louis verbindet eine grosse Liebe. Da stirbt Louis an einer Überdosis Heroin. Die schwangere Mousse bleibt verzweifelt zurück. Die reichen Eltern von Louis verlangen eine Abtreibung, doch Mousse lässt sich nicht darauf ein. Sie flüchtet aus Paris, zieht sich zurück in ein Landhaus an der Côte d’Azur. Dort erhält sie Besuch von Louis’ schwulem Bruder. Es beginnt ein Kammerspiel der Gefühle und eine Symphonie der Lebensfreude. Sonnendurchflutete Selbstfindung in traumhafter Meeresstimmung, melancholisch bis heiter. ***

NO ONE KNOWS ABOUT PERSIAN CATS

Regie: Bahman Ghobadi.

Zwei junge iranische Musiker besorgen sich heimlich Ausweispapiere, um nach Europa auszureisen. Sie treffen Hamed, der sie in ihrem Vorhaben unterstützt. Um ihre Flucht zu finanzieren, organisieren sie mit befreundeten Musikern ein letztes Konzert in Teheran. Es beginnt ein Trip durch das noch immer bunte und schillernde Leben der iranischen Hauptstadt. Wuchtiges Drama, eindringlich und bedrückend, versehen mit einem betörenden Soundtrack. **** 

THE PRIVATE LIVES OF PIPPA LEE

Regie: Rebecca Miller.

Pippa Lee ist glücklich verheiratet, stolze Mutter zweier erwachsener Kinder, eine grosszügige Gastgeberin und eine hervorragende Köchin. Als sie ihrem 30 Jahre älteren Mann zuliebe aus dem New Yorker Luxusdomizil in eine formidable Rentnersiedlung zieht, beginnt sie innerlich zu rebellieren. Der neue Lebensabschnitt entfacht in ihr eine Sehnsucht, von der sie glaubte, diese sei längst gestillt. Unsentimental, aber mit viel Gefühl beschreibt PIPPA LEE das innere Unbehagen am eigenen Leben, wenn das Alter naht und man sich ganz fundamentale Fragen stellt. Ein Liebesfilm für reife Herzen. Mit Robin Wright, Keanu Reeves, Julianne Moore und Winona Ryder. ****

WOMEN WITHOUT MEN

Regie: Shirin Neshat.

Ein verwunschener Garten vor den Toren Teherans. Hier treffen sich vier Frauen, deren Schicksal nicht unterschiedlicher sein könnte. Es ist 1953 – in der Hauptstadt wütet ein Militärputsch. Für einen kurzen Moment erleben sie hier das, wonach sich jede von ihnen sehnt, und wofür jede von ihnen kämpft: Lebensfreude, Freiheit und das Gefühl von Glück. Vielschichtiges Drama aus dem Iran, das vermutlich auch bei mehrmaligem Sehen noch Geheimnisse birgt. **** 

HONEYMOONS

Regie: Goran Paskaljevic.

Zwei junge Paare verlassen ihre Heimatländer – Serbien und Albanien – auf der Suche nach einem besseren Leben in Europa. Beide bleiben sie an der Grenze hängen. Der ‚Honeymoon‘ hat eben erst begonnen, wenn auch auf andere Weise, als sie sich den vorgestellt haben. Mit feinem Gespür und viel Humor begleitet Paskaljevic seine Figuren auf ihrer Reise ins Ungewisse in diesem so festfreudigen wie versöhnlichen Film. Frisch, liebenswert, unverbraucht. ***

LES PLAGES D’AGNES

Regie: Agnes Varda.

Die grosse französische Filmemacherin Agnès Varda präsentiert ein schillerndes Kaleidoskop von Bildern – auch aus vielen ihrer Filme (LA POINTE-COURTE, CLÉO DE 5 À 7, SANS TOIT NI LOI) – verknüpft mit heitermelancholi¬schen Erinnerungen an Menschen und Orte, die sie prägten. Ein Film über das pralle Leben einer neugierigen und humorvollen Künstlerin, bezaubernd und stark autobiografisch gefärbt. ***

THE YOUNG VICTORIA

Regie: Jean-Marc Vallée.

Was dem Kaiser Franz seine Sissi, ist für Königin Victoria ihr Albert. Als Victoria (Emily Blunt) 1837 im zarten Alter von 18 Jahren Königin von England wird, herrschen grosse politische Konflikte. In dieser ohnehin schwierigen Zeit verliebt sie sich auch noch in den deutschen Prinzen Albert (Rupert Friend). Spannender Mix aus Coming-of-Age-Drama, Liebesfilm, Melodram und einer Charakterstudie vor historischem Hintergrund. Initiiert wurde der Film von Sarah Ferguson, Herzogin von York und ehemaliges enfant terrible des britischen Königshauses. Verschwenderisches Fest für alle Sinne, dank berauschenden Bildern, einem feierlichen Soundtrack und einer hinreissenden Emily Blunt. ***

VIDEOCRACY

Regie: Erik Gandini.

Wie kein anderer nutzt Silvio Berlusconi, Medienmogul und italienischer Minister¬präsident, seine zahlreichen Kanäle zur Machterhaltung. Bizarr und apolitisch sind die gesendeten Inhalte: überall halbnackte Showgirls, vor Rührung schluchzende Mütter und bauernschlaue Quiz-Kandidaten. Der Dokumentarfilm montiert dreissig Jahre italienisches Privatfernsehen zu einem bunten Bilderreigen. Pointiert und frech belegt er die erschreckenden Zusammenhänge zwischen Berlusconis Popularität, der Politikverdrossenheit der Italiener und dem wachsenden Einfluss ihrer geliebten Flimmerkiste. ***

HERE AND THERE

Regie: Darko Lungulov.

Er raucht und trinkt, schiebt lustlos seine Depro-Kugel. Robert, dem abgebrannten Saxophonisten, ist die Lebenslust entschwunden. Da schlägt ihm der Immigrant Branko einen Deal vor: für 3000 Dollar soll Robert nach Belgrad fliegen, dort Brancos Freundin heiraten und diese mit einem Touristenvisum nach New York bringen. Weil Robert das Geld braucht, macht er sich auf den Weg von der Grosstadtmetropole ins serbische Belgrad. Lakonisch und abgeklärt erzählt der Film davon, was passiert, wenn man die Dinge einfach so nimmt, wie sie kommen. Eine Art Mimimal-Love-Story mit David Thornton und Cindy Lauper. ***

THE RACE - DAS GROSSE RENNEN

Regie: André F. Nebe.

„Sie hat Benzin im Blut“:  Die elfjährige Mary lebt auf einem Bauernhof in Irland und liebt alles, was Räder hat und möglichst schnell fahren kann. Begeistert investiert der sommersprossige Rotschopf jede freie Minute in ihre selbstgebaute Seifenkiste. Als in ihrem Heimatdorf ein echtes Seifenkistenrennen – inklusive Preisgeld und Pokal – ausgerufen wird, bekommt sie die Chance zu zeigen, was in ihr steckt. Gegen alle Jungs, die sie immer nur necken. Toller Kinderfilm, eingebettet in die rauhe irische Landschaft und toll besetzt mit Colm Meaney. ***

VERGEBUNG

Regie: Daniel Alfredson.

Abschluss von Stieg Larssons Millenium-Trilogie. Lisbeth Salander (Noomi Rapace) hat den Kampf gegen ihre Widersacher nur knapp überlebt. Doch sie schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Denn sie weiss zuviel und ist darum eine grosse Gefahr für Geheimdienst und Regierung. Mikael Blomkvist weiss genau, dass der Schlüssel zu ihrer Unschuld in ihrer düsteren Vergangenheit liegt. Enorm spannendes Finale, bei welchem es um alles geht: Schuld oder Unschuld, Knast oder Freiheit, Tod oder Leben. Furioser Höhepunkt einer intensiven, aussergewöhnlichen Reihe. *****

STREETDANCE

Regie: Max Giwa und Dania Pasquini.

HipHop, Breakdance, Streetdance - Tanzen ist Carlys Leben. Mit ihrer Crew will sie an die UK-Meisterschaft. Als sie den Proberaum verlieren, droht ihr Traum zu platzen. Doch dann macht ihnen die Royal Dance School ein unerwartetes Angebot: Wenn sie mit ihren Ballettschülern zusammenarbeiten, dürfen die Streetdancer in ihren luxuriösen Räumen trainieren. Die Liebe zum Tanz eint die gegensätzlichen Welten – beim Training, beim Wettkampf. Und darüber hinaus! Tanz-Film in 3-D, musikalisch, rhythmisch und voller Klischees. ***

SPLICE

Regie: Vincenzo Natali.

Zwei geniale Chemiker jonglieren so lange mit Genketten, bis das Wunder entsteht: ein geklonter menschenähnlicher Hybrid. Doch das kleine süsse Wesen entwickelt sich schneller und ganz anders als erwartet. Bald bricht es aus dem Labor aus und wird zur tödlichen Gefahr. Grusliger Mix aus Science-Fiction und Horror, gewürzt mit Blut, Schleim und Schlabber. Mit Sarah Polley und Adrien Brody. **

COEUR ANIMAL

Regie: Séverine Cornamusaz.

Der Erstling gewann überraschend den Quartz als Bester Schweizer Spielfilm 2010. Und tatsächlich ist dies nach Fredi M. Murers „Höhenfeuer“ das wohl eindrücklichste Schweizer Bergbauerndrama. Eingebettet in eine archaische Landschaft erfährt ein eigenbrötlerischer Bauer, der sein Vieh mit mehr Liebe behandelt als seine Frau, eine erstaunliche Läuterung. Ein wuchtiger Film, roh funkelnd wie ein Bergkristall. ****

HERE AND THERE

Regie: Darko Lungulov.

Er raucht und trinkt, schiebt lustlos seine Depro-Kugel. Robert, dem abgebrannten Saxophonisten, ist die Lebenslust entschwunden. Da schlägt ihm der Immigrant Branko einen Deal vor: für 3000 Dollar soll Robert nach Belgrad fliegen, dort Brancos Freundin heiraten und diese mit einem Touristenvisum nach New York bringen. Weil Robert das Geld braucht, macht er sich auf den Weg von der Grosstadtmetropole ins serbische Belgrad. Lakonisch und abgeklärt erzählt der Film davon, was passiert, wenn man die Dinge einfach so nimmt, wie sie kommen. Eine Art Mimimal-Love-Story mit David Thornton und Cindy Lauper. ***

PRINCE OF PERSIA

Regie: Mike Newell.

Orientalisches Abenteuer mit Jake Gyllenhaal. Er spielt einen Prinzen, der sich mit der Prinzessin eines verfeindeten Stammes verbündet, um einen magischen Dolch zu beschützen. Mit ihm lässt sich die Zeit zurückdrehen. Wer ihn besitzt, beherrscht die Welt. Drum sind alle hinter ihm her: ein machtgieriger Edelmann ebenso wie ein geldgieriger Scheich. Mit Action und Effekten hochgerüsteter Mix aus Schlachtengemälde, Säbelduelle und Fantasy-Zauber. Spannend, märchenhaft, mit Ben Kingsley und Alfred Molina. ***

A NIGHTMARE ON ELM STREET

Regie: Samuel Bayer.

Freddy Krueger reloaded. Die erfolgreichste Gruselfilmfigur kehrt zurück. Und natürlich gibt es kein Entkommen. Zunächst erscheint es nur im Traum, ein Monster mit entstelltem Gesicht, Fingernägeln aus Stahl und Mordlust in den Augen. Doch immer mehr dringt der Alptraum ein in die Realität. Das Grauen ist nicht mehr zu stoppen. Zeitgemässes Remake von Wes Cravens Horror-Klassiker, der 1984 das Publikum so gruslig das Fürchten lehrte und sich mit sieben Fortsetzungen zur längsten, erfolgreichsten und innovativsten Kinoserie des Horrorgenres entwickelte. ***

CHLOE

Regie: Atom Egoyan

Ein Ehepaar, seit Jahren zusammen, aber irgendwie sprachlos. Da erzählt der Mann was von einem verpassten Flugzeug, die Frau endeckt eine SMS, und schon öffnet sich ein Graben aus Verdächtigungen und Enttäuschungen. Weil die Frau ihrem Mann nicht mehr traut, setzt sie eine Prostituierte auf ihn an, um ihn zu testen. Prompt präsentiert ihr diese schnell erste erotische Ergebnisse. Ein raffiniertes Verwirrspiel um Liebe, Verführung und Eifersucht, mit Julianne Moore zwischen Amanda Seyfried und Liam Neeson. ****

ROBIN HOOD

Regie: Ridley Scott.

Soviel Action gabs noch nie in Sherwood Forrest. Geschunden von den Kreuzzügen im Solde von König Richard Löwenherz, kehrt der begnadete Bogenschütze Robin zurück nach England. Doch statt den Frieden findet er ein durch Korruption und einen tyrannischen Sheriff gebeuteltes Nottingham. Um dieses gegen die heranpreschenden Franzosen zu verteidigen, zieht er zusammen mit seinen Freunden erneut in den Krieg. Fern von jedem Romantizismus wird auf den Schlachtfeldern des Mittelalters gemeutert, geblutet und gestorben. Der Robin Hood von 2010 ist kein nobler Outlaw, sondern ein gnadenloser Wald-Guerillero. Mit Russell Crowe und Cate Blanchett. ***

THE BACK-UP PLAN - PLAN B FÜR DIE LIEBE

Regie: Alan Poul.

Komödie über Verabredungen, Liebe, Heirat und Familie - nur in umgekehrter Reihenfolge. Zoe (Jennifer Lopez) will endlich ein Kind, lässt sich künstlich befruchten und trifft kurz darauf prompt den Mann fürs Leben. Was tönt wie eine süsse Romanze, ist in Wahrheit das bittere Gegenteil. Unglaubwürdige Szenen in unappetittlichem Dekor – so macht Familienplanung keinen Spass. *

GOODBYE SOLO

Regie: Ramin Bahrani.

All zu viel haben sie nicht gemeinsam: Der charismatische Solo, ein Senegalese, der in South Carolina als Taxifahrer strandete, und der mürrische William, ein 70-jähriger Südstaatler. William bietet Solo 1000 Dollar, damit er ihn zum abgeschiedenen Berggipfel Blowing Rock bringt - Rückfahrt exklusive. Obwohl ihn alles nichts angeht, setzt Solo alles daran, den Alten von seinem drastischen Entschluss abzubringen. Die schicksalshafte Begenung zweier Welt-Sichten, charismatisch interpretiert von Red West und Souléymane Savane. ****

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GAINSBOURG

Regie: Joann Star.

Serge Gainsbourg: seine Musik prägte Generationen, seine Anziehungskraft eroberte die begehrtesten Frauen, wie Juliette Gréco, Brigitte Bardot oder Jane Birkin. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des grossen Künstlers, streift seine grössten Hits, seine schönsten Frauen und seine bittersten Abstürze. Ein längst überfälliges Biopic über einen exzentrischen Mann, seine Musik und das Leben als Getriebener. Frivol, zuweilen betörend. ***

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THE TWO HORSES OF GENGHIS KHAN – DAS LIED VON DEN ZWEI PFERDEN

Regie: Byambasuren Davaa.

Ein Film aus der Mongolei. Um ein altes Versprechen einzulösen, reist eine Sängerin nach Ulaanbaatar. Dort bringt sie die noch erhaltenen Teile einer Geige zu einem bekannten Pferdekopfgeigenbauer, der dem alten Instrument einen neuen Körper bauen soll. Danach bricht sie ins Hinterland auf, um dort die fehlenden Strophen eines Lieds zu suchen. Ein Roadmovie durchs mongolische Grasland, zart und zauberhaft, aber ganz ohne Action. ***

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BROTHERS

Regie: Jim Sheridan.

Drama um zwei Brüder. Grace (Natalie Portman) und Sam Cahill (Tobey Maguire) führen ein unbeschwertes Leben. Bis zum Tag, als er nach Afghanistan einberufen wird und dort kurze Zeit später tödlich verunfallt. In der Folge kümmert sich sein jüngerer Bruder Tommy (Jake Gyllenhaal) liebevoll um Grace und die Kinder. Als der vermeintlich Tote plötzlich wieder auftaucht, hat sich das Fundament der jungen Familie völlig verändert. Amerikanisches Remake von Susanne Biers „Brodre“ über die Bestie Krieg. ****

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KICK-ASS

Regie: Matthew Vaughn.

Comicverfilmung nach einer Vorlage von Mark Millar. Dave (Aaron Johnson) ist öder Durchschnitt, zwischen Schule, Computern und Comics langweilt er sich durch den Alltag. Doch Dave hegt grosse Pläne. Als maskierter Verbrechensbekämpfer will er auf den Strassen seiner Heimatstadt das umsetzen, was ihm seine Comic-Idole vorleben. Nach einer waghalsigen Rettungstat wird er zum weltweit bekannten Internethype und Superhelden Kick-Ass. Hochkarätige Persipflage, mit einem Nobody, schneller, spektakulärer und witziger als Super- und Batman und Co. ****

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SIN NOMBRE

Regie: Cary Fukunaga.

Casper führt ein Leben auf der Überholspur - Abbremsen unmöglich. Er gehört zu einer mexikanischen Gang, will aber raus. Wie er sehnt sich auch Sayra nach einer besseren Zukunft. Das Schicksal führt die beiden zusammen, aus dem Abenteuer wird Liebe. Zusammen rasen sie los, der Hoffnung auf ein neues Leben entgegen. SIN NOMBRE ist ein Trip in der Tradition von «Amores perros» und «City of God» mitten in die Schattenwelt Mexikos, ein packender Thriller mit furiosen Bildern und einer Geschichte, in welcher Liebe und Menschlichkeit den Kampf gegen die alltägliche Gewalt aufnehmen. ****

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DATE NIGHT

Regie: Shawn Levy.

Zwischen schmuckem Vorstadthäuschen und biderer Harmonie führen die Fosters (Tina Fey und Steve Carell) ein glückliches Familienleben. Das Herzklopfen allerdings ist dem Alltag gewichen. Um ihre Ehe etwas zu würzen, planen sie ein gemeinsames Abendessen in einem exklusiven Restaurant in Manhattan. Sie witzeln und blödeln wie Neuverliebte – bis zwei Cops sie mit einem Gaunerpaar verwechseln und ein gigantisches Abenteuer zünden. Das durchaus sympathische Verwechslungschaos verliert immer mehr an Tempo und Witz, kompensiert dafür mit gigantischen Blechschäden. ***

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THE REBOUND – LIEBER VERLIEBT

Regie: Bart Freundlich.

Gerade noch führte Sandy ein beschauliches Leben als Vorstadt-Hausfrau und glückliche Mutter. Jetzt steht sie vor den Scherben ihrer Existenz. Ihr Mann liebt eine Jüngere. Sandy schnappt sich ihre beiden Kinder und zieht nach New York. Die attraktive 40-Jährige sucht sich einen Job – und einen Babysitter. Der kann nicht nur gut mit Kindern umgehen, er ist auch äusserst charmant und ein verständnisvoller Zuhörer. Dumm nur, dass er erst 25 ist. Erfrischend geistreiche Romanze mit einer köstlich komödiantischen Catherine Zeta-Jones. Sie betört, verführt, ist einfach unglaublich sexy. ***

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LES HERBES FOLLES

Regie: Alain Resnais.

Ein älterer Herr findet eine Brieftasche, ist fasziniert von den Fotos der Besitzerin, nimmt Kontakt mit ihr auf und erzeugt damit einige Unruhe. Verdrängte Gefühle brechen wieder auf, der Alltag wird plötzlich kompliziert. Skurrile Komödie des inzwischen 88-jährigen Urgesteins des französischen Kinos. Mit Sabine Azéma und André Dussolier. **

BROOKLYN’S FINEST

Regie: Antoine Fuqua.

East Brooklyn, Brennpunkt Nummer 1 in NY - und täglicher Einsatzort dreier Polizisten: Streifencop Eddie hat nur noch ein paar Tage bis zur Pensionie¬rung. Tango ermittelt seit Jahren undercover. Sal ist Mit¬glied eines Spezialkommandos, das die Umschlagplätze überwacht. Als Tangos Freund und Drogendealer Caz aus dem Knast entlassen wird und seinen nächsten grossen Deal plant, führt eine ver¬hängnis¬volle Drogenrazzia die drei Cops zusammen. Fiebrig aufgeladener Thriller aus den dunkelsten Ecken des Molochs New York. Hart, roh und blutig spielt er dort, wo die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen. Mit lauter Stars: Richard Gere, Don Cheadle, Ethan Hawke, Wesley Snipes und Ellen Barkin. Musik von Jay-Z. ****

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IO SONO L’AMORE

Regie: Luca Guadagnino.

Die Recchis sind das, was man sich unter einer einflussreichen Familie vorstellt. Sie gehören zur lombardischen Bourgeoisie, besitzen ein Industrieunternehmen, eine stattliche Villa und ein Heer von Bediensteten. Doch die Ehe zwischen der eingeheirateten Engländerin Emma und dem patriarchalischen Patron ist erkaltet. Da flüchtet sich Emma in eine stürmische Affäre mit einem jungen Koch. In der gehobenen Gesellschaft führt das zu irreparablen Konsequenzen. Sorgfältig inszeniertes Beziehungsdrama mit einer wunderbaren Tilda Swinton. ****

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NOTHING PERSONAL

Regie: Urszula Antoniak.

Drama aus Irland. Anne (Lotte Verbeek) bricht aus. Den Hausrat stellt sie an den Strassenrand, den Ehering streift sie ab. Per Autostopp und zu Fuss zieht sie los. Am Meer trifft sie auf ein abgeschiedenes Haus. Hier lebt Martin (Stephen Rea). Auch er allein. Obwohl die beiden nichts voneinander wollen, kommen sie bald nicht mehr voneinander los. Sperrige, radikale Geschichte ein Leben in selbstgewählter Einsamkeit, eindrucksvoll vorgetragen und eingebettet in eine Landschaft, welche aussieht wie die Seelen der Protagonisten: archaisch, rauh und gleichwohl lieblich. ***

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CLASH OF THE TITANS

Regie: Louis Leterrier.

Wenn Götter streiten, dann bebt die Erde. Und wenn sie’s – wie hier - auch noch in 3-D tun, dann explodiert die Leinwand. Hades, Zeus und Poseidon fighten um die ultimative Macht. Die Bevölkerung wird dabei als Kollateralschaden in Kauf genommen. Nur Halbgott Perseus, von Menschen grossgezogen, wehrt sich gegen die Ungeheuer und steigt furchtlos in den Kampf gegen die Übermacht. Gigantische Schlachtplatte, angerichtet mit tollen Tricks, grusligen Ungeheuern und Stars wie Ralph Fiennes, Liam Neeson und Mads Mikkelsen. ***

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PLASTIC PLANET

Regie: Werner Boote.

Plastik tötet. Es löst Allergien aus, schädigt unser Hormonsystem und kann Krebs erzeugen. Der Österreicher Werner Bote, dessen Grossvater zu den Pionieren der Kunststoffindustrie gehörte, hat in verschiedenen Ländern Beweise dafür gefunden, dass Plastiksubstanzen längst zu einer Bedrohung für Mensch und Umwelt geworden sind. Investigativer Report im Stil von Michael Moore, der unser Konsumverhalten verändern könnte – und sollte. ****

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GREENBERG

Regie: Noah Baumbach.

Roger Greenberg ist wütend auf die Welt und unzufrieden mit sich selbst. Weil er nichts erreicht hat und nichts anzufangen weiss mit seinem Leben. Im Haus seines Bruders in LA erholt sich der New Yorker Stadtneurotiker von einem Nervenzusammenbruch. Hier trifft er alte Freunde, pflegt einen kranken Hund – und verliebt sich. Das Leben und andere Katastrophen: Liebevolle Looserkomödie, hinreissend komisch, todtraurig und ein bisschen nervig. Überzeugend Ben Stiller als kauziger Menschenfeind. ***

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NANNY McPHEE

Regie: Susanna White.

Die Super-Nanny mit der Knollennase kehrt zurück. Und dies ist auch nötig. Denn Mrs. Green (Maggie Gyllenhaal) weiss weder ein noch aus. Während ihr Mann im Krieg kämpft, muss die dreifache Mutter die kleine Familienfarm alleine bewirtschaften und sich nebenbei auch noch um die Kinder der reichen Verwandtschaft kümmern. Zum Glück gibts Nanny McPhee: als hexenhafte Erzieherin sorgt Emma Thompson auf magische Weise für Ordnung. Kauzige Figuren, hysterischer Slapstick und eine irrwitzige Handlung: ein Riesenspass für grosse Kinder und Erwachsene. ***

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THE BOUNTY HUNTER

Regie: Andy Tenant.

Action-Komödie mit Jennifer Aniston und Gerard Buttler. Er spielt einen Kopfgeldjäger, der soeben seinen persönlichen Traumjob ergattert hat: Er soll seine Ex ins Gefängnis bringen. Denn seine geschiedene Frau ist nicht rechtzeitig vor Gericht erschienen. Zunächst glaubt er, das sei leicht verdientes Geld. Doch bald merkt er, dass es offenbar gar nichts gibt, was in ihrer Beziehung jemals glatt läuft. Viel Hysterie um ein Paar, zwischen dem die Funken sprühen und die Fetzen fliegen. **

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CRAZY HEART

Regie: Scott Cooper.

Jeff Bridges als ausgebrannter Country-Star. Seine Songs sind unsterblich, doch der Mann, der sie geschrieben hat, befindet sich seit Jahren im Sturzflug. Längst tingelt er nur noch durch schummrige Bars und billige Motels. Da trifft er auf eine alleinerziehende Journalistin und verspürt erstmals seit Jahren wieder sowas wie Glück. Ein Film voller Seele, tragikomisch, optimistisch und melancholisch wie ein guter Countrysong. Für Jeff Bridges, der auch selber singt,  gabs 2010 den Oscar. ****

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EDGE OF DARKNESS

Regie: Martin Campbell.

Im neuen Film vom „007-Casino-Royale-Regisseur spielt Mel Gibson einen Vater und Polizisten, dem das Schrecklichste passiert, was es überhaubt gibt: er muss mitansehen, wie seine Tochter erschossen wird. Ohnmächtig vor Trauer und Wut macht er sich auf die die Suche des Mörders und steckt bald in einem Komplott aus Korruption, Erpressung und Mord. Trotz übermächtigem Gegner wütet er weiter. Denn zu verlieren hat er nichts mehr. Thrillerdrama um Intrigen, Macht und Vergeltung, irritierend einzig die punktuellen Eingebungen aus dem Jenseits. ****

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UNSERE OZEANE

Regie: Jacques Perrin, Jacques Cluzaud.

Dokumentarfilm über die Schönheiten unter Wasser. Von den majestätischen Walen, über die schillernden Heringsschwärme bis hin zu den bizarr geformten Lebewesen der Tiefsee, alles kommt ins Bild und entzückt das Auge. Vier Jahre lang haben Perrin und seine Leute an über 50 Drehorten die Meerestiere beobachtet, sie beim Schwimmen und Tauchen begleitet. Mix aus Liebeserklärung und Mahnung, zuweilen etwas gar melodramatisch kommentiert. ***

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GREEN ZONE

Regie: Paul Greengrass.

Im Jahre 2003 wird Officer Roy Miller (Matt Damon) mit seiner Truppe losgeschickt, um Massenvernichtungswaffen zu finden, die im Irak versteckt sein sollen. Bald erhärtet sich der Verdacht, dass diese Waffen gar nicht existieren, sondern von den USA nur erfunden wurden, um den Krieg zu rechtfertigen. Je näher Miller den Beweisen kommt, desto gefährlicher wird seine Situation. Es kommt zu einem packenden Kampf um die Wahrheit und ums Überleben. Im Irak-Krieg angesiedelter Polit-Thriller, rasant, enorm spannend und voller Action. ****

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PRECIOUS

Regie: Lee Daniels.

Einfühlsames Porträt von Claireece "Precious" Jones, einem 16-jährigen afroamerikanischen Mädchen, das vom Vater geschwängert und von der Mutter gequält wird. Drei Frauen bemühen sich, Precious aus ihrem Inferno zu befreien: die Direktorin einer Alternativschule, eine Lehrerin und eine Sozialarbeiteri. PRECIOUS zeigt ernst und würdevoll, wie man dank Bildung und Alphabetisierung der Alltagshölle und Abwärtsspirale entkommen kann. Mit Lenny Kravitz und Mariah Carey. ***

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JERRY COTTON

Regie: Cyrill Boss und Philipp Stennert.

Jerry Cotten, die legendäre Ikone der deutschen Popkultur ist zurück. Doch sein Ruf ist in Gefahr. Der FBI-Agent steht im Verdacht, einen Gangster und einen Kollegen hinterrücks erschossen zu haben. Jetzt muss er zusammen mit seinem Freund Phil Decker seine Unschuld beweisen. Trotz schwacher Story ein reiner Genuss, wegen dem Look aus retro und modern, dem Feuerwerk aus Gags, Pointen und Zitaten sowie der Besetzung mit Christian Tramitz und Christian Ulmen. ***

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THE MAN WHO STARE AT GOATS

Regie: Grant Heslov.

Bizarre Militärkomödie, basierend auf einem Tatsachenroman. Ein Provinz-Reporter stolpert über die Geschichte seines Lebens: In der US-Armee existiert eine geheime Hippie-Spezialeinheit. Statt mit Waffen trainieren die selbsternannten „Jedi-Krieger“ übersinnliche Fähigkeiten. Auf ihrem Stundenplan stehen unter anderem Hellsehen, durch Wände gehen und Ziegen durch Anstarren töten. Unter Anleitung eines Ober-Gurus experimentieren sie sogar mit bewusstseinserweiternden Drogen. Politsatire voller Hokuspokus, irrwitzig und paranormal, mit Stars wie George Clooney, Ewan McGregor,  Kevin Spacey und Jeff Bridges. ***

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SHUTTER ISLAND

Regie: Martin Scorsese.

US-Marshall Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) setzt von Boston nach Shutter Island über. Im Spital dort für psychisch kranke Kriminelle ist eine Patientin verschwunden. Als Daniels und sein neuer Partner Chuck Aule (Mark Ruffalo) mit den Ermittlungen beginnen, kappt ein verheerender Hurrikan alle Verbindungen zum Festland. Thriller nach einer Vorlage von Dennis Lehane („Mystic River“). Raffiniert und spannend zieht er das Publikum in einen Strudel schrecklicher Ereignisse und verblüfft mit einem überraschernden Schluss. ****

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ALICE IN WONDERLAND

Regie: Tim Burton.

Als ihr ein lanweiliger Lord einen Heiratsantrag macht, ergreift Alice vor versammelter Gesellschaft die Flucht, fällt in ein Loch und landet im Underland. Dort trifft sie auf einen knallbunten Haufen schriller Charakteren, auf einen verrückten Hutmacher und auf eine Herrscherin, welche alle terrorisiert. Es liegt an Alice, dass aus Underland wieder ein Wonderland wird. Ein Panoptikum voller Farben und Fantasien, voll köstlicher Kreaturen sowie den Stars Johnny Depp, Helena Bonham Carter und Anne Hathaway. ****

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PIANOMANIA

Regie: Robert Cibis, Lilian Franck.

Stefan Knüpfer ist Cheftechniker und Meisterstimmer von Steinway & Sons. Er arbeitet mit den besten Pianisten der Welt zusammen. Wenn sich Alfred Brendel, Lang Lang oder Pierre-Laurent Aimard an den Flügel setzen, muss alles stimmen. Die Suche nach dem perfekten Klang fordert Nerven aus Stahl, grenzenlose Leidenschaft und die seltene Fähigkeit, Worte in Töne übertragen zu können. PIANOMANIA bietet aufschlussreiche Einblicke in unbekannte Klangwelten - und ist überraschenderweise auch höchst amüsant. ****

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DIE NAGELPROBE

Regie: Luke Gasser.
Beim Aushub für ein neues Kongresszentrums in Giswil stösst der Baggerführer auf ein altes Stück Holz. Standort-Manager Bertschi (René Rindlisbacher) will alles vertuschen und so den den drohenden Baustopp verhindern. Er sieht den wirtschaftlichen Aufschwung des Bergkanons in Gefahr. Den Staatsarchivar (Polo Hofer) stellt er stumm, doch die junge Archäologin Nina (Irène ludin) wehrt sich resolut gegen jeden Kuhhandel. Groteske aus Obwalden, einem Kanton, der im Clinch zwischen Tradition und Moderne das Beste für sich herausholen will. **

THE BOOK OF ELI

Regie: Albert und Allen Hughes.

In einer postapokalyptischen Welt kämpft Denzel Washington für die Zukunft der Menschheit. Es ist das Jahr 2044, Amerika liegt in Trümmern. Brutale Banden jagen in den zerstörten Städten und den verwaisten Dörfern nach Wasser und Rohstoffen. Inmitten des Elends der wortkarge Eli. Als schwer bewaffneer Samurai streift er durch die entvölkerte Landschaft, trägt auf sich ein Geheimnis, das aus den Trümmern wieder eine Zivilisation machen könnte. Radikale Endzeitvision, kompromisslos inszeniert in erschreckend realistischer Athmosphäre und geschmückt mit einem spirituellen Überbau. ****

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AN EDUCATION

Regie: Lone Scherfig.

England, 1961. Die fleissige Schülerin Jenny wächst in einer eintönigen Londoner Vorstadt auf. Erlösung erhofft sie sich von einem Studienplatz in Oxford. Doch eines Tages macht sie Bekanntschaft mit einem älteren Herrn – und Jennys Leben gerät aus den Fugen. Nach einem Drehbuch von Nick Hornby inszeniertes Emanzipationsdrama über die Gefühle eines Mädchens, das nicht mehr Kind, aber auch noch nicht Frau ist. Subtil, bewegend, exzellent besetzt mit Peter Sarsgaard, Carey Mulligan, Emma Thompson und Alfred Molina. ****

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LOURDES

Regie: Jessica Hausner.

Christine, 33, (Sylvie Testud) hat Multiple Sklerose, sitzt bewegungslos im Rollstuhl. Sie glaubt nicht an Wunder. Touristischen Wallfahrtsorten steht sie skeptisch gegenüber. Dennoch nimmt sie an einer Pilgerreise nach Lourdes teil. So ist sie wenigstens für ein paar Tage weniger allein. Da wird sie überraschend geheilt. Ein Wunder? In langen Szenen gibt der Film einen detaillierten Einblick in das zuweilen surreal anmutende Universum der kirchlichen Rituale im französischen Wallfahrtsort. ***


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NINE

Regie: Rob Marshall.

Amerikanisches Remake von Federico Fellinis „Otto e Mezzo“. Ein weltbekannter Regisseur sollte in einigen Tagen mit den Dreharbeiten zu seinem 9. Film beginnen, hat aber weder eine Idee noch ein Drehbuch. In seiner Schaffenskrise sucht er verzweifelt nach Inspiration: in den Cinecitta Studios in Rom und bei Frauen, bei Ehefrau, Mätresse, Muse und Mutter. In Erinnerungen, Träumen und Begierden hofft er, die erlösende Idee für sein neustes Projekt zu finden. Berauschendes Musical mit Daniel Day-Lewis, umschwärmt von Nicole Kidman, Marion Cotillard, Penélope Cruz und Sophia Loren. ***

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BÖDÄLÄ – DANCE THE RHYTHM

REGIE: Gitta Gsell.

Ein Dok, der in die Beine fährt. Ob Volks- oder Stepptanz, ob Tango oder Irish Dance, immer sind es Menschen, die dafür ihre Füsse wirbeln lassen, sie archaisch und kraftvoll zu ihrem künstlerischen Ausdrucksinstrument machen. Ausgehend vom Bödelen im Toggenburg begibt sich der Film auf eine Reise zu andern Kulturen. Da wird gestampft und gescharrt und der Fussboden gestreichelt, dass es eine wahre Freude ist. Diese Typen, diese Emotionen, dieser Rhythmus: Fast unmöglich, sitzen zu bleiben. ***

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INVICTUS

Regie: Clint Eastwood.

Manchmal wird Sport von der schönsten Neben- zur politischen Hauptsache. 1990 kommt Nelson Mandela (Morgan Freeman) nach 20-jähriger Haft frei und wird zum ersten schwarzen Präsindenten gewählt. Doch er weiss genau, dass die Apartheid damit noch längst nicht vorbei ist. Da hat Mandela die verwegene Idee, die im eigenen Land stattfindende Rubgy-Weltmeisterschaft zu nutzen, um die Wunden der Vergangenheit zu heilen und die Schwarzen und Weissen quasi auf dem Spielfeld zu vereinen. Mit großem Enthusiasmus unterstützt er das südafrikanische Team, obwohl es als Aussenseiter bei der WM1995 kaum eine Chance hat. Packend und emotional inszenierter Mix aus Biopic und Sportfilm über ein weitgehend unbekanntes Kapitel der demokratischen Wende in Südafrika. ****

LOVELY BONES

Regie: Peter Jackson.

Drama des „Lord of the Rings“-Regisseurs, basierend auf dem Bestseller „In meinem Himmel“ von Alice Sebold. Mit Mark Wahlberg, Rachel Weisz und Susan Sarandon. Anfangs der 70er-Jahre wird in Pennsylvania die 14-jährige Susie ermordet. Statt direkt ins Jenseits zu fahren, verharrt sie in einer Art spirituellen Zwischenwelt. Von dort aus versucht sie die Familie zusammenzuhalten und die Polizei auf die Spur des Täters zu bringen. Fantasy-Drama zwischen Himmel und Erde, voller Suspence und Poesie, angerührt mit grossen Emotionen, einer tollen Besetzung und dem betörenden Sound von Brian Eno. ****

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VERDAMMNIS

Regie: Daniel Alfredson.

In diesem zweiten Teil von Stieg Larssons Thriller-Trilogie rechnet Lisbeth Salander mit den Peinigern ihrer Vergangenheit ab. Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft haben offensichtlich über Jahre hinweg osteuropäische Frauen misshandelt und vergewaltigt. Als drei Morde geschehen, werden sie der verschwundwenen Salander angehängt. Einzig Enthüllungsjournalist Mikael Blomquist ist von ihrer Unschuld überzeugt. Gnadenlos spannender Rache-Thriller über die Abgründe menschlicher Perversionen. Ebenso schockierend wie faszinierend. ****

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THE GHOST WRITER

Regie: Roman Polanski.

Um seine Memoiren zu schreiben, heuert der britische Ex-Premier Adam Lang (Pierce Brosnan) seinen ehemaligen Assistenten an. Kurz darauf stirbt dieser bei einem mysteriösen Unfall. Ein Ghostwriter (Ewan McGregor) soll seine Arbeit fortsetzen. Doch je weiter sich dieser in die Vergangenheit des Premiers eingräbt, desto Schlimmeres kommt zum Vorschein. Bald steckt der Ghost in höchster Lebensgefahr. Überaus spannender, bedrohlich inszenierter und vorzüglich besetzter Thriller nach dem Bestseller von Robert Harris. ****

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Nanga Parbat

Regie: Joseph Vilsmaier.
Abenteuerfilm über die Sucht nach Ruhm und die tödliche Rivalität zwischen Bergsteigern. Im Sommer 1970 erreichte Reinhold Messner zusammern mit seinem jüngeren Bruder den Gipfel des 8125 Meter hohen Nanga Parbat. Sechs Tage später kehrte Reinhold allein ins Tal zurück – und lebt bis heute mit dem Vorwurf, seinen Bruder im Stich gelassen zu haben. Inszeniert an Originalschauplätzen zeigt der Film die tödlichen Schicksalstage im eisigen Himalaya. Eine Gratwanderung zwischen Wahnsinn und Wirklichkeit, geschildert aus der Sicht des Überlebenden. ***

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Up In The Air

Regie: Jason Reitman.
Der Film zur aktuellen Krise. George Clooney spielt Ryan Bingham. Als smarter Businessman jettet er um die Welt, um Grossfirmen vom Ballast der Arbeitnehmer zu erlösen. Reihenweise entlässt er Angestellte, kalt und ohne jedes Gefühl. Doch dann kommt er selbst auf die Liste. Eine junge Akademikerin wird ihm vor die Nase gesetzt, und sein so emotionslos geschmiertes Leben gerät aus den Fugen. Ebenso pfiffige wie bissige Gesellschaftssatire mit einer Paraderolle für die Charmeschleuder Cloony. ****

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TROUBLED WATER

Regie: Erik Poppe.
Als Teenager soll Thomas den Tod eines kleinen Jungen verschuldet haben. Acht Jahre später verlässt er das Gefängnis als freier Mann. In einer Kirche findet er Arbeit als Orgelspieler. Seine Vergangenheit ist immer präsent, auch in den Begegnungen mit der Pastorin Anna. In der Beziehung mit ihr und ihrem kleinen Sohn sieht Thomas langsam die Chance auf ein neues Leben. Da verschwindet Annas Sohn - und es stellt sich heraus, dass jemand Thomas genau beobachtet hat. Norwegischwes Drama über Vergeltung, Schuld und Sühne. Intensiv, feinfühlig und toll besetzt. *****

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DIE BUCHT – THE COVE

Regie: Louie Psihoyos.
Seit der TV-Reihe „Flipper“ sind Delfine ein Milliardengeschäft. Ihr vermeintlich immerwährendes Lächeln verzaubert die Menschen rund um den Erdball. Dass bei ihrem Fang im japanischen Küstenort Taiji jedes Jahr tausende der Meeressäuger elendiglich verenden, ist ein Skandal, welcher bis jetzt geheimgehalten werden konnte. Ausgerechnet Ric O'Barry, der als Trainer von „Flipper“ den ganzen Delfin-Hype mitauslöste, ging undercover mit einem Team nach Japan und filmte, was nie jemand hätte erfahren dürfen. Entstanden ist ein Dok, spannend, hart und aufrüttelnd wie ein Thriller. ****

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SHERLOCK HOLMES

Regie: Guy Ritchie.
Endlich sind sie wieder da: Sir Arthur Conan Doyles berühmter Meisterdetektiv Sherlock Holmes und sein Gehilfe Dr. Watson. Im London des 18. Jahrhunderts plant ein Lord den Umsturz der englischen Gesellschaft. Mit Mord und Terror schürt er Angst und Schrecken. Holmes und Watson sind gefordert. Manieristisch inszenierter Mix aus Da Vinci Code, James Bond und Indiana Jones, eher spektakulär denn spannend, mit Robert Downey Jr. und Jude Law in einem warmen Doppel. **

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CLOUDY WITH A CHANCE OF MEATBALLS – WOLKIG MIT AUSSICHT AUF FLEISCHBÄLLCHEN

Regie: Chris Miller, Phil Lord.
3-D-Animation nach dem gleichnamigen Kinderbuchklassiker. Flint Lockwood, ein eigenbrötlerischer Erfinder mit bisher mässigem Erfolg, hats endlich geschafft. Zur Freude der Kinder fallen statt Regen und Schnee plötzlich Hamburger vom Himmel. Doch ein gieriger Bürgermeister manipuliert an der Maschine: es kommt zum kulinarischen Unwetter. Und die Moral von der Geschicht': Mit Essen und Junk Food spielt man nicht! 3-D-Unterhaltung für den kleinen Hunger. **

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A SERIOUS MAN

Regie: Coen Brothers.
Alles scheint gut. Larry Gropnik (Michael Stuhlbarg) führt in einer kleinen jüdischen Gemeinde ein beschauliches Leben. Er ist liebender Ehemann, fürsorglicher Vater und erfolgreicher Professor. Doch plötzlich läuft alles aus dem Ruder. Die Frau jagt ihn aus dem Haus, die Kinder schwänzen und stehlen, und ihm Job droht die Versetzung. Jüdische Tragikomödie, angesiedelt in den 60er Jahren im Mittleren Westen der USA. Mit beissendem Spott und boshafter Schadenfreude zeigt sie, wie das Leben eines ganz normalen Mannes ganz beiläufig zur Hölle wird. Ein Chaos mitten aus dem Leben, mit schrägen Figuren und absurden Situationen. ****

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DER GROSSE KATER

Regie: Wolfgang Pantzer.
Verfilmung des gleichnamigen Romans von Thomas Hürlimann. Bern im Jubel. Der Schweizer Bundespräsident empfängt das spanische Königspaar zur offiziellen Staatsvisite. Der mediale Grossanlass soll ihn bei der Bevölkerung wieder beliebt machen. Doch sein ehemaliger Freund plant eine Intrige. Er verlegt das Frauenprogramm an den Ort, den der Bundespräsident um alles in der Welt nicht öffentlich machen will: in die Krebsklinik, wo sein sterbender Sohn liegt. Ein brisanter Stoff, gepflegt inszeniert mit Bruno Ganz, Ulrich Tukur und Marie Bäumer. ***

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IT’S COMPLICATED

Regie: Nancy Meyers.
Meryl Streep spielt eine erfolgreiche Frau und Mutter dreier Kinder, welche sich zehn Jahre nach der Scheidung ganz gut in ihrem Leben ohne Männer installiert hat. Doch plötzlich tanzen sie alle an: der Ex – mit seiner Neuen längst nicht mehr glücklich – möchte zurück an den heimischen Herd, und der Architekt interessiert sich bald mehr für die Bauherrin als für die Baupläne. Emotionales Labyrinth zwischen Trennung und (Neu-)Anfang, überstellt mit Pointen und Peinlichkeiten, mit einer wunderbaren Meryl Streep zwischen Alec Baldwin und Steve Martin. **

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UN PROPHÈTE

Regie: Jacques Audiard.
Malik ist 19 und Analphabet. Als er für sechs Jahre ins Gefängnis muss, ändert sich sein Leben radikal. Jung, unerfahren und fragil, muss er im Knast bös untendurch. Doch Malik ist schlau - und lernt schnell. Sofort durchschaut er den Mikrokosmos der französischen Anstalt, gewinnt das Vertrauen der Bosse, dient sich hoch. Dann, eines Tages, nutzt er seine Intelligenz und stürzt die seit Jahren geltenden Machtverhältnisse. Intensives, subtil beobachtetes Drama über die Verteilung und Verwaltung der Macht in einer geschlossenen Gesellschaft. ****

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Humpday

Regie: Lynn Shelton.
Zwei alte Collegefreunde, ein unerwartetes Wiedersehen, eine irre Idee. Ben ist verheiratet und arbeitet mit seiner Frau auf die Gründung einer Familie hin - Andrew ist ein vollbärtiger alternativer Künstler, der quer durch das Land bummelt. Während einer durchzechten Nacht beschliessen die beiden im Taumel einer orgiastischen Party für das lokale «Humpfest», an einem Amateur-Porno-Festival mit zu machen. Dafür müssen die Hetero-Freunde vor laufender Kamera miteinander Sex haben. Ein postpubertäres Abenteuer, ambitionert, aber furchtbar langweilig. **

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Old Dogs

Regie: Walt Becker.
Familienkomödie mit John Travolta und Robin Williams. Sie spielen die Freunde Dan und Charlie, welche ganz unverhofft auf zwei siebenjährige Zwillinge aufpassen müssen. Die beiden überforderten Junggesellen fassen den Entschluss, mit den anstrengenden Kids über die Sommerferien in ein Camp zu fahren. Doch an einen entspannten Urlaub ist überhaupt nicht zu denken. Viel Klamauk mit einem musikalischen Gorilla, wild gewordenen Pinguinen und einem fliegenden Superheld. **

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The Box

Regie: Richard Kelly.
Das junge Paar Norma (Cameron Diaz) und Arthur (James Marsden) erhält eines Tages eine mysteriöse Kiste von einem Fremden. Die Anleitung ist simpel: Wenn sie den Knopf auf der Box drücken, bekommen sie eine Million Dollar, töten dadurch aber irgendwo auf der Welt einen Menschen. Die beiden haben 24 Stunden Zeit, ihre Entscheidung zu treffen. Sci-Fi-Thriller, zäh, absurd, unglaubwürdig. **

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The Imaginarium of Doctor Parnassus

Regie: Terry Gilliam.
Im Wandertheater von Doctor Parnassus kann das Publikum durch einen magischen Spiegel in eine wunderschöne Parallelwelt eintauchen. Dies funktioniert nur dank der Mithilfe des Teufels. Und der kommt jetzt, um seinen Anteil zu holen: Parnassus' Tochter. Ein fantastisches Märchen voller Magie, Witz und Sinnlichkeit. Die Rolle des während den Dreharbeiten verstorbenen Heath Ledger vollendete das Trio Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell. ****

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Bright Stars

Regie: Jane Campion.
Nach ihrem vielfach ausgezeichneten Meisterwerk DAS PIANO widmet sich Jane Campion wieder einer grossen Liebesgeschichte. Sie begibt sich auf die Spuren des britischen Dichters John Keats und schildert eine flammende, tragische Liebe im prüden 19. Jahrhundert. Das unziemliche Begehren zweier ganz besonderer Menschen in der viktorianischen Gesellschaft setzt Campion in betörend schöne Bilder um. Eine bittersüsse Ode an die Schönheit und den Schmerz einer unerfüllten Liebe. ****

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CINCO DIAS SIN NORA

Regie: Mariana Chenillo.
Seit 20 Jahren sind Nora und José geschieden. Noch immer aber leben sie nahe beieinander, in zwei gegenüberliegenden Wohnungen an derselben Strasse einer mexikanischen Stadt. Bevor Nora stirbt, fädelt sie alles so geschickt ein, dass José gar nicht anders kann, als sich um ihr Begräbnis zu kümmern. Dabei stösst José auf ein geheimnisvolles Foto – und eine längst gewelkte Liebe blüht plötzlich wieder auf. Komödie voller Hintersinn und skurilem Witz, welche aufzeigt, dass es ganz kleine Dinge sind, welche ein Herz zum Rasen bringen. ****

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DID YOU HEAR ABOUT THE MORGANS?

Regie: Marc Lawrence.
Meryl und Paul Morgan leben in Manhatten, sind schön und erfolgreich, bis vor kurzem waren sie ein Vorzeigepaar. Doch jetzt, nach einem Seitensprung von Paul, droht die Scheidung. Da beobachten die beiden zufällig einen Mord und werden im Rahmen des Zeugenschutzprogramms in die Provinz geschickt. und dort, in der ländlichen Idylle, entdecken die beiden Grossstädter ihre wahren Gefühle. Eine Romanze voller Klischees, seicht und vorhersehbar, aber gespickt mit ironischem Witz und köstlich besetzt mit Hugh Grant und Jessica Parker. ***

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NORD

Regie: Denstad Langlo.
Jomar raucht, schläft und trinkt zu viel – mit Vorliebe hochprozentigen Alkohol. Als er erfährt, dass er einen vierjährigen Sohn hoch im Norden hat, macht er sich mit seinem Schneemobil auf den Weg. Unterwegs durch atemberaubende Landschaften Richtung Polarkreis begegnen ihm allerhand bizarre Gestalten. NORD ist ein skurriles Road-Movie, schräg, kurios, voll frostiger Poesie. ***

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CHAMPIONS

Regie: Riccardo Signorell.
Gigi Poltera (Marco Rima), Pöstler in Arosa, sah schon bessere Zeiten. Seine Frau liebt einen anderen, sein Sohn findet ihn peinlich, und seine Kunstschüsse auf dem Eis sind längst Erinnerung. Als seinem Club, dem EHC Arosa, dann auch noch die Pleite droht, krempelt Gigi die Ärmel hoch. Er und seine Jungs wollens noch einmal wissen: obwohl eher fett als fit, planen sie ihr Comeback. Und siehe da: das Comeback auf dem Eis wird zum Comeback im Leben und in der Liebe. Moderne Feelgood-Komödie, angesiedelt in einer traumhaften Berglandschaft und toll besetzt mit Marco Rima, Andrea Zogg, Jörg Schneider und Max Rüdlinger. Witzig, charmant und sentimental. ***

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LILA LILA

Regie: Alain Gsponer.
Der Erstlingsroman „Lila, Lila“ von David Kern (Daniel Brühl) stürmt die Bestsellerlisten. Dumm nur: David ist nicht der Autor dieser tragischen Liebesgeschichte. Der unscheinbare Kellner hat das Manuskript in einem Nachttisch auf dem Flohmarkt gefunden. Um einer schönen Literaturstudentin (Hannah Herzsprung) zu gefallen, schwindelte er ihr vor, der Text sei von ihm. Und jetzt, gefeiert von Fans und Medien, taucht plötzlich ein verlotterter Typ auf und behauptet, er sei der wahre Autor. Köstlicher Mix aus romantischer Liebesgeschichte und böser Satire auf den Literaturbetrieb. Nach dem Roman von Martin Suter. Mit Daniel Brühl, Hannah Herzsprung und Henry Hübchen. ****

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AVATAR

Regie: James Cameron.
In ferner Zukunft ist es ausgewählten Menschen möglich, als Avatrare ein zweites Leben zu führen. So wird der querschnittgelähmte Ex-Marine Jake Sully (Sam Worthington) vom Militär auf den Planeten Pandora geschickt. Prompt verfällt er dem Zauber dieser neuen Welt und verliebt sich in eine Ureinwohnerin. Doch dann erfährt er den wahren Grund seiner Mission: er soll das Paradies zerstören. Epochaler Mix aus Fantasy-Abenteuer, Öko-Thriller und Love-Story, verpackt in magische Bilder, geschmückt mit coolen Effekten und der Botschaft: wichtiger als Macht und Profit sind Toleranz und Respekt. ****

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LIPPELS TRAUM

Regie: Lars Büchel.
Ins Morgenland kommt der elfjährige Lippel ganz ohne fliegenden Teppich. Während sein Vater auf Geschäftsreise ist, traktiert ihn die neue Haushälterin. So träumt sich Lippel nach Marokko und erlebt in der Wüste ein exotisches Abenteuer aus 1001 Nacht. Liebevoll inszeniert zwischen Realität und Fantasie, prachtvoll ausgestattet und mitreissend vorgetragen von Anke Engelke, Moritz Bleibtreu und Uwe Ochsenknecht. Da dürfen auch Erwachsene noch einmal Kind sein. ****

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BÉJART – LE COEUR ET LE COURAGE

Regie: Arantxa Aguirre.
Maurice Béjart gilt als einer der herausragendsten Choreographen des 20. Jahrhunderts. Noch vor seinem Tod 2007 bestimmte er Gil Roman zum Nachfolger. Kann dieser aus Béjarts Schatten heraustreten? Und wie wird das Publikum auf die erste Aufführung unter neuer Leitung reagieren? Der Film gibt während den spannungs-geladenen Proben einen einzigartigen Einblick in die Welt des berühmten Béjart Ballet Lausanne. Nicht nur für Tanzbegeisterte absolut mitreissend. ***

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VISION – AUS DEM LEBEN DER HILDEGARD VON BINGEN

Regie: Margarethe von Trotta.
Biopic über das Leben einer der faszinierendsten Frauengestalten des Mittelalters. Als Achtjährige kommt die aus einer adeligen Familie stammende Hildegard von Bingen ins Benediktinerkloster, wird ausgebildet in Musik und Naturheilkunde. Als sie als Erwachsene gesteht, Visionen von Gott zu haben, sind die Kirchenoberen entsetzt, betrachten sie als Ketzerin. Doch Hildegard lässt sich nicht beirren. Mitreissendes Porträt, beeindruckend vorgetragen von Barbara Sukowa. ****

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KÜSS DEN FROSCH

Regie: John Musker.
Nach dem ersten schwarzen Präsidenten gibts jetzt auch die erste schwarze Prinzessin. Sie heisst Tina, lebt im New Orleans des frühen 20. Jahrhunderts und träumt von einem eigenen Restaurant. Als sie einen Frosch zum Prinzen küssen will, wird sie selbst zum Frosch. Um ihren Fluch loszuwerden, fliehen die beiden in die Sümpfe von Louisiana. Handzeichnungen voller Wärme und Charme, originelle Figuren und die Musik von Randy Newman machen diesen Disney-Film zum schönsten seit langem. ****

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LAW ABIDING CITIZEN

Regie: F. Gary Gray.
Als der Mörder seiner Familie von der Justiz verschont wird, erklärt Clyde Shelton (Gerard Butler) dem Rechtssystem der USA den Krieg. Als erbarmungsloser Einzelkämpfer nimmt er sie alle ins Fadenkreuz: die Täter, die Mitwisser und den Staatsanwalt Nick Rice (Jamie Foxx), dem Karriere und Recht wichtiger sind als Gerechtigkeit. Erbarmungsloser Selbstjustiz-Thriller, überaus spannend, mit coolen Finten und explosiven Effekten. ****

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DER FÜRSORGER

Regie: Lutz Konermann.
Fürsorger Stalder kennt den Geheimcode zum Glück: eine Strategie, die Anlegern unglaubliche Gewinne verspricht. Er erschwindelt Millionen und erobert Frauenherzen im Sturm. Als eine Lappalie ihn zu Fall bringt, treten hinter der Maske des ehrbaren Bürgers mehr und mehr Personen zutage: der skrupellose Betrüger, der liebeshungrige Weiberheld, der reuige Familienvater. Nichts ist, wie es scheint. Alles nur Lug und Trug. Eine unglaubliche und gleichwohl wahre Geschichte aus den 70er Jahren, ohne Tiefgang allzu brav nacherzählt, aber toll interpretiert von Roeland Wiesnecker. **

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FISH TANK

Regie: Andrea Arnold.
Die 15-jährige Mia steckt unentwegt in Schwierigkeiten, wurde von ihrer Schule verwiesen und wird mittlerweile auch von ihren Freunden geschnitten. In diesem brütend heissen Sommer wird die Monotonie unterbrochen, als Mias Mutter unerwartet einen gut aussehenden Mann mit nach Hause bringt: Der Fremde nennt sich Connor und verspricht, dass jetzt alles besser wird. Aber bald entstehen Spannungen. Gefühlsstrudel im britischen Proletariat, autentisch vorgetragen von einem exzellenten Cast, angesiedelt im provinziellen Essex. Trostlos, aber voller Hoffnung auf ein bisschen Leben und Liebe. ****

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ZWEIOHRKÜKEN

Regie: Til Schweiger.
Charmante Fortsetzung des Comedy-Hits KLEINOHRHASEN. Ludo und Anna – zwei Jahre später… Nach den Schmetterlingen im Bauch ist der Alltag eingekehrt. Posten, Altglas, Glotze. Als Ludo eine alte Flamme wieder trifft, wird Anna eifersüchtig. Und der Beziehungs-Knatsch geht richtig los. Amüsante Kömödie mit unverkrampfem Witz, tollem Soundtrack und ein paar schlüpfrigen Pointen. Mit Til Schweiger, Nora Tschirner und Uwe Ochsenknecht als Flirtmaschine. ****

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PLANET 51

Regie: Jorge Blanco.
Animation aus dem All. Ein Astronaut landet auf einem fremden Planeten, der aussieht wie Amerika in den 50ern. Die Bewohner sind kleine grüne Männchen mit Antennen auf dem Kopf – und haben Angst vor Aliens. Und das Alien ist der Mensch. Trotz etwas sterilem Look ein grosser Spass für alle Fans klassischer Science-Fiction-Filme: „Sie klauen unsere Organe und besetzen unser Hirn.“ ***

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NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE

Regie: Chris Weitz.
Für immer mit Edward zusammen zu sein – Bellas Traum scheint wahr geworden! Kurz nach ihrem 18. Geburtstag findet er jedoch ein jähes Ende, als ein blutiger Zwischenfall ihr fast zum Verhängnis wird. Edward hat keine andere Wahl: Er muss sie verlassen. Für immer. Bella zerbricht beinahe daran, einzig die Freundschaft zu einem alten Freund gibt ihr die Kraft weiterzuleben. Da erfährt Bella, dass ihr geliebter Vampir in höchster Gefahr schwebt. Und sein Schicksal liegt in ihren Händen. Teil 2 der TWILIGHT-Trilogie überzeugt dank viel Romantik, etwas Action und den beiden Teeny-Idolen Kristen Stewart und Robert Pattinson. ***

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NOVEMBERKIND

Regie: Christian Schwochow.
Inga wächst in einem kleinen Dorf in Mecklenburg auf, arbeitet in der örtlichen Bibliothek. Ihre Mutter Anne ist laut Erzählung der Grosseltern in der Ostsee ertrunken. Eines Tages taucht ein misteriöser Literaturprofessor in Ingas jetzigem Wohnort auf und behauptet, Anne vor ein paar Jahren in Konstanz getroffen zu haben. Für Inga bricht eine Welt zusammen. Verstört macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Beklemmendes Melodram mit der eindrücklichen Anna Maria Mühe in ihrer ersten Hauptrolle. ****

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ROCKSTEADY – THE ROOTS OF REGGEA

Regie: Stascha Bader.
Musikalische Reise ins goldene Zeitalter der jamaikanischen Musik. Zum ersten Mal nach 40 Jahren kommen die Musikerinnen und Musiker der Rocksteady-Ära in Kingston zusammen, um ihren grossartigen Sound auferstehen zu lassen. Studioaufnahmen, seltene Archivbilder und Gespräche mit den Künstlern zeichnen ein farbiges Bild der legendären Rocksteady-Zeit. Mit zahlreichen Hits und Evergreens wie "By the Rivers of Babylon", "The Tide is High" oder "You Don't Love Me Anymore. ***

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ARTHUR UND DIE MINIMOYS 2

Regie: Luc Besson.
Teil 2 von Luc Bessons Trickfilm-Trilogie. Als Arthur zu Hilfe gerufen wird, schrumpft er sich ins Gartenreich seiner Wichtelfreunde zurück. In der fantastischen Welt, versteckt im Rasen eines Gartens, erlebt er eine Reihe von Abenteuern. Der aufwändigste und teuerste europäische Animationsfilm (2010) verblüfft durch die rasante Mischung aus Realszenen und die am Computer mit viel Detailliebe entwickelten Animationswelten. ***

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TANNÖD

Regie: Bettina Oberli.
In einem abgelegenen Bauernhof wurde die Familie Danner samt Kindern und Magd mit der Spitzhacke erschlagen. Den Mörder hat man nicht gefunden. Bei den Dörflern war die Familie verhasst, wegen dem ruppigen Umgang, und weil man annahm, dass der Vater die eigene Tochter schwängerte. Zwei Jahre nach dem spektakulären, immer noch unaufgeklärten Fall kommt eine junge Frau zurück in das Dorf und stellt Nachforschungen an. Psychologisches Krimi-Drama, düster und derb, mit Julia Jentsch und Monica Bleibtreu. Zuweilen verwirrlich, aber dennoch spannend. ****

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VERSO

Regie: Xavier Ruiz.
Rasant gemachter Cop-Movie vom Genfer Regisseur Xavier Ruiz. Carlos Leal und Laurent Lucas spielen zwei Polizisten, die im Genfer Drogenmilieu nach einem verjährten Mordfall wieder aufeinander treffen. Neben Gerechtigkeit, Erlösung und einer brutalen Realität beleuchtet VERSO die Schattenseiten dieser beiden Männer ebenso wie die der Stadt Genf, die eigentlich für ihre Beschaulichkeit und Sicherheit bekannt ist. Schnell, intensiv, toll besetzt. ***

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SOUNDS AND SILENCE

Regie: Peter Guyer, Norbert Wiedmer.
Ein sinnliches, eindringliches Roadmovie, dem Aussergewöhnliches gelingt: Die Magie der Musik einzufangen. Unterwegs mit Manfred Eicher, dem bedeutenden Entdecker und Vermittler zeitgenössischer Musik (ECM Records), durch eine Welt der Töne, Klänge und Geräusche. Eine spannende Spurensuche an Konzerten und in Aufnahme-Studios mit Musikern wie Jan Garbarek, Arvo Pärt, Nik Bärtsch und vielen weiteren. ***

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2012

Regie: Roland Emmerich.
Die Erde glüht, bald wird sie verbrennen. Doch die Regierung hält alles Geheim, baut riesige Archen für ein paar Auserwählte, um das Aussterben der Zivilisation zu verhindern. Ein erfolgloser Schriftsteller stösst zufällig auf die schrecklichen Informationen und unternimmt jetzt alles, seine Patchworkfamilie zu retten. Dabei tobt rundum die Apocalypse: Vulkane explodieren, Hochhäuser stürzen in sich zusammen, Wälder explodieren, Städte versinken. Special-Effects jagen um die Wette. Soviel Weltuntergang gabs im Kino noch nie. Mitten im Chaos John Cusack, Woody Harelson und Dany Glover. ****

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LOVE HAPPENS

Regie: Brandon Camp.
Er schreibt Reihenweise Bestseller, und seine Selbsthilfeseminare sind stets ausgebucht. Psycho-Guru Burke Ryan weiss, wie man Menschen von ihren Nöten befreit. Doch für sich selbst kennt er keine Therapie. Seit dem Unfalltod seiner Frau mag er sich des Lebens nicht mehr freuen. Bis zu jenem Tag, als er ganz zufällig in einem Hotel einer attraktiven Floristin begegnet. Liebeskomödie, die zwar jedes Klischee bedient, aber auch ernste Themen wie Trauer, Verlust und Angst streift. Bezazubernd Jennifer Aniston und Aaron Eckhart. ***

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THE INFORMANT!

Regie: Steven Soderbergh.
Obwohl noch jung, steht Mark Whitacre (Matt Damon) beim Agrarkonzern Archer Daniels Midland (ADM) vor eine glänzenden Karriere. Trotzdem verrät er seinen Arbeitgeber ans FBI: Er weiss von multinationalen, höchst illegalen Preisabsprachen. Je mehr der vermeintlich aufrechte Einzelkämpfer aber preisgibt, desto stutziger wird das FBI. Mit Tragik grundierte Krimikomödie um einen Whistleblower, der zwischen Wahrheit und Fantasie kaum noch unterscheidet. Brillant gespielt, mit einem 20-sekündigen Blitzbesuch in Zürich. ****

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FROZEN RIVER

Regie: Courtney Hunt.
Mit wenig Geld und klarem Blick für soziale Verhältnisse inszeniertes Drama. Nachdem ihr Mann mit dem Ersparten einfach abgehauen ist, entschliesst sich Ray, Immigranten über die Grenze zu schmuggeln. Sie wird kriminell, um zu überleben. Solange der Fluss nach Kanada zugefroren ist, läuft alles bestens. Die bedrohliche Atmosphäre der vereisten Grenzlandschaft sowie die Beschreibung des knallharten Alltags machen diesen Erstling zu einem spannenden, überaus realistischen Drama. Zu Recht wurden sowohl Courtney Hunt für ihr Drehbuch wie auch Hauptdarstellerin Melissa Leo für den Oscar 2009 nominiert. ****

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THIS IS IT

Regie: Kenny Ortega.
Michael Jackson probt für sein Jahrhunderkonzert im Herbst 2009. Authentische, unbearbeitete, emotionale Bilder zeigen einen vollendeten Performer im Zusammenspiel mit seinem Team. Quietschlebendig, voller Kraft und Kreativität, erteilt er seine Anweisungen. Wie ein Dirigent und Architekt treibt er das logistische und personelle Grossprojekt voran: der Entertainer Michael Jackson. Der Tod des King of Pop während den Proben macht diesen Film zu einem aussergewöhnlichem Dokument. ****

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Giulias Verschwinden

Regie: Christoph Schaub.
Eine Komödie über das Alter, die Jugend und andere Ewigkeiten. Ausgerechnet an ihrem Fünfzigsten muss es Giulia (Corinna Harfouch) am eigenen Leib erfahren: Alter macht unsichtbar. Frust-Shopping soll helfen und dabei trifft sie einen Fremden (Bruno Ganz), mit dem sie den Abend lieber verbringt als mit ihren Freunden. Diese warten im Restaurant und sinnieren angeregt über zunehmende Jahrringe. Auch zwei Teenies shoppen - allerdings ohne zu bezahlen. Derweil sich Léonie an ihrem Achtzigsten gegen ihre Tochter und das Altsein auflehnt und die eigene Geburtstagsparty genussvoll sabotiert. Toll besetzter Ensemblefilm mit traumhaft schönen Stimmungen und pointierten Dialogen. ****

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VERBLENDUNG

Regie: Niels Arden Oplev.
Mikael Blomkvist ist Enthüllungsjournalist. Als er wegen Rufschädigung verurteilt wird, will er sein Leben von Grund auf ändern. Doch der schwedische Industrielle Henrik Vanger und bittet ihn, den unaufgeklärten Mordfall an seiner Nichte Harriet zu untersuchen. Im Verlauf seiner Recherchen trifft Mikael die kompromisslose Hackerin Lisbeth Salander, von der er unerwartet Unterstützung erhält. Bald tauchen die beiden immer tiefer in die Geschichte einer Familie ein – und entdecken dabei Grausames, Erschreckendes, Unerträgliches. Erster Teil von Stieg Larssons Millenium-Trilogie. Spannend, toll gespielt, aber unnötig brutal. ****

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THE UGLY TRUTH

Regie: Robert Luketic.
Die TV-Produzentin Abby Richter (Katherine Heigl) hat im Business viel Erfolg, in der Liebe aber permanent Pech. Dennoch glaubt sie immer noch fest daran, dass auch Männer zu aufrichtigen, tiefen Gefühlen fähig sind. Ihr Kollege Mike (Gerard Butler) verkörpert das genaue Gegenteil. Chauvinistisch predigt er in seiner Sendung, dass Männer lieber grapschen als reden. Als er ihr hilft, ihren Traummann zu erobern, überkommen den kalten Zyniker plötzlich heisse Gefühle. Die romantische Komödie jongliert temporeich mit Klischees und Vorurteilen. Mal süss und seicht, dann wieder witzig und zuweilen sogar entlarvend. ***

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500 DAYS OF SUMMER

Regie: Marc Webb.
Die junge Summer (Zooey Deschanel) glaubt nicht an die grosse Liebe. Als der nette Grusskartentexter Tom (Joseph Gordon-Levitt) dennoch unverdrossen um sie wirbt, stösst sie ihre Bedenken weg und wagt wider alle Überzeugung das Abenteuer. Doch es kommt, wie es kommen muss. Nach 500 Tagen gibt Summer ihrem Lover den Laufpass. Tom, der hoffnungslose Romantiker, geht in sich. Er rekapituliert die schönste Zeit seines Lebens, überlegt, was wann wie und warum falsch gelaufen ist. Denn für Tom ist Liebe stärker als jeder Zufall. Und darum gibt er noch längst nicht auf. 500 DAYS OF SUMMER lebt ganz von den beiden Indie-Darlings Gordon-Levitt und Deschanel. Aus der Kraft ihrer Spielfreude und den Gegensätzlichkeiten ihrer Figuren entzünden sie einen ganzen Strauss aus guter Laune, kultigen Sprüchen und jeder Menge Spass. ****

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CARGO

Regie: Ivan Engler.
Seit dem Öko-Kollaps lebt der grösste Teil der Menschheit im All, in hoffnungslos überfüllten Raumstationen. Auf ihrem Weg zu Station 42 ist die junge Ärztin Laura als einzige wach an Bord. Der Rest der Besatzung liegt im Kälteschlaf. Während ihrer täglichen Kontrollgänge durch das gespenstisch leere Raumschiff macht Laura eine grausige Entdeckung – und bald schon gibt es Tote. Der erste Sci-Fi-Thriller der Schweiz besticht durch ein optisches Design, das selbst Hollywood alle Ehre machen würde. Ästhetisch brillant, spannend inszeniert und toll besetzt mit Martin Rapold, Anna Katharina Schwabroh und Michael Finger. ****

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LOS ABRAZOS ROTOS - Verlorene Umarmungen

Regie: Pedro Almodóvar.
Schon beim Casting für seinen neusten Film verliebt sich der junge Regisseur Mateo Blanco (Lluís Homar) leidenschaftlich in die wunderschöne Hauptdarstellerin Lena (Penélope Cruz). Eine gefährliche Leidenschaft, denn Lena ist mit einem Bankier verheiratet, der jeden ihrer Schritte argwöhnisch überwachen lässt. Ein Autounfall verändert alles: Lena stirbt, Mateo erblindet. Einmal mehr schürt der Meister des Melodrams ganz gewaltige Gefühle. Dies mit einer virtuos verschachtelten Liebesgeschichte, bei der Realität und Fiktion äusserst virtuos miteinander verschmelzen. ****

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BRÜNO

Regie: Sacha Baron Cohen.
Brüno - teils Model, teils Celebrity-Reporter und vollständig schwul - macht sich aus Österreich auf, die Vereinigten Staaten und damit auch die Welt zu erobern. Auf seiner internationalen Tour der Provokationen schreckt Brüno vor nichts und niemandem zurück, um sich ins Rampenlicht zu drängeln. Ob mit einem Guerilla-Auftritt im Klettkostüm bei einer Modenschau in Mailand, ob mit kruden Auftritten und Reality-Reportagen oder mit seinem schwarzen Adoptivbaby, das man als angesagter Star einfach dabei haben muss. Ein Stolperparcours voller Bosheiten und Stichelein, mal urkomisch, mal entlarvend, dann wieder jenseits des noch Erträglichen. ****

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Portrait

Alex Oberholzer


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